Archiv der Kategorie: Schnellinfo

U23-WM in Plovdiv

Ausgabe 48/2017

von Harald Schwager

 

Elias Dreismickenbecker bei WM mit Rang zwei im C-Finale

Bei der U23-WM durfte Elias Dreismickenbecker aufgrund seiner Gesamtsaisonleistungen die Bundesrepublik Deutschland im Leichtgewichts-Männer-Einer in Plovdiv, Bulgarien, vertreten und tat dies würdig.

Im Vorlauf ruderte Elias Dreismickenbecker im 6-Boote-Feld über die 2000-Meter-Distanz hinter dem Slowenen Ales Jalen auf den zweiten Platz und sparte sich dadurch den Hoffnungslauf. Im Viertelfinale ging es dann im engen Feld ganz dicht her. Mit seiner Zeit von 7:02,14 Minuten ruderte der Speyerer leider nur auf den sechsten Rang und erreichte damit das Halbfinale für das C/D-Finale. Das Halbfinale wurde eine sichere Beute für Elias Dreismickenbecker, er siegte in 7:06,79 Minuten vor dem Bulgaren Aliaksandr Pashkevich im vollen Feld. Mit diesem Sieg stand die Teilnahme am C-Finale fest. Hier glaubte sich Elias Dreismickenbecker in den Vorlauf zurückversetzt. Denn erneut musste er sich mit dem Slowenen Ales Jalen auseinandersetzen. Die sechs Ruderer im C-Finale schenkten sich nichts und ruderten um jeden Platz und kamen alle innerhalb von 5 Sekunden nach 2000 Metern über die Ziellinie. Um den Sieg rangen jedoch nur Elias Dreismickenbecker, der bis zur 1500-Meter-Marke führte, und der Slowene. Bei der 1500-Meter-Marke hatte Elias noch die Winzigkeit von 2 hundertstel Sekunden Vorsprung, musste dann aber den Slowenen vorbeilassen. Nach 7:01,29 Minuten stand der zweite Platz fest.

Alicia Bohn war als Ersatzfrau in Plovdiv dabei und schnupperte erstmals bei den „Großen“ heiße Wettkampfluft. Im Rennen der Ersatzfrauen distanzierte die Konkurrenz mit 12 Sekunden deutlich.

Regatta in Offenbach

 

von Harald Schwager

 Zwei Siege aus Offenbach nach Speyer geholt

Mit kleiner Mannschaft startete unsere Masters-Mannschaft bei der 93. Offenbacher Ruderregatta über die 1000-Meter-Strecke auf dem Main bei widrigsten Bedingungen mit Windböen und immer wieder Starkregen.

Obwohl nur mit sechs Ruderern am Start besetzten die Speyerer Masters Rennen in fünf Altersklassen. Im Doppelvierer ohne Steuermann A kämpfte Arnd Garsuch bei leichtem Dauerregen in Renngemeinschaft mit dem Ludwigshafener RV um den Sieg. Es war ein hart ausgetragenes Rennen, das Speyer letztlich einen knappen Sieg vor der Renngemeinschaft Würzburg/Neckarrems/Jena brachte. Im Masterinnen-Doppelzweier wollten Elke Müsel und Corinna Bachmann beim letzten Test vor der World Masters Regatta noch möglichst viel Wettkampfhärte aufbauen und starteten auch in der jüngeren Altersklasse B. Die Renngemeinschaft RV Offenbach/WSV Offenbach konnte sich zwar Schlag um Schlag über die Strecke absetzen, die beiden Speyrerinnen hielten die drittplatzierten Ruderinnen von der RG Kassel jedoch noch deutlicher auf Distanz und wurden verdient zweites Boot. In ihrer angestammten Altersklasse C setzen sich vom Start weg der RV Offenbach und der RC Großauheim vor unseren Masterinnen-Doppelzweier. Mit sauberen, gut geschobenen Schlägen blieb das Duo Müsel/Bachmann jedoch immer an der Spitze dran. Die Streckenkommentatorin unterschätze den Speyerer Endspurt eklatant und sagte „das Rennen ist wohl gelaufen Offenbach liegt deutlich vorn, nein ich muss mich korrigieren Speyerer spurtet, Speyer kommt heran, Speyer zieht vorbei und gewinnt“. Umso größer war der Jubel in der kleinen Speyerer Mannschaft. Ebenfalls in der jüngeren Altersklasse C ging der Mixed-Doppelvierer mit Corinna Bachmann, Elke Müsel, Peter Gärtner und Harald Schwager ins Rennen. Mit einem sauberen Start und guter Streckenarbeit gelang es die Renngemeinschaft Hersfelder RV/RV Offenbach zu distanzieren, die Renngemeinschaft RC Großauheim/Offenbacher RV erwies sich jedoch als zu starker Gegner. Das bedeutete den zweiten Platz. Einen weiteren zweiten Platz erzielte Martin Gärtner, er war als Ersatzmann kurzfristig eingesprungen, in Renngemeinschaft mit dem RV Bad Ems im Masters-Doppelvierer ohne Steuermann C hinter der Renngemeinschaft RC Würzburg/WSV Neckarrems/Jena KRV. Im Masters-Doppelvierer ohne Steuermann E kam die Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV mit Peter Gärtner, Martin Gärtner, Harald Schwager mit Jürgen Hock (LRV) in der sehr guten Zeit von 3:04 Minuten ins Ziel, dennoch bedeutete das nach Führung zu Beginn nur Platz zwei, da die Renngemeinschaft ClfW/Frankfurter RG noch etwas schneller war. Den nächsten zweiten Platz gab es im Masters-Doppelzweier E für Peter Gärtner und Harald Schwager die ein technisch sehr sauberes, beherztes Rennen ruderten, sich aber dem Duo Heyde/Hock (Limburg/Ludwigshafen) beugen mussten.

„Mit den zwei Siegen und fünf zweiten Plätzen haben wir nun die erhoffte Standortbestimmung für das Training in den kommenden beiden Monaten bis zur World Masters Regatta in Bled, Slowenien“, zeigte sich die Masters-Truppe zufrieden.

Deutsche Meisterschaften in München

von Harald Schwager

Zwei Bronze- und zwei Silbermedaillen bei DM geholt

Bei den Deutschen Meisterschaften in München war die Rudergesellschaft Speyer mit Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker vertreten. Dabei trat Alicia Bohn, frisch aus der Juniorenklasse aufgestiegen, erstmals bei den U23-Ruderern, Senioren B genannt, an. Elias Dreismickenbecker rudert bereits im dritten Jahr bei den U23. Für beide Speyerer ging es in zwei Bootsklassen auf der Olympiastrecke über die 2000-Meter-Distanz ran und um Medaillen.

Im Frauen-Einer kämpfte sich Alicia Bohn über Rang zwei im Vorlauf und einen Sieg im Hoffnungslauf ins Finale. Hier warteten, nicht überraschend, starke und bestens motivierte Gegnerinnen. In einem kampfbetonten Rennen konnte sich Pia Greiten vom Osnabrücker RV langsam vom Feld absetzen und erruderte sich einen Vorsprung von knapp zwei Längen. Doch dann kam zur Überraschung aus Speyerer Sicht ein Bord-an-Bord-kampf von Juliane Faralisch, Frankfurter RG und Alicia Bohn um Silber. Mit nur vier zehntel Sekunden geschlagen sicherte sich Alicia Bohn in ihrem ersten U23-Jahr zur Freude der Speyerer Schlachtenbummler gleich die Bronzemedaille im Frauen-Einer. Und es sollte weitergehen. Im Finale des Frauen-Doppelvierers hatte sich Alicia Bohn dann mit der Silbermedaillengewinnerin Juliane Faralisch, ergänzt durch Laura Kampmann, TVK Essen und Melanie Göldner, RC Potsdam, zusammengetan. Hinter dem souveränen Sieger der Renngemeinschaft Hanauer RC/Osnabrücker RV/Crefelder RC/RV Waltrop ruderte Alicia Bohn auf Platz zwei mit mehr als fünfzehn Sekunden Vorsprung auf die drittplatzierten vom Hanauer RC.

Auch Elias Dreismickenbecker sollte sich ein Bronze und Silber-Set am Siegersteg abholen. Doch im Einzelnen. Im Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer saß Elias Dreismickenbecker in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mainzer RV/Frankfurter RG mit Julian Schneider, Philipp Grebner und Leo Felix Schwartzkopff im Boot. Das Quartett war gut unterwegs, konnte in der Spitze mitrudern. Nach 6:08,33 Minuten war die 2000-Meter-Strecke geschafft und Bronze mit zwei Längen Rückstand auf Silber, das sich RC Tegel/RK am Wannsee/Hannoverscher RC/WSV Honnef sicherte, gewonnen. Im Leichtgewichts-Doppelzweier lief es noch besser. Gemeinsam mit Philipp Grebner vom Mainzer RV lieferte sich Elias Dreismickenbecker einen heißen Kampf mit der Renngemeinschaft RV Erlangen/Mainzer RV, Jonathan Schreiber und Julian Schneider. 6:27,25 Minuten lautete die Siegerzeit, Silber gab es für das Duo Dreismickenbecker/Grebner in 6:30,09 Minuten. Die Dritten aus Ulm/Mannheim lagen zwei Längen zurück.

„Ein Viererpack an Medaillen durfte sicher nicht erwartet werden, deshalb ist die Freude besonders groß“ jubelten auch die aufgrund der Kirchbootregatta in Speyer gebunden Fans als die Nachricht von je zwei Mal Bronze und Silber aus München eintraf.    

Landesentscheid in Saarburg

Ausgabe 42/2017

von Harald Schwager

Zwei zweite Plätze beim Landesentscheid der Ruderjugend

Beim Landesentscheid der Ruderjugend Rheinland-Pfalz auf der Mosel in Saarburg waren unsere Nachwuchsruderer mit zwei Doppelzweiern vertreten. Der Landesentscheid wird über die 3000-Meter-Distanz ausgetragen, die Sieger qualifizieren sich für den Bundesentscheid.

Im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre kämpften Leon Gimmy und Alexander Martirosyan um jede Sekunde. Nach 13:42,3 Minuten blieb die Uhr stehen, das bedeutete den Silberrang hinter dem RV Treviris, der in 13:37,9 Minuten gewann. Der drittplatzierte Doppelzweier vom Bernkasteler RV wurde um 10 Sekunden distanziert. Den Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre gewann in 12:55,6 Minuten der Bernkasteler RV vor Ole Bartenbach und Nicolas Bohn von der RG Speyer in 13:10,6 Minuten.

Wanderfahrt auf der Oste

Ausgabe 38/2017

von Steffi Haase-Goos

Doppelte Portion mit Nachschlag

Am Freitag, 9.6.2017 machen wir, Andrea und Steffi, uns auf die Reise nach Norden. Unterwegs sammeln wir Ursel in Hann. Münden ein und Ellen, die bis dorthin mit dem Zug angereist ist. Im kleinen Friesendorf Hemmoor an der Oste treffen wir auf Kathrin und Ulrich aus Hamburg und letztlich auf ihr nigelnagelneues Boot, welches aus Berlin mitgebracht wird. Okay, richtig gezählt: Wir sind sechs, deshalb bin ich als Einzelruderin gemeldet und freue mich auf ein Wiedersehen mit meiner Mannschaft aus Wanderruderfreundinnen (laut Veranstalter die „rüstig Kilometer schrubbenden Rentnerinnen“) Maria und Dagmar. Christa ist verletzt und daher nicht gekommen, wir werden um den vereinseigenen Rentner Klaus ergänzt und um Jason, einen relativen „Jungspund“, der immerhin verhindert, dass ich das Nesthäkchen an Bord bin.

Am Samstag ist es soweit: 5h Aufstehen, 6h Frühstück am Bootshaus, bei strahlendem Wetter Start der Boote zwischen 7h und 8h die Oste stromab bei einer Strömung von maximal 8km/h. Am Sperrwerk wird eine Zeit genommen, danach fahren wir gemächlich weiter zum „Riff“, einer bei Ebbe freiliegenden Sandbank zwischen Ostemündung und der weit ins Wattenmeer hinausführenden Fahrrinne der Elbe. Pause, snacken (sprich a) und snacken (sprich ä) und Schiffe gucken, bis die Flut einsetzt.

Jetzt geht es mit dem Tidenstrom stromauf, am Sperrwerk wird wieder eine Zeit genommen, am späten Mittag sind wir zurück am Bootshaus und haben ca. 50 Ruderkilometer hinter uns gebracht. Mittagspause mit Powerverpflegung und/oder Powernap, Start der Boote zwischen 15h und 16h mit der noch vorhandenen Strömung nochmal ca. 20 km Richtung Ostequelle, Zeitnahme und Umdrehen an der Eisenbahnbrücke, zurück mit Stillstand bzw. langsam wieder einsetzender Ebbströmung = Marathon Nummer zwei. Am Abend werden wir mit preiswerten kühlen Getränken, Gegrilltem und leckeren Salaten versorgt. In dieser Nacht schlafen wir gut.

Am nächsten Morgen erst 6h Aufstehen, 6.30h Frühstück am Bootshaus! Mein Boot wird neu zusammengestellt, außer mit Maria und Dagmar rudere ich heute mit Gunda aus Benrath und Thomas aus Berlin. Wir wollen 13h zurück sein, ich bin mit Andrea, Ellen und Ursel verabredet, Thomas will das Boot der Berliner Mannschaft, mit der er gekommen ist, verladen helfen, Gunda muss auf den Zug. Deshalb starten wir wieder ca. 8h mit der Strömung, müssen aber leider kurz vor dem Sperrwerk umdrehen, denn auf das Umschlagen der Tide können wir heute nicht warten: wir powern gegen die Strömung zurück. Werden wir es schaffen? Unterwegs entdecke ich das Hamburger Boot an einem Steg und kurz darauf ruft, winkt und lacht es 5-köpfig und gut gelaunt von einem Café-Schiff zu uns herunter: Andrea und ihre Mannschaft haben den „Nachschlag“ als etwas kürzere Genussvariante gewählt! Auch nicht schlecht…..

Irgendwann geht alles zu Ende, der Abschied naht mit dem Versprechen, sicher mal wieder miteinander zu rudern, egal wo? Die Hamburger verladen ihr Boot auf den Hänger eines befreundeten Hamburger Vereins, Krümel aus Berlin gibt mir noch einen Gruß an Ria mit auf die Reise, und wir steigen zu viert in Andreas Auto wie wir gekommen sind, zwischen 10h und halb 11h abends ist die letzte von uns zu Hause.

Bei mir waren es 128 Ruderkilometer an den beiden Tagen und wir („rüstig…. „ siehe oben) belegten immerhin Platz 8 im 12 Boote-Feld der gesteuerten Doppelvierer. Wetter und Landschaft waren an beiden Tagen traumhaft. „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ Wenn es so schön ist, gerne!

Helfer für Kirchbootregatta

 

Ausgabe 35/2017

von Tim Lauer

Kirchbootregatta – Helfer gesucht!

 

Unser alljährliches Großereignis, die Kirchbootregatta, feiert dieses Jahr ihr 10. Jubiläum.

Um eine genauso erfolgreiche Regatta wie in all den Jahren zuvor auf die Beine zu stellen, benötigen wir für Samstag den 24. Juni jede helfende Hand !!!!

Vorab ein paar allgemeine Informationen zur Regatta:
Wir haben dieses Jahr 32 Mannschaften am Start und beginnen ab 10 Uhr. Je nachdem, wie wir durchkommen, enden wir ca. gegen 17:30 Uhr.

Jedes Team hat in der Woche vorher im Reffenthal ein Training. Wundert Euch also nicht, falls es etwas voller wird. Im Vorlauf der Regatta fährt jedes Team zwei Rennen. Die 8 insgesamt schnellsten Teams kommen dann in die KO-Runde mit Viertel-, Halb- und Finale. Wir verleihen wieder Preise für das schnellste Gesamt-, Mixed- und Frauen-Team, den schnellsten Newcomer sowie für das originellste gekleidete Team. Dieses Jahr neu ist ein Preis für den schnellsten Ergometer-Ruderer.

Zudem findet auch wieder ein Schülercup statt, bei dem sich um den Titel der schnellsten Speyerer Schule gestritten wird.

Informationen zu den Helferdiensten:

Sucht Euch eine Schicht aus und gebt bitte Rückmeldungen bis spätestens 17. Juni, damit wir gut im Voraus planen und im Notfall noch weitere Helfer suchen können. Gerne dürft Ihr Euch auch für mehrere Schichten melden.

Bitte zieht zu eurer Schicht ein RGS-Polo, ein Brustring-Shirt oder im Notfall ein weißes T-Shirt an, so dass wir alle einheitlich auftreten.

Für alle Helfer gibt es kostenlos Wasser sowie Apfelsaftschorle, Kaffee und Würstchen zu fairen Preisen.

Außerdem würden wir uns freuen, wenn nach Ende der Regatta noch möglichst viele von Euch im Bootshaus bleiben, damit wir den erfolgreichen Tag in lockerer Runde zusammen ausklingen lassen können!

Bittet meldet Euch frühzeitig an, in den Vorjahren lief das schleppend und wir konnten nicht richtig planen. Vielen Dank dafür!

 

Für folgende Schichten könnt Ihr Euch melden:

Ich backe einen oder gerne auch mehrere Kuchen

Wir benötigen 50 – 60 Kuchen!!!

Die Kuchen können auch schon am Freitag ab 18.00 Uhr gebracht werden

Ich helfe beim Verkauf

Arbeiten hinter der Theke oder im Fuchsbau. Verkauf von Kaffee, Kuchen, etc. Hier werden 6 Leute pro Schicht benötigt

o 09.00 – 12.00

o 12.00 – 14.00

o 14.00 – 16.00

o 16.00 – Ende

 

Ich helfe an der Pritsche

         Helfen der Mannschaften beim Ein- und Ausstieg. 3 Leute pro Schicht

 

o 09.45 – 12.00

o 12.00 – 14.00

o 14.00 – 16.00

o 16.00 – Ende

 

Ich helfe am Start bzw. Ziel

Ausrichten, Starten und Zeitnahme. Regattaerfahrung ist hier von Vorteil, gerne dürfen aber auch andere! 2 Leute am Start & 2 am Ziel

 

o 09.45 – 12.00

o 12.00 – 14.00

o 14.00 – 16.00

o 16.00 – Ende

 

Ich helfe am Sonntag, 25. Juni ab 10.30h beim Abbau

Rückmeldungen zu den Schichten bitte an:

Tim Lauer, telefonisch unter 0160 / 91937787 oder per Mail an: timlauer93@gmail.com

 Ihr könnt auch gerne unter folgendem Link bei der Doodle-Umfrage mitmachen:

http://doodle.com/poll/t8gamup85vrpt55g

 

Falls es im Nachgang Änderungen geben sollte, werde ich diese vorher natürlich mit Euch abstimmen. Den fertigen Helferplan werde ich allen Helfern rechtzeitig zuschicken und auch am Regattatag aushängen.

Bei Fragen oder sonstigen Anliegen könnt Ihr mich selbstverständlich jederzeit kontaktieren.

 

 

 

 

Regatta in Offenbach

Von Harald Schwager

 

Vier Siege aus Offenbach nach Speyer gebracht

Bei der Offenbacher Regatta konnten unsere Nachwuchsruderer und Masters überzeugen. Mit vier Siegen und fünf zweiten Plätzen über die 1000-Meter-Distanz auf dem Main trugen sich die Speyerer in die Ergebnislisten ein.

Den Auftakt und das gleich mit einem Sieg machten Leon Gimmy und Alexander Martirosyan im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier. Die beiden Speyerer rangen im wahrsten Sinne des Wortes den Marburger RV nieder und hatten im Ziel nach 3:50,8 Minuten Laufzeit, eine Sekunde Vorsprung. Die drittplatzierten Frankfurter lagen weit zurück. Im zweiten Rennen musste sich das Duo Gimmy/Martirosyan dem RV Saarbrücken beugen, hielt aber erneut Marburg und Frankfurt deutlich in Schach. Im Jungen-Doppelzweier lieferten sich Ole Bartenbach und Nicolas Bohn im ersten Rennen einen harten Kampf mit dem RV Saarbrücken, im Ziel lagen die Saarbrücker nur um sechzehn zehntel Sekunden vorn, die drittplatzierten Mühlheimer jedoch vierzehn Sekunden zurück. Am zweiten Tag hatten die beiden Nachwuchsruderer dann leichtes Spiel mit den Ruderern der Frankfurter RG Germania und siegten mit großem Vorsprung.

Im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B traten Simon Holstein und Marvin Walter an und behielten im ersten Rennen deutlich die Oberhand vor der Hanauer RG. Im zweiten Lauf gab es kein Vorbeikommen am Mannheimer RV wohingegen das Duo vom RV Eltville deutlich distanziert wurde. Der Junioren-Doppelvierer B mit Steuermann trat als Renngemeinschaft RG Speyer/RV Rhenania Germersheim an. Leon Gimmy steuerte Simon Holstein, Marvin Walter, David Martirosyan und Tim Streib, RVRG, in 3:12,7 Minuten auf den zweiten Platz hinter dem Mainzer RV. Hier gab es vor dem Rennen noch große Aufregung für die Speyerer Nachwuchsruderer, da sie sich plötzlich allein am Start sah. Was war passiert: Zwei Doppelvierer waren zusammengestoßen, untergegangen und daher nicht in der Lage am Start zu erscheinen. So wurde das Rennen mit einem etwas einstündigen Zeitversatz neu angesetzt.

Verlass war wieder auf den Masterinnen-Doppelzweier mit Corinna Bachmann und Elke Müsel. Die beiden ruderten einen nie gefährdeten Sieg vor dem RC Möve Großauheim souverän nach Hause. Ein gutes Rennen lieferten auch die Masters Lars Seibert, Martin Gärtner, Peter Gärtner und Harald Schwager im Doppelvierer ohne Steuermann ab. Nach 3:03,2 Minuten blieb die Uhr stehen, das bedeutete die zweitschnellste Zeit aller geruderten Rennen und dennoch leider nur Platz zwei hinter dem noch etwas schnelleren Vierer der Renngemeinschaft Frankfurter RG/Limburger ClfW/Ludwigshafener RV/RV Offenbach. „Da wir immer versuchen ein reines Vereinsboot auf die Beine zu stellen und gegen die Renngemeinschaften zu bestehen, kann sich das Ergebnis mehr als sehen lassen“, war sich das Speyerer Quartett einig.

Mit vier Siegen in der Tasche und der Gewissheit einen motivierenden Saisonauftakt geschafft zu haben, konnte die Heimreise angetreten werden.

 

Schon gewusst?

Tim Streib vom RV Rhenania Germersheim trainiert seit geraumer Zeit unter Trainer Martin Gärtner in Speyer im Reffenthal mit und verstärkt das RGS-Team. So kam auch der Einsatz im Doppelvierer zustande. Nicht zu vergessen: Tim Streib lieferte auch zwei sehr gute Junior-Einer B-Rennen ab und wurde einmal Zweiter und einmal Dritter.

Deutsche Kleinbootmeisterschaften

 

von Harald Schwager

 Elias Dreismickenbecker schnellster U23-Ruderer bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften

Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem Elfrather See waren gleich drei unserer Aktiven auf dem Wasser und griffen allesamt im Einer ins Renngeschehen ein. Julia Hoffmann und erstmals auch Alicia Bohn gingen im Frauen-Einer an den Start. Leider musste Alicia Bohn nach dem Vorlauf krankheitsbedingt den Wettkampf beenden, während Julia Hoffmann via dem Viertelfinale die Qualifikation fürs D-Finale schaffte und dort in 8:09,75 Minuten drittes Boot hinter Melanie Göldner vom RC Potsdam und Janina Hanßen von der RR ETUF Essen wurde. „Gerne habe ich hier Wettkampferfahrung gesammelt und werde jetzt wieder mit meiner neuen Partnerin Hannah Bornschein in den Zweier-ohne steigen“, sagte Julia Hoffmann nach den Rennen.

Im Leichtgewichts-Männer-Einer waren 34 Boote am Start, Elias Dreismickenbecker qualifizierte sich mit starken Rennen im Vorlauf und Viertelfinale fürs B-Finale. Hier konnte er seine Klasse ausspielen und lieferte ein beherztes Rennen ab. Platz vier nach 500 Metern, Platz drei nach 1000 Metern und Rang zwei bei der 1500 Metermarke zeugen vom Kampfeswillen des Speyerers. Mit dem stärksten Endspurt schob sich Elias Dreismickenbecker, mit 1:46,33 Minuten auf den letzten 500 Metern, noch ganz nah an den führenden Edvin Novak, RG Wiking Berlin heran. Mit dem 2. Platz im B-Finale war Elias Dreismickenbecker mehr als zufrieden. „Mein Ziel schnellster U23-Ruderer zu werden habe ich erreicht“, freute sich der Speyerer.

Im Gesamtklassement steht Rang acht in den Büchern. Traditionell starten bei den Kleinbootmeisterschaften die U23-Ruderer im großen Feld mit der Offenen Klasse.

 

Wahl der Frauenvertreterin

Wahl der Frauenvertreterin

Liebe Ruderinnen!

Nach der Neuwahl und Verjüngung des RGS-Vorstands möchten wir diesen Schritt nun auch für die Frauenvertreterin gehen. Steffi Haase-Goos gibt nach vielen Jahren ihr Amt als Frauensprecherin ab und Andrea Vogel stellt sich als Kandidatin zur Wahl.

Die Frauensprecherin ist Ansprechpartnerin für große und kleine Fragen und vertritt euch in den Gremien.

Dazu treffen wir uns am Sonntag, den 21. Mai um 14 Uhr im Reffenthal.

Bei schönem Wetter werden wir gemeinsam rudern. Für nicht Ruderinnen steht Kaffee und Kuchen für eine gesellige Runde bereit.

Gegen 16 Uhr werden wir die Wahl durchführen und sie mit einem kleinen Umtrunk und Snack gemeinsam feiern.

Damit wir planen können, freuen wir uns über eine Rückmeldung an:

andrea.a.vogel(at)t-online.de

Wir freuen uns auf Euch!

Steffi und Andrea

 

 

 

Moritz Durein neuer Jugendvertreter

 

Von Julia Hoffmann

 Tim Lauer tritt zurück – Moritz Durein neuer Jugendvertreter

Gleich am ersten Tag nach den Osterferien hat Tim Lauer die gesamte Jugend der Rudergesellschaft zur Jugendversammlung ins Bootshaus am Alten Hafen geladen.

Bei bestem Wetter ging es zuerst ins Rheinstadion, um dort die über Winter in der Zeppelinhalle erworbenen Fußball-Skills auf dem Rasen auszuprobieren. Um die Ehre der etwas mehr als 20 Spieler zu retten, könnte man sagen, es wurde auf Ruderer-Niveau gekickt.

Nach der sportlichen Einlage ging es zurück ins Bootshaus und während die Truppe an Zuwachs gewann sorgten Elias Kolbenschlag und Philipp Nowicki für die richtige Bedienung des Grills und eine professionelle Zubereitung der gekauften Speisen.

Dank der prima Vorbereitung durch Tim und zahlreichen mitgebrachten Leckereien konnte dann auch recht schnell gegessen werden, natürlich nicht ohne vorher zum Kernpunkt der Jugendversammlung – der Neuwahl des Jugendvorstandes – zu kommen.

Nach vier arbeitsreichen Jahren hat sich Tim Lauer dazu entschieden, das Amt des Jugendvertreters weiterzugeben, unter großem Jubel dankte die Jugend ihm für sein Engagement und viele tolle Veranstaltungen.

Nachdem auch Trainer Martin Gärtner ausgiebig bejubelt wurde und sich Claudia Mößner in ihrer neuen Position als Sportvorsitzende kurz vorgestellt hatte, wurde Moritz Durein trotz Abwesenheit einstimmig zum Nachfolger von Tim Lauer gewählt. Unser Ex-Bufdi kehrt in wenigen Wochen aus Neuseeland zurück und wird von „seinen“ Jungs schon lange herbeigesehnt.

Um das Team um den Jugendvertreter zu vervollständigen wurden insgesamt vier Stellvertreter gewählt, die nun zusammen mit Moritz Durein den Jugendvorstand bilden.

Zu den Vertretern gehören Lucas Trunk, Julia Hoffmann, Sebastian Kohl und David Martirosyan. Auch hier verlief die Wahl zügig und harmonisch, so dass sich im Anschluss alle fleißig über das Buffet hermachen konnten.

Der neu gewählte Jugendvorstand wird sich in einigen Wochen zum ersten Mal zusammensetzen und die anstehenden Aktionen planen. Zum Programm gehören unter anderem die Schülerrennen auf der Kirchbootregatta, die Jugendwanderfahrt nach Berlin, die Gestaltung des RGS-Kalenders 2018 und viele weitere Aktionen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden noch viele lustige Gespräche geführt und einige Informationen zum Training und den bevorstehenden Regatten verkündet.

Mit weit mehr als 30 Teilnehmern hat die Veranstaltung mal wieder gezeigt, dass unsere Jugendarbeit funktioniert und unsere engagierten Helfer einiges auf die Beine stellen. Nichts desto trotz arbeiten wir weiter an neuen Konzepten, um allen ein ausgewogenes Programm anbieten zu können.

In naher Zukunft stehen nun auch die Wahlen der Gruppenvertreter der Frauen und Männer an.

Neues RGS-Gelände und Bootshaus

 

So ein Gebäude pflegt sich nicht von alleine

– eine kurze Bedienungsanleitung zu unserem Neubau

 

Liebe Mitglieder,

dass wir ein wenig Kleingeld in die Hand genommen und ein neues Bootshaus ins Reffenthal gepflanzt haben, haben bisher doch die meisten mitbekommen. Wie es nun um die vielen kleinen Aufgaben rund um dieses Gebäude und unser ganzes Gelände steht, das wissen noch nicht viele, deshalb hier eine kleine Sammlung aktueller Fakten:

Müllentsorgung: Die Mülleimer in den Umkleiden und Bootshallen werden nach Bedarf in die schwarze Tonne am Eingang zum Gelände geleert. Hierbei sind alle gefragt, besonders die Gruppe, die im jeweiligen Monat mit dem Reinigungsdienst an der Reihe ist. Sobald die schwarze Tonne gefüllt ist, gibt Peter Gärtner diese Information an die Stadt Speyer weiter. Am darauf folgenden Sonntag wird die Tonne vors Tor gestellt und dann montags geleert.

Reinigungsdienst: Wie bereits im letzten Jahr begonnen, hat in jedem Monat eine andere Gruppe den sogenannten Reinigungsdienst. Diese Gruppe hält dann besonders die Augen offen und erfüllt besondere Aufgaben, wie z.B. die Bootshalle auszukehren und die Mülleimer zu leeren. Weitere Infos findet ihr auf den entsprechenden Aushängen im Bootshaus.

Bäume/Grünstreifen: Die neu gepflanzten Bäume benötigen zu Anfang besonders viel Wasser und werden deshalb bis zum 1. August durch die verschiedenen Leistungsgruppen gegossen. Jeder Baum bekommt pro Gießen 20 Liter Wasser. Dienstags gießen die Masters, donnerstags die Freizeitruderern und samstags die Jugend.

Küche/Schulungsraum: Der Schulungsraum, sowie die Terrasse dürfen von allen Mitgliedern genutzt werden, sofern keine angemeldeten Veranstaltungen oder Versammlungen stattfinden. Die Räumlichkeiten sind sauber und ordentlich zu hinterlassen. In der Küche dürfen keine Lebensmittel gelagert werden und Leergut soll zeitnah mitgenommen werden. Wir bitten hier besonders auf gegenseitige Rücksichtnahme.

Umkleiden: Wir bitten besonders darum, nach dem Training alle Fenster zu schließen und die Lichter auszuschalten. Es dürfen keine Schuhe, Kleidung oder Handtücher in den Umkleiden gelagert werden. Demnächst wird auch im Neubau eine Fundgrube eingerichtet, die regelmäßig gelehrt wird.

Parken: Wir bitten darum auf dem Gelände möglichst dicht und platzsparend zu parken und idealerweise die Einfahrt zum Gelände sowie den Zugang zu den Bootshallen freizuhalten.

Bei weiteren Fragen oder Problemen steht Rainer Bohn zur Verfügung.

 

Frühlingsregatta in Gent

Gewonnen und doch kein Sieg

Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker nutzten die 40. Internationale Frühlingsregatta in Gent, Belgien, als Trainingshöhepunkt für die anstehenden Deutschen Kleinbootmeisterschaften und das mit beachtlichem Erfolg.

Im Frauen-Einer A behauptete sich Julia Hoffmann im Feld der 23 Konkurrentinnen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Norwegen ganz hervorragend. Mit ihren Vorlaufplatzierungen schaffte Julia Hoffmann an beiden Regattatagen den Sprung ins A-Finale. Im zweiten Rennen gelang mit Rang drei die beste Platzierung. Erstmals wurden jedoch unabhängig von Alter und Qualifikation via der Vorläufe am Ende lediglich eine Wertung anhand der Laufzeiten über alle Finalläufe vorgenommen. In 8:40,40 Minuten im ersten und 8:28,85 Minuten im zweiten Finale über die 2000-Meter-Strecke standen am Ende, aufgrund dieser gegenüber den Vorjahren geänderten Rennwertung, für Julia Hoffmann ein vierter und ein fünfter Platz in den Büchern.

Diese veränderte und im Rudersport bislang nicht gesehene Wertungsform brachte Elias Dreismickenbecker sowohl um seinen Sieg im Männer-Einer U23 als auch um den Sieg im A-Finale am zweiten Regattatag. Da sich in den weiteren Läufen unter den 27 Startern zeitschnellere Ruderer befanden. So blieben für Elias Dreismickenbecker zwar die Genugtuung gewonnen zu haben, aber am Ende mit Rang zwei und drei im Männer-Einer U23 und mit Rang drei im offenen Männer-Einer in der Gesamtwertung geführt zu werden und mit „siegleeren“ Händen dazustehen.

„Dieses merkwürdige veränderte Wertungsreglement hat alle verwirrt, mit dem Wissen um die eigene Leistung und die guten Rennen als Vorbereitung für die Deutschen Kleinbootmeisterschaften konnten wir dann doch zufrieden den Heimweg antreten“, waren sich Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker einig.

Ruder-und Trainingszeiten

 

Ruder- und Trainingszeiten 2017

 

Tag

Zeit

Ort

Gruppe

Ansprechpartner

Montag

18.00 Uhr

Bootshaus

Erwachsene Freizeit

Ingrid Schneider, ???

Montag

17:00 Uhr

Reffenthal

Jugend Leistungssport

Martin Gärtner

Dienstag

10:00 Uhr

Reffenthal

SeniorInnen

Jürgen Große

Dienstag

17:00 Uhr

Bootshaus

Jugend

Julia Hoffmann

Dienstag

17:00 Uhr/18:00 Uhr

Reffenthal

Masters*

Lars Seibert

Dienstag

18:00 Uhr

Reffenthal

Erwachsene Freizeit
Fortgeschrittene

S. Haase-Goos,

Andrea Vogel

Mittwoch

17:00 Uhr

Reffenthal

Jugend

Martin Gärtner

Donnerstag

17:00 Uhr/18:00 Uhr

Reffenthal

Masters*

Lars Seibert

Donnerstag

18:00 Uhr

Reffenthal

Erwachsene Freizeit
Fortgeschrittene

Angelika Schwager,

Beate Wettling

Freitag

13:45 bis 15:30 h

Reffenthal

Schülerrudern
Nikolaus v. Weis Gym.

Beate Wettling

Freitag

16:00 Uhr

Reffenthal

SeniorInnen

Dieter Daut

Freitag

17:00 Uhr

Reffenthal

Jugend

Martin Gärtner

Samstag

14:00 Uhr

Reffenthal

Jugend

Martin Gärtner,

Philipp Nowicki

Sonntag

09:30 Uhr

Reffenthal

Masters

Lars Seibert

Sonntag

09:30 Uhr

Bootshaus

Erwachsene Freizeit

Nach Vereinbarung

Thomas Maier??

 

Die Trainingszeiten gelten ab 27.03., bitte weitere Absprachen mit den Übungsleitern beachten

DRV-Frühtest in Leipzig

Ausgabe 21/2017

Von Harald Schwager

Dreismickenbecker beim DRV-Frühtest in Leipzig ganz vorn

Zum ersten Test für die Regattasaison 2017 hatten die Trainer des Deutschen Ruderverbandes die Kaderathleten nach Leipzig eingeladen. Dabei galt es den 2000-Meter-Ergometerwettkampftest und die 6000-Meter-Frühjahrslangstrecke zu bewältigen. Für die Rudergesellschaft Speyer am Start waren die bekannten Gesichter Julia Hoffmann, Elias Dreismickenbecker und erstmals bei den Seniorinnen startend Alicia Bohn.

Auf dem Ergometer zeigte Julia Hoffmann mit einer Zeit von 7:11,7 Minuten eine gute Leistung, wenngleich sie nicht ganz an ihre persönliche Bestleistung herankam. Den Knaller aus RGS-Sicht lieferte jedoch unser Sportler des Jahres 2016 Elias Dreismickenbecker ab. Mit 6:15,9 Minuten und persönlicher Bestzeit hatte niemand gerechnet, das bedeutete den ersten Platz bei den Leichtgewichts-Männern U23. Jonathan Schreiber vom RV Erlangen lag als zweitplatzierter Ruderer um fast vier Sekunden hinter dem Speyerer. Nicht ganz zufrieden war Alicia Bohn, die ihren krankheitsbedingten Trainingsrückstand, auf dem Ergometer sofort erkannte. Bei ihr blieb die Uhr nach 2000-Metern bei 7:19,9 Minuten stehen. Auf dem Wasser war Alicia Bohn dann erstmals im Einer bei den Frauen U23 unterwegs. Für die 6000-Meter-Strecke benötigte sie 25:40 Minuten und zeigte sich danach selbstkritisch, „da gibt es noch Luft nach oben, die ich mit entsprechendem Training noch nutzen werde.“ Mit ihrer guten Ergometerzeit im Rücken setzte sich Julia Hoffmann mit Charlotte Zeiz, Hamburger-Ruderinnen Club, in den Frauen-Zweier-ohne Steuerfrau und lieferte ein gutes Rennen ab. Bis zur 5000-Meter-Marke ruderte das Duo wie ein Uhrwerk konstant bei jeweils gut vier Minuten je 1000-Meter. Auf den letzten 1000-Metern folgten beachtliche 3:55 Minuten. Das brachte am Ende in 24:12 Minuten Rang neun der besten Zweier-ohne. Wie schon auf dem Ergometer gab es im Leichtgewichts-Männer-Einer U23 auch im Boot kein Vorbeikommen an Elias Dreismickenbecker. Mit 3:41 Minuten auf die ersten 1000 Meter ging Elias Dreismickenbecker die Strecke schnell an und ließ dann konstante 1000-Meter-Durchgangszeiten von um die 3:50 Minuten folgen. 22:52 Minuten nach 6000 Metern bedeuteten auch im Boot Rang eins, ganz knapp vor Simon Klüther, Mannheimer RV, in 22:53 Minuten.

 

Vereinsabend am 04. Mai (im alten Bootshaus)

Ausgabe 20/2017

von Ingo Janz

 

 Neuregelung des Vereinsabends der RGS

 Liebe Mitglieder,

bedingt durch die Gegebenheiten und Möglichkeiten im Neuen Bootshaus Reffenthal wird die Durchführung des traditionellen Vereinsabends wie folgt angepasst:

  • In der Rudersaison (zwischen Anrudern und Abrudern) findet der Vereinsabend jeden 1. Donnerstag des Monats weiterhin im Bootshaus am Alten Hafen statt, die weiteren Monatstermine werden im neuen Bootshaus im Reffenthal stattfinden.
  • In der Wintersaison (zwischen Abrudern und Anrudern) wird der Vereinsabend wie gewohnt jeden Donnerstag im Clubzimmer im Bootshaus am Alten Hafen stattfinden.

An jedem 1. Donnerstag des Monats erfolgt ein Monatsrückblick des Vereinsgeschehens durch ein Vorstandsmitglied, bzw. durch einen berufenen Vertreter.

Das Clubzimmer im Alten Bootshaus ist weiterhin ganzjährig jeden Donnerstag für die RGS reserviert (außer an Feiertagen) und kann in individueller Absprache genutzt werden.

Ein positives Votum für die offizielle Neuregelung wurde bereits mit der Abstimmung im Rahmen der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 31. März abgegeben.

Nächster Termin im Alten Bootshaus mit einem Monatsbericht ist

Donnerstag, der 04. Mai ab 19:30h.

Wir freuen uns auf ein reges Vereinsleben in beiden Bootshäusern der RGS.

 

Für das RGS Vorstandsgremium

Ingo Janz

  1. Vorsitzender

Satzungsgemäß (nach §17 der Satzung der RGS) soll der Vereinsabend den Mitgliedern einmal wöchentlich im Bootshaus Gelegenheit zur persönlichen Begegnung und die Möglichkeit Informationen aus dem Vereinsleben auszutauschen geben.

Neuer Vorstand in der RGS

 

 

Ausgabe 19/2017

von Harald Schwager

 

Bei der RGS geht ein neues Führungstrio an den Start

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen der Neuwahlen und der damit verbundenen Neuausrichtung. Unser Erster Vorsitzender Alfred Zimmermann durfte im Saal des Naturfreundehauses sage und schreibe 115, davon 110 stimmberechtigte Mitglieder, darunter auch Ehrenmitglied Jutta Kopf und Sportbürgermeisterin Monika Kabs, begrüßen. Beim Totengedenken gedachte die RGS-Familie Dieter Burkhardt, der sich über viele Jahre auch im Vorstand engagiert hatte, als auch Jürgen Weschka, der mit dem sogenannten „Weschka“-Vierer die RGS erstmals im Namen des DRV auf einer internationalen Regatta vertreten durfte.

Der Jahresbericht von Alfred Zimmermann zeigte auf, dass 2016 sportlich und gesellschaftlich erneut ein erfolgreiches Ruderjahr für die 335 mitgliederstarke RGS war. Besonders die Baumaßnahme im Reffenthal und die beiden Vizeweltmeistertitel für Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker würden in Erinnerung bleiben. Aufgrund der gesunden Finanzstruktur beendete die RGS das abgelaufene Jahr „trotz des Neubaus im grünen Bereich“, so Zimmermann. Peter Josy, eigens im vergangenen Jahr mit der Hauptaufgabe „Vollendung des Neubaus“ gewählter Verwaltungsvorsitzender zeigte in seinem Bericht nochmals die großen Hürden auf, mit denen die Rudergesellschaft zu kämpfen hatte. Er dankte hier Volker Klein, dessen Wirken „sei essentiell gewesen, dass wir überhaupt im Reffenthal bauen durften“. Jetzt dürfen wir nach der tollen Einweihung vor Wochenfrist gemeinsam stolz auf das Geleistete sein. Norbert Herbel berichtete stellvertretend für den Sportausschuss über die Ruderaktivitäten des abgelaufenen Ruderjahres. Beispielhaft wurde die Kirchbootregatta hervorgehoben und Felix Gard und seinem jungen Team gedankt nicht ohne auf das 2017 anstehende 10. Jubiläum hinzuweisen.

Das Ruderjahr der RGS war besonders erfolgreich. Neben den 59 Regattasiegen bei 30 Regatten, stach natürlich besonders hervor, dass Alicia Bohn, zur „Sportlerin des Jahres 2016“ und Elias Dreismickenbecker zum „Sportler des Jahres 2016“ gewählt wurden. Die beiden Topruderer marschierten quasi im Gleichschritt via Deutsche Meisterschaft und Vizeweltmeistertitel in die Herzen der stimmberechtigten Bürger und der abstimmenden Fachgremien bei der Sportlerwahl.

Vier Rennruderernadeln davon drei in Bronze und eine in Silber waren 2016, genau wie schon 2015, errudert worden. Über Silber durfte sich Elke Müsel freuen, Bronze ging an Corinna Bachmann, Teresa Claus und Moritz Durein.

Insgesamt wurden 2016 erneut mehr als 100.000 Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt, deshalb konnte Dieter Daut wieder zahlreiche Wanderruderabzeichen des Deutschen Ruderverbandes verleihen. Bei der Jugend wurde Johannes Buchholz, Simon Holstein, Marvin Walter und Ole Bartenbach geehrt. Bei den Erwachsenen gab es das Fahrtenabzeichen für Franziska Küenzlen und Andrea Vogel, je zum zweiten Mal, Ingrid Kramer-Schneider und Reinhold Eppel, je zum vierten Mal. Beate Wettling (5. Erwerb), Steffi Haase-Goos (7. Erwerb), Ria Baron (13. Erwerb), Günter Schuff (15. Erwerb) und Dieter Daut (20. Erwerb) waren zum wiederholten Male erfolgreich. Die Kilometerpreisträger des Jahres 2016 wurden mit einem bedruckten Schoppenglas bedacht. Julia Hoffmann ging als Kilometerkönigin (4376 Ruderkilometer) und Elias Dreismickenbecker (5544 Ruderkilometer) als Kilometerkönig für das Jahr 2016 hervor, beide wiederholten hierbei ihren Vorjahreserfolg. Die Erfolgsgeschichte des Kirchbootruderns in Speyer, die mit der Regatta im Speyerer Floßhafen begann, wurde um ein weiteres Kapitel ergänzt: dem ersten Sieg beim Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf im Kirchboot „Konrad II“ für die RGS.

Alfred Zimmermann durfte sehr viele dem Verein seit langem treue Mitglieder ehren: Die Silberne Ehrennadel für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Christoph, David, Florian und Jonathan Gärtner als auch Sebastian und Anne Orschiedt. Ingrid Gärtner, Klaudia Laakmann, Matthias Zimmermann, Ingo Janz, Bernd und Sabine Marczinke als auch Klaus Wies erhielten die Goldene Ehrennadel für 25 aktive Jahre im Verein.

Für 40 Jahre unterstützende Mitgliedschaft wurde Margarete Boiselle ebenfalls mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. 40 Jahre aktiv dabei ist Ottmar Gärtner, dafür erhielt er die Silberne Ehrenplakette. Nicht nur mit der RGS-Auszeichnung, sondern auch mit der „DRV-Ehrennadel für 50 Jahre“ wurden anlässlich 50-jähriger Mitgliedschaft Ursula Klaer (aktiv), Johann Irlweck, Winhard Schott und Klaus Disqué ausgezeichnet. Auf 60 Jahre Vereinszugehörigkeit blickt Rolf Wessel zurück, er trat 1956 in die RGS ein und erhielt aus der Hand des Vorsitzenden ein Extra-Dankeschön.

Nach der Verlesung des Berichts der Rechnungsprüfer durch Peter Gärtner, folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes, verbunden mit Applaus und Dank für die geleistete Arbeit. Einstimmig wählten die Anwesenden Peter Bohn und Frank Durein zu Rechnungsprüfern. Als Mitglied des Ehrenrates wurde für fünf Jahre Peter Josy ebenfalls einstimmig bestätigt.

Bereits vor Jahresfrist hatten Alfred Zimmermann und Peter Josy angekündigt mit Ablauf der Mitgliederversammlung 2017 die Führungsarbeit in neue Hände legen zu wollen. So hatten sich in den letzten Wochen aus eigenem Antrieb Mitglieder zu Diskussionsrunden zusammengefunden, um die Aufgabenverteilung zu besprechen. Mit einem zukunftsweisenden Konzept traten Ralf Burkhardt, Ingo Janz und Claudia Mössner vor die Versammlung und erläuterten ihr Modell. Die vorgestellte Mehrsäulenstruktur in der zahlreiche weitere Mitglieder ebenfalls Verantwortung übernehmen fand das Wohlwollen der stimmberechtigten Mitglieder. Die RGS hat jetzt nicht nur einen sondern gleich drei 100% Vorsitzende. Ingo Janz wurde mit 100% der abgegebenen Stimmen zum Ersten Vorsitzenden, Claudia Mössner mit 100% zur neuen Sportvorsitzenden und Ralf Burkhardt mit 100% zum Verwaltungsvorsitzenden gewählt.

Zum Abschluss der Versammlung gab es neben Geschenken in Form von einem großen Erinnerungsbild für den scheidenden Verwaltungsvorsitzenden Peter Josy und einem Fotoalbum aus Jahrzehnten Verantwortungsübernahme in und für die RGS für Alfred Zimmermann auch noch bedeutende Ehrungen. Jutta Kopf wurde für jahrzehntelange Tätigkeit als Vermögensverwalterin mit der Goldenen Ehrennadel des Landesruderverbandes ausgezeichnet. Auf Vorschlag des Ehrenrates wurde Alfred Zimmermann unter dem Jubel der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Gerührt zeigte sich Alfred Zimmermann und sagte „gerne nehme ich die große Ehre in Nachfolge von Hans-Gustav Schug Ehrenvorsitzender der Rudergesellschaft zu werden an“.

Die harmonische Versammlung endete mit einem lauten dreifachen „Hipp-Hipp-Hurra“.

 


 

 

Die Bootshauseinweihung

Ausgabe 18/2017

von Harald Schwager

  

Meilenstein der RGS-Geschichte erreicht

Nach jahrelangen, großen Bemühungen mit vielen „Aufs und Abs“ war es am gestrigen Samstag soweit, das neue Bootshaus im Reffenthal konnte eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden.

Doch der Reihe nach…. Noch in den vergangenen Tagen legten viele fleißige Helfer letzte Hand an, um den großen Tag vorzubereiten. Schließlich sollte das neue Bootshaus die erwarteten Ehrengäste aufgeräumt und sauber begrüßen. Ein großes Festzelt musste aufgestellt, der neue Flaggenmast bestückt, Biergarnituren aufgestellt und geschmückt ebenso die Versorgung sichergestellt werden.

Bei Kaiserwetter, blauem Himmel, viel Sonne und milden Temperaturen fanden sich die ersten Gäste schon früh im Reffenthal ein. Um den zeitlichen Ablauf der Veranstaltung nicht zu gefährden, hatten sich die Verantwortlichen entschieden, das Anrudern 2017, in einem dem RGS-Feiertag gerechten Format zu gestalten: Gegen 13 Uhr machten sich eine Frauenmannschaft im Doppelachter „Weck, Worscht un Woi“ und eine Männermannschaft im Achter „Reffenthal“ im Stammhaus am Alten Hafen auf den Weg ins neue Domizil und wurden dann programmgemäß um 14 Uhr von unserem scheidenden Ersten Vorsitzenden Alfred Zimmermann im Reffenthal per Flaggenstart offiziell in die neue Saison geschickt. Eine sicher gelungene Kombination, bei der Einweihung des neuen Bootshauses mit ausschließlich den beiden historischen Achtern, die eher an die ruderische Vergangenheit erinnern, in die Saison 2017 und die RGS-Zukunft zu starten.

Eine besondere, ihr sicher in Erinnerung bleibende Ehre erfuhr Ursula Klaer: sie erhielt aus der Hand von Alfred Zimmermann für 50jährige Mitgliedschaft in der Rudergesellschaft, am RGS-Jubeltag, die Ehrenzeichen der RGS und des Deutschen Ruderverbandes. Danach ging es Schlag auf Schlag. Steffi Haase-Goos taufte als kilometerreichste Breitensportlerin, mit einer gelungenen Ansprache, den neuen Doppelzweier in der Sternenflotte auf den Namen „Pluto“. Danach ließ es sich Alfred Zimmermann nicht nehmen, an unseren ehemaligen Ehrenvorsitzenden Hans-Gustav Schug zu erinnern und den vom Landesruderverband erworbenen Einer nach ausgezeichneter Sanierung auf den Namen „HaGu Schug“ zu taufen. Im Nachgang zu den Bootstaufen ergriffen die Ruderfreunde vom RV Rastatt das Wort, gratulierten der RGS zum neuen Bootshaus und überreichten neben einem gestalteten Skull mit einem Augenzwinkern eine Kiste flüssigen „Rollsitzenthärter“. Der Erste Vorsitzende des 1. MBC grüßte uns Ruderer sehr herzlich und warb eindringlich für gegenseitiges Verständnis von Motorbootfahrern und Ruderern in der gemeinsamen Heimat Reffenthal, nicht ohne einen „Umschlag mit Inhalt“ für die Zukunftsgestaltung zu überreichen.

Eine besondere Ehre wurde dann dem Speyerer Alt-Oberbürgermeister Werner Schineller zuteil. Für seinen Einsatz um die Belange der RG Speyer, insbesondere die Unterstützung rund um das neue Bootshaus, wurde ihm die RGS-Förderernadel verliehen. In der Laudatio blieb nicht unerwähnt, dass Werner Schineller sich in den 90er Jahren anlässlich der damals stattfindenden Hafenfeste auch als aktiver Ruderer bei den Gigboot-Rennen eingebracht hatte. Die RGS-Förderernadel wird nur in ganz seltenen und bei besonderen Ausnahmefällen an Nichtmitglieder verliehen.

Zur feierlichen Einweihung des Bootshauses begrüßte Alfred Zimmermann in seiner Ansprache nicht nur zahlreichen Gäste, sondern ging auch auf die langen Mühen von der ersten Idee bis zur nun erfolgreichen Umsetzung ein. Nicht ohne dabei ganz besonders dem Land Rheinland-Pfalz zu danken, das trotz der vieljährigen Verzögerungen an seiner Förderzusage festhielt. Diesen Ball nahm Minister Roger Lewentz gerne auf und machte deutlich, dass der RGS hier, sicher auch dank der Landesmittel, ein großer Zukunftswurf gelungen ist und wünschte der RGS weiterhin einen besonders erfolgreichen Einsatz in der Jugendausbildung und –förderung. Dem schloss sich auch der Präsident des Sportbundes Pfalz, Dieter Noppenberger, in seinem launigen Festgruß an. Oberbürgermeister Hansjörg Eger freute sich besonders, dass er nicht nur den Gruß der Stadt entbieten konnte, sondern auch den „Sportler des Jahres 2016“ Elias Dreismickenbecker nun persönlich beglückwünschen durfte. Anlässlich des Ball des Sports vor wenigen Wochen war Elias Dreismickenbecker durch den Verband zur Teilnahme am Trainingslager in Italien verpflichtet und konnte nicht persönlich beim Fest in der Stadthalle dabei sein. Mit Blick auf die Ehrung seines Vorgängers im Amt mit der Fördernadel freute sich Oberbürgermeister Eger, dass langer Atem bei der Unterstützung durch die Stadt entsprechend gewürdigt wird.

Mit einem Scherenschnitt durch das gespannte rote Band durch die Festredner wurde das neue Bootshaus seiner Bestimmung übergeben. Bei einem Rundgang machten sich insbesondere Minister Lewentz und Oberbürgermeister Eger ein Bild vor Ort und zeigten sich beeindruckt vom Geschaffenen.

Bei bester Stimmung, unterstützt von viel Sonne und bester Versorgung, feierten die Ruderer bis nach Sonnenuntergang den erreichten Meilenstein in der RGS-Geschichte. Herzlichen Glückwunsch RG Speyer!              

Begleitetes Hängerfahren

Ausgabe 14/2017

vom Sportauschuss

Begleitetes Hängerfahren

Da es in der näheren Vergangenheit einige Anfragen gab, hat sich eine Gruppe erfahrener Hängerfahrer dazu bereiterklärt, Mitglieder, die zwar einen Führerschein aber wenig Erfahrung im Umgang mit Bootshängern haben, als Beifahrer einzuweisen und die Grundlagen zu vermitteln.

Dazu bieten sich Fahrten an, die sowieso von RGS-Mitgliedern unternommen werden müssen, wie zum Beispiel Rastatt-Fahrten, Regatten, Transporte zwischen alten Bootshaus und Reffenthal und so weiter und so fort.

Wir bitten interessierte Mitglieder um eine kurze Rückmeldung an Julia Hoffmann (juliahoffmann93@gmx.de), so dass wir bei Gelegenheit direkt loslegen können.

Vermittelt werden soll:

  • Sinnvolles Beladen der Hänger
  • Richtiges Sichern der Ladung/Boote
  • An-und Abhängen der Hänger
  • Sicheres Fahren im Stadtverkehr und auf Schnellstraßen
  • Rückwärtsfahren/Wenden/Parken etc.

Die Interessierten sollen dabei im Optimalfall selbst fahren und werden durch den erfahrenen Beifahrer beraten und unterstützt.

Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen und wünschen eine gute und sichere Fahrt!

Sportlerin / Sportler des Jahres

 

Ausgabe 13/2017

von Harald Schwager

 

Doppelschlag für Ruderer beim „Ball des Sports“

– Alicia Bohn verteidigt Titel „Sportlerin des Jahres“

– Elias Dreismickenbecker zum „Sportler des Jahres 2016“ gewählt“

 

Die Bürger behielten Recht! Die Bürgerbeteiligung, dies wurde bereits am 7. Februar veröffentlicht, hatten Alicia Bohn als Favoritin und Elias Dreismickenbecker als Favoriten hervorgebracht. Bei der Mannschaft des Jahres lagen Corinna Bachmann und Elke Müsel bei 438 abgegebenen Stimmen nur ganze 13 Stimmen hinter der Frauenmannschaft des JSV. Sollte wie im Vorjahr erneut Platz eins beim Bürgervotum für Alicia Bohn auch zu Platz eins bei der Ehrung in der Stadthalle führen? Sollte zum dritten Mal in Folge einer Ruderin der Weg nach ganz oben geöffnet werden? Julia Hoffmann wurde 2014 und Alicia Bohn 2015 zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt. 2016 erneut eine Ruderin?

Beim „Ball des Sports“ in der Speyerer Stadthalle folgte die Bestätigung! Der Glückwunsch zur Wahl „Sportlerin des Jahres“ seitens des Oberbürgermeisters Hansjörg Eger ging an Alicia Bohn. Die Ruderer schließen sich diesen Glückwünschen natürlich zu 100% an.

Bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ hatte im Vorjahr die Fachjury das Bürgervotum, zugunsten des „Spitzen“-Gewichthebers Almir Velagic gedreht. In diesem Jahr kam es anders und für uns Ruderer gab es eine freudige Überraschung: Das Bürgervotum wurde bestätigt und Elias Dreismickenbecker vor Gewichtheber Jürgen Spieß und Judoka Michael Adam zum „Sportler des Jahres“ gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Keine Überraschung gab es bei der Wahl zur „Mannschaft des Jahres“. Die durch den Sieg bei der Golden League favorisierte Frauen-Mannschaft des Judosportvereins durfte jubeln und verwies unseren Masters-Doppelzweier mit Corinna Bachmann und Elke Müsel, die Fußballfrauen des FC 09 Speyer, und die Gewichtheber-Mannschaft auf die Plätze.

Ein tolles Fest hatten die Organisatoren für die Gäste des Ball des Sports auf die Beine gestellt. Wie im Vorjahr begrüßte die Ruderjugend der RGS die Gäste am Eingang und lud zum Gang über den roten Teppich ein. Die Ruderjugend hatte die Eintrittskartenkontrolle übernommen und machte damit beste Werbung für den Rudersport. Vielen Dank! Im Laufe des Balls gab es ausnahmslos positive Kommentare zu Ablauf und Gestaltung. Ehrungen, Showeinlagen und Tanzrunden wechselten sich ab und das Programm im großen wie im kleinen Saal ließ für Jung und Alt keine Wünsche offen.

Liebe Veranstalter: “Weiter so!“

Arbeitseinsatz im „alten Bootshaus“

Ausgabe 12/2017

von Julia Hoffmann

 Arbeitseinsatz am 4. März 2017

Am letzten Samstag haben sich einige Helfer im Hafenbecken versammelt, um Ordnung ins große Chaos zu bringen.

Dank der Vorbereitung von Norbert Herbel und Martin Gärtner ließ sich die Werkstatt ohne Probleme entrümpeln, viele nutzlose Kleinteile, sowie einige alte Schränke wanderten ohne Umschweife in den bereit gestellten Container. Ebenso erging es dem Großteil der Dinge, die sich in der alten Riemenhalle angesammelt hatten. Hier dauerte es seine Zeit, bis ein Schlachtplan zurechtgelegt war. Zunächst wurde die komplette Halle leergeräumt, auf dem Hof wurde dann begutachtet, sortiert, entsorgt und repariert. Dank vieler helfender Hände gelang auch diese Aufgabe recht flott und die Helfer zauberten beim Ausräumen die eine oder andere Kuriosität zu Tage. Nach einigem Staunen wurden nun die brauchbaren Gegenstände ordentlich in die Regale und in die Halle geräumt, so dass diese nun wieder ohne Probleme betreten und alle Dinge benutzt werden können.

Zeitgleich zum Ausräumen der Hallen haben sich einige Helfer der Küche, dem Schulungsraum und der Fundgrube gewidmet. Auch hier landete einiges direkt im Container, wurde aussortiert oder fand eine neue Verwendung. Neben der Arbeit gab es natürlich auch einen vergnüglichen Teil und so wurden viele nette Gespräche geführt und gemeinsam gefrühstückt.

Wir freuen uns sehr darüber, dass ausreichend viele Helfer unserem Aufruf gefolgt sind und am Arbeitseinsatz teilgenommen haben. Nun bitten wir alle Mitglieder, darauf zu achten, dass die bestehende Ordnung auch beibehalten wird. Der nächste Arbeitseinsatz

Über 100 000 km gerudert.

Ausgabe 11/2017

von Harald Schwager

107.366 Kilometer gerudert

Elias Dreismickenbecker mit 5544 km und Julia Hoffmann mit 4376 km ganz vorn

 

Wie schon im Vorjahr haben die Ruderinnen und Ruderer der RG Speyer es auch 2016 geschafft mehr als 100.000 Kilometern auf dem Wasser zurückzulegen. Ganze 107366 Kilometer, damit 6491 Kilometer mehr als 2015 wurden im Boot bewältigt. 185 Sportler, ganze 30 mehr als im Jahr zuvor, aus allen Altersklassen hatten mindestens eine Ruderfahrt ins Fahrtenbuch eingetragen. Insgesamt wurden 3568 Fahrten absolviert. Dabei waren 60 Mädchen und Frauen sowie 125 Jungen und Männer aktiv. Gäste ruderten 6053 km, die Schüler kamen auf 783 km.

Die zehn Kilometerpreisträger, der vom Deutschen Ruderverband vorgegebenen Altersklassen, kamen auf 25824 Kilometer und bewältigten damit alleine fast 25% der gesamten Kilometerleistung. Toll, dass neun Athleten, die 2000 km-Hürde überspringen konnten.

In der Klasse „Jungen bis 14 Jahre“ holte sich Ole Bartenbach mit 885 Kilometern den ersten Platz vor Nicolas Bohn mit 722 Kilometern und David Martirosyan (677 km). Bei den Mädchen setzte sich Anni Maaß mit 184 Kilometer vor Leah Francine Niebrügge (43 km). Johannes Buchholz darf sich nach Rang drei im Vorjahr in der Kategorie Junioren (15-18 Jahre) mit 818 Kilometer über Platz eins freuen, gefolgt von Alexander Strasser mit 587 Kilometern und Georg Melchiori (400 km). Bei den Juniorinnen erreichte wie nicht anders zu erwarten Alicia Bohn mit 3990 Kilometern den Spitzenplatz, erneut vor Ernestine Archinger mit 331 Kilometern, gefolgt von Dorothea Schmid (181 km).

In der Kategorie Frauen I (19-30 Jahre) siegte, wie gewohnt, Julia Hoffmann mit 4376 Kilometern und wurde „Kilometerkönigin“. Die zweitplatzierte Teresa Claus mit stolzen 2697 Ruderkilometern zeigte insgesamt die fünftbeste Ruderleistung aller Aktiven. Ilona Hock auf Rang drei ruderte 388 km. Bei den Frauen II (31-60 Jahre) holte sich Beate Wettling den auch 2014 und 2015 gewonnenen Kilometerpreis mit 2046 Kilometern, knapp dahinter folgte Andrea Vogel auf dem zweiten Rang (2016 km) vor Corinna Bachmann (1771 km). Bei den Frauen III (ab 61 Jahre) schaffte es Steffi Haase-Goos (3234 km) zum zweiten Mal die langjährige Dauersiegerin Ria Baron (1468 km) auf Distanz zu halten, gefolgt von Helga Stopka (297 km).

Mit 5544 Kilometern, das bedeutet jeden Tag des Jahres mehr als 15 Kilometer im Boot, war Elias Dreismickenbecker bei den Männern I (19-30 Jahre) eindeutiger Spitzenreiter und unangefochtener „Kilometerkönig“ 2016. Elias Kolbenschlag schaffte als Zweiter 1622 km vor Philipp Nowicki mit 1554 km. Dabei tauschten die beiden Bootskameraden im Vergleich zum Vorjahr einfach die Plätze. In der Kategorie Männer II ging der erste Platz wieder an Harald Schwager (2525 km), vor Martin Gärtner (1803 km) und Peter Gärtner (1446 km). Die Auswertung bei den Männern III ergab nichts Neues, wie seit Jahren liegt Abonnementssieger Günther Schuff, der 2016 auf 2222 Kilometern kam, vorn. Gefolgt von Dieter Daut (1934 km) und Reinhold Eppel (1471 km).

2016 war nicht nur ein besonderes Jahr, weil erneut mehr als 100.000 km gerudert wurden, sondern auch weil das Jahr wieder von besonderen Kilometerzahlen gekennzeichnet war. Wieder gab es schöne Schnapszahlen bei den Kilometerleistungen:

Günther Schuff bewies mit 2222 km Treffsicherheit und hatte seine letzte Fahrt sicher genau eingeteilt. Zum Glück schlummerten im „alten“ Papierfahrtenbuch im Bootshaus keine noch nicht ins elektronische Fahrtenbuch eingetragenen Kilometer. Auch 88 km für Peter Braun und 22 km für Martin Thumm als auch für Markus Münch sind runde Zahlen, allerdings mit Potential nach oben. „Rückwärts wie vorwärts“ sind auch Einige unterwegs: Corinna Bachmann schaffte 1771 km, Gunther Piller 1001 km, Johannes Buchholz 818 km, Martina Schott 747 km, Jacques Merl 303 km, Elias Wissemeier 262 km, Karin Lischer 212 km, Michael von Stumberg 202 km, Dorothea Schmid 181 km, Philip Maier 171 km und Susanne Burkhardt 141 km. Ganz genau machte es Georg Melchiori mit exakt 400 km in 2016.

Luca Mann war 351 km und Damian Meister 426 km auf dem Wasser, auf den ersten Blick nichts besonders, dennoch scheinen sie sich irgendwie abgesprochen zu haben. Beide ruderten, wenngleich nicht im selben Boot, 888 Mannschaftskilometer. Und weiter geht es, Martina Schott war im Jumbo unterwegs: 747 km. Andrea Vogel ruderte im Jahr 2016: 2016 km.

Die meisten Mannschaftskilometer, ganz ohne zahlenmäßige Besonderheit, hat wie 2015 Steffi Haase-Goos mit 9016 Kilometern hingelegt.

2016 gab es die „Nur“-Einerruderer nur in geringem Umfang: Unsere „Ausländerin“ Hannah Wadle mit 62 km und Jannis Wagner mit 36 km waren ausschließlich im Einer unterwegs.

Mit größtmöglicher Mannschaft wagte sich unser Erster Vorsitzender Alfred Zimmermann bei seinen 12 Ruderkilometern 2016 mal wieder auf´s Wasser. 108 Mannschaftskilometer stehen zu Buche, d.h. Alfred Zimmermann steuerte ein mit acht Ruderern schwach besetztes Kirchboot durchs Reffenthal, nicht ohne danach zu kommentieren „hierzu habe ich ja bald mehr Zeit und außerdem macht das auch noch so richtig Spaß“.

Arbeitseinsatz Frühjahr 2017

Ausgabe 09/2017

Von Harald Schwager

 

Arbeitseinsatz im Frühjahr 2017

Auch im Jahr 2017 wollen wir allen Mitgliedern die Möglichkeit geben ihre 8 Arbeitsstunden zu leisten.

Aus diesem Grund laden wir im März zum Arbeitseinsatz im Alten Hafen ein, beachtet bitte, dass der Termin in der versendeten Übersicht falsch eingetragen war!

Am Samstag, den 4. März treffen sich alle freiwilligen Helfer um 13 Uhr im Bootshaus am Alten Hafen, um unter anderem die Werkstatt zu entrümpeln. Außerdem stehen die Bootshallen, der Trainingsraum und die an den Trainingsraum angrenzende ehemalige Bootshalle auf der Tagesordnung. Benötigt werden viele helfende Hände, die unser Material sichten, sortieren und ausmisten. Je nach anwesender Arbeitskraft kann die Aktion in Richtung Umkleiden, Schulungsraum und Küche ausgeweitet werden. Nach getaner Arbeit wird sich sicherlich ein geselliges Beisammensein ergeben, außerdem besteht am Abend die Möglichkeit, unsere Spitzensportler auf dem Ball des Sports zu unterstützen.

Der Termin ist im Fahrtenbuch unter offenen Aufgaben erfasst, alle Helfer können sich dort eintragen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf viele helfende Hände!

 

Ruderverbot komplett aufgehoben!

Nach einer Ortsbesichtigung am 18. Februar stellte der Geschäftsführende Vorstand fest, dass das Ruderverbot nun auch im Reffenthal aufgehoben werden kann. Es ist trotzdem aus Sicherheitsgründen Vorsicht geboten, besonders am Ende der Ruderstrecken. Weiter ist die Ruderordnung zu beachten, die hinweist, dass bei niedrigen Temperaturen empfohlen wird eine Schwimmweste anzulegen.

Die Geschäftsführung

Peter Josy    Alfred Zimmermann

 

 

 

Sportabzeichenverleihung

Ausgabe 10/2017

Von Harald Schwager

 RGS verleiht Sportabzeichen

Im Rahmen des Vereinsabends konnte unser Sportabzeichen-Beauftragter Peter Roland Gärtner im RGS-Clubzimmer für die Saison 2016 einundzwanzig Sportabzeichen, vier mehr als im Vorjahr, verleihen. Darunter waren zwölf Jugend-, acht Erwachsenen- und ein Familienabzeichen

Unter den zwölf Jugendsportabzeichen erhielten fünf Sportler das Goldene Sportabzeichen. Ines Gärtner zum zehnten Mal, für Nikolas Bohn, Paul Bohnenstiel, Georg Melchiori und Lucas Trunk war es dagegen die erste Verleihung „in Gold“. Silber ging ebenfalls zum ersten Mal an Ole Bartenbach, Anton Bernardi, Anni Maaß und Marvin Walter, zum zweiten Mal bekamen Silber Jan Grygarzik und Florian Kunert. Auch zum ersten Mal geehrt wurde Dorothe Schmid, sie erhielt das Bronzene Abzeichen.

Bei den Erwachsenen war Philipp Nowicki in Bronze je zum dritten Mal erfolgreich. Georg Emes kann auf zwanzig Auszeichnungen zurückschauen, er erhielt Silber. Nach zehn erfolgreichen Teilnahmen im Jugendbereich legte Luis Gärtner, ebenso wie Ingrid Lenert-Dorsch, zum ersten Mal bei den Erwachsenen die Prüfung in Gold ab. Klaudia Laakmann (24x), Alex Wels (25x) und Peter Gärtner (27x) werden schon seit mehr als zwei Jahrzehnten immer wieder mit Gold geehrt.

Das Familienabzeichen ging an Klaudia Laakmann, Ines, Luis und Peter Gärtner.