Archiv der Kategorie: Schnellinfo

„Neuwasser“ und guter Besuch beim Jahresschlussrudern

Nachdem es in der Nacht zum 31. Dezember geregnet hatte und der Morgen auch recht wolkenverhangen daher kam, war nicht zu erwarten, dass auch dieses Jahr das Jahresschlussrudern gut besucht sein würde. Insbesondere, da im Vergleich zum letzten Jahr, mit seinen frühlingshaften 12 Grad und trockenem Wetter, Petrus eher mit Regen rechnen ließ. Trotzdem wurden drei Vierer, zwei Zweier und ein Einer aus den Bootslagern genommen. 

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Rennruderernadeln 2018

Lutz Fiedler 135. Träger der Rennruderernadel im 135. Jahr der RG Speyer

Die Rudergesellschaft Speyer verleiht an besonders erfolgreiche Leistungssportler die begehrten Rennruderer-Nadeln. Bronze wird für mindestens 15 Siege, Silber ab 25 Erfolgen und Gold ab 40 ersten Plätzen vergeben. In der Saison 2018 schafften es gleich sechs Rennruderer sich für die Verleihung der Bronzenen Rennruderernadel, die immer anlässlich der Jahreshauptversammlung erfolgt, zu qualifizieren.

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Weihnachtsfußball wieder gut besucht

Seit mehreren Jahrzehnten treffen sich die Ruderer traditionell an Heiligabend auf der unteren Domwiese zum Weihnachtsfußball. Nach den ergiebigen Regenfällen in der Nacht zum 24.12. war eine Schlammschlacht zu vermuten, die blieb bei erfreulichen Temperaturen im hohen einstelligen Bereich jedoch erfreulicherweise aus.

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Rudergesellschaft ehrt Sieger – 3697 Gesamterfolge

Die Rudergesellschaft Speyer hatte in die neu in Betrieb genommene Ruderergometer- Halle im Bootshaus am Alten Hafen geladen, um die Sieger der Saison 2018 zu ehren. Aufgrund der großen Zahl an Regattateilnehmern, insgesamt hatten sich 2018 tatsächlich 80 Ruderinnen und Ruderer in die Regattastartlisten im In- und Ausland eingetragen, war die Halle bis auf den letzten Platz besetzt. So durfte unser Erster Vorsitzender Ingo Janz neben dem Ehrenvorsitzenden Alfred Zimmermann und den Aktiven auch eine große Zahl an Eltern der RGS-Jugend und Freunden begrüßen.

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Alicia Bohn bei der Kaderüberprüfung

Alicia Bohn stellte sich der DRV-Kaderüberprüfungsmaßnahme, dabei handelt es sich um eine verpflichtende Regatta, die letzte des Jahres, für die Kaderathleten. In Wahrheit war es bereits das erste Messen und Vergleichen für die vorolympische Saison 2019. Das Meldeergebnis war mit 40 Meldungen im Frauenskullbereich groß, wollten sich doch nochmal Olympiaveteranen (Thiele/Bär) als auch der Nachwuchs die Chance wahren, für Olympia 2020 nominiert zu werden. Weiterlesen

Zu stark für die Skulls

Bei der letzten Regatta des Jahres, dem traditionellen Nikolaus-Rudern in Essen-Kettwig auf der Ruhr war unter mehr als 700 Teilnehmern mit mehr als 130 Booten, darunter zahlreiche Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmer, auch wir mit einem Doppelvierer vertreten. Bei starkem Wind und Wellengang und zum Teil heftigem Regen galt es die 4000-Meter-Langstreckendistanz, zunächst 2 Kilometer gegen die Strömung und nach der Wende mit Strömung in Richtung Ziel zu bewältigen.

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Siegesfeier 2018

Einladung zur Siegesfeier 2018

Liebe Mitglieder,

 auch die Regattasaison 2018 nähert sich dem Ende. Wir wollen nach der letzten Veranstaltung in diesem Jahr allen Regattateilnehmern zu ihren Erfolgen gratulieren und uns dafür bedanken, dass sie die RGS auf zahlreichen nationalen und internationalen Wett-kämpfen vertreten haben. Dazu laden wir alle Regattateilnehmer, sowie alle Mitglieder, Freunde und Bekannte der Rudergesellschaft Speyer am

15.Dezember ins Bootshaus am Alten Hafen

zu unserer jährlichen Siegesfeier ein. 

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2 Siege beim Nikolausrudern in Mainz

Bei der 31. Ausgabe des „Nikolaus-Vierer“ der Mainzer RG waren wie im Vorjahr 8 Gig-Doppelvierer der Rudergesellschaft Speyer, dieses Mal allesamt reine Vereinsboote, am Start. Die Veranstalter konnten erneut einen Rekord vermelden: 117 Boote mit 425 Aktiven aus 42 Vereinen im Rennen, damit drei Boote mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. Die jüngsten Teilnehmer der Regatta kamen beide aus Speyer: Lilly Hoch und Merle Wittmann, beide Jg. 2006.

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Ländervergleichskampf in Hanau

5 Siege beim Ländervergleichskampf

Nach einem einwöchigen Großevent mit Trainingslager unter Leitung und Organisation von Julia Hoffmann mit Martin Gärtner aber auch viel Spaß jenseits des Ruderns in Speyer stellten sich die Nachwuchsruderer der RG Speyer in Hanau auf dem Main im Fünf-Ländervergleichskampf der Konkurrenz. Die Ruderjugend aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg trat über die 500-Meter-Distanz gegeneinander an. Dabei starteten die 12-16-jährigen Sportler am ersten Tag in Vereinsmannschaften und am zweiten Tag in Renngemeinschaften des jeweiligen Landesverbandes. Die aus bereits regattaerfahrenen Ruderern, aber auch aus Regattanovizen zusammengestellte RGS-Mannschaft konnte sich über 5 Siege, sechs zweite, sechs dritte und vier vierte Plätze freuen.

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Bocksbeutelregatta in Würzburg

2 Siege bei Bocksbeutelregatta in Würzburg

Bei der 84. Würzburger Ruderregatta auf dem Main, der traditionellen „Bocksbeutel-Langstrecke“, war die RGS mit sechs Booten vertreten. Insgesamt 280 startende Boote durften die Veranstalter in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen begrüßen. Aufgrund des extremen Niedrigwassers und der damit verbundenen geringen Strömung waren die Mannschaften über die 4,5 Kilometerstrecke deutlich länger unterwegs als normalerweise. Gerade bei Rennen mit Zeitvorgaben, die sich aus den Durchschnittsspitzenzeiten der siegreichen Boote in der jeweiligen Klasse der Vorjahre errechnen, war dies ein kaum zu erreichender Anspruch. Weiterlesen

Düsseldorfer Rheinmarathon

RG Speyer beim Rheinmarathon vorn dabei

Beim 47. Düsseldorfer Marathonrudern über 42,8 Kilometer von Leverkusen nach Düsseldorf hatte die Rudergesellschaft Speyer den Masters-Mixed-Gig-Doppelvierer gemeldet. Ralf Mattil, Thomas Zimmermann, Marion Peltzer-Lehr und Beate Wettling gesteuert von Angelika Schwager begaben sich bei Rheinniedrigwasser ins Abenteuer des Rheinmarathons. In diesem Jahr war es bei einem Rheinwasserstand von nur 53 Zentimetern bei Leverkusen besonders wichtig, das Boot gegen Wellenschlag gesichert zu haben und die Pumpe an Bord in steter Betriebsbereitschaft zu haben. Immer wieder galt es starken Wellengang der Berufsschifffahrt und auch der vielen Motorboote, die das Spätsommerwetter zu einem der letzten Ausflüge des Jahres nutzten, zu bewältigen. In einer Zeit von 2:45:41,8 Stunden kam der Speyerer-Doppelvierer ins Ziel und wurde damit neuntes Boot und war nah dran an den Erstplatzierten.

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Regatta in Sursee

Rudergesellschaft siegt auf dem Sempacher See

Bei der Regatta in Sursee, Schweiz, auf dem Sempacher See strahlte die Sonne und die Rennruderer der Rudergesellschaft Speyer zeigten sich von der Sonnenseite. Die Speyerer waren mit allen Altersgruppen von der Jugend bis zu den Master-Ruderern gemeinsam am Start. Die Jüngsten im Feld, Julius Vortisch und Hendrik Elsner bei den U13 sowie Manuela Huck, absolvierten ihre ersten Regattastarts.

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Regatta in Limburg

Rudergesellschaft räumt in Limburg ab

Bei der Limburger Regatta auf der Lahn hat es für die RGS im wahrsten Sinne des Wortes Medaillen geregnet. Über die 500-Meter-Sprintdistanz gab es für die große RGS-Mannschaft mit insgesamt 30 Teilnehmern 22 Siege, 21 zweite und zehn dritte Plätze.

Vom jüngsten Teilnehmer Gil Lennard Melde, der im Jungen-Einer (12 Jahre) bei seiner ersten Regatta gleich einen zweiten Platz mit nur knappen zwei Sekunden Rückstand auf den Essen-Werdener RC erzielte, und dem ältesten Teilnehmer Norbert Herbel, der mit seinem Partner Gerhard Kayser gleich zwei Mal den Masters-Doppelzweier G (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) gewann, legten sich alle Speyerer mächtig ins Zeug. Dafür durfte sich die gesamte Mannschaft am Ende der Regatta über den Pokal und die Ehrung „erfolgreichster Verein“ freuen.

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Südwestdeutschen Meisterschaften

Rudergesellschaft holt fünf Südwestdeutsche Meisterschaften mit großer Ausbeute kamen unsere Rennruderer von den Südwestdeutschen Meister-schaften zurück. Gleich fünf Titel, fünf Vizemeisterschaften, vier Bronzemedaillen und einen vierten Rang gab es zu beklatschen. Komplettiert wurde das schöne Bild durch fünf weitere Siege und je einen zweiten und dritten Platz bei der in die Titelkämpfe eingebetteten Trierer Regatta.

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Euromasters-Regatta in München

54/2018

Dr. Harald Schwager

 

Vier Siege bei der Euro-Masters nach Hause gerudert

 Mit gleich vier Siegen im Gepäck durften die Athleten der Rudergesellschaft Speyer die Heimreise von der Euromasters-Regatta auf der Münchner Olympiastrecke in Oberschleißheim hochzufrieden antreten. Daneben gab es sechs zweite, einen dritten und fünf vierte Plätze über die 1000-Meter-Strecke.

Nach dem sehr guten zweiten Platz im Auftaktrennen gegen die übermächtige Konkurrenz, eine belgisch-niederländische Combo, gab es für das Duo Elke Müsel und Corinna Bachmann auch bei den Masterinnen B im Doppelzweier um knappe zwei Sekunden geschlagen einen Silberrang hinter dem RC Oberhavel Henningsdorf, eine Länge vor den Polinnen gefolgt vom Doppelzweier aus der Schweiz. Gemeinsam mit Silke Pattloch und Anna Heyl in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mannhemer RG Rheinau/RV am Tegernsee folgte im Doppelvierer B ein weiteres sehr knappes Rennen, es siegte Dänemark in 3:41,59 Minuten vor dem Quartett um Schlagfrau Elke Müsel in 3:43,00 Minuten, dahinter kamen die Niederländerinnen in 3:44,59 Minuten ins Ziel. Im Doppelvierer C landeten die vier Ruderinnen nach einem technischen Fehler, sie fingen sich einen Krebs ein (Anm. dabei taucht das Ruderblatt zu tief ins Wasser und stoppt das Boot ab), auf dem vierten Platz. Extrem spannend machte es Elke Müsel im Masterinnen-Einer C. Vom Start weg entbrannte ein Bord-an-Bord-Kampf mit Rachel Armstrong aus Großbritannien. Die britische Ruderin war schon bei der World Masters Regatta in Bled im vergangenen Jahr die stärkste Widersacherin beim Sieg von Elke Müsel. Mit ständigen Anfeuerungsrufen peitschten die neben der Strecke mitradelnden Speyerer Elke Müsel immer wieder nach vorn und es reichte zum knappen Sieg. Elke Müsel benötigte 4:13,51 Minuten, die Britin mit 4:13,74 Minuten 23 hundertstel Sekunden mehr. Deutlich wird der Kampf beim Blick auf die Zeit der drittplatzierten Kroatin Snjezana Grgic mit 4:36,54 Minuten.

Erstmals waren bei den Masters-Wettkämpfen für die Einer-Ruderer auch Leichtgewichtsrennen angesetzt. Diese Chance wollte Frank Durein nutzen und startete im Einer E. Bei starkem Gegenwind, für die „Leichten“ besonders schwierig, setzte er sich prima in Szene und wurde nur mit einer Sekunde Rückstand Zweiter hinter dem Briten Peter Atkinson. Im Einer F hörte Frank Durein das Startkommando nicht und ging nach seinen Konkurrenten auf die Strecke. Mit einer gehörigen Menge Wut im Bauch verlängerte er seinen Startspurt bis er wieder auf der Höhe des Feldes war und konnte dann Gegner um Gegner hinter sich lassen. Nach 4:04,39 Minuten blieb die Uhr beim Sieg von Frank Durein stehen, der Brite Andrew Thompson kam in 4:05,76 Minuten als zweites Boot ins Ziel. Im Doppelzweier G ruderten Gerhard Kayser und Norbert Herbel beim Sieg des Berliner RC auf den vierten Platz. Bei der Doppelvierer D-Konkurrenz landeten Ralf Burkhardt, Thomas Dresel und Lutz Fiedler mit Jan Weiß, RV am Tegernsee, einen Überraschungscoup. Bei Streckenhälfte lag das Quartett noch zwei Längen zurück und kämpfte sich auf den zweiten 500 Metern mit mehreren Spurts und höchster Schlagzahl zurück ins führende Feld und letztlich an die Spitze. Der Sieg mit am Ende eineinhalb Sekunden Vorsprung war eine reine Willensleistung gepaart mit technischer Finesse. Im Doppelvierer C landete der Doppelvierer in 3.16,04 Minuten beim Sieg der Russen in einem extrem engen Feld dann auf Platz vier. Der Doppelvierer E mit Ralf Burkhardt, Thomas Dresel, Peter Gärtner und Harald Schwager kämpfte vom Start weg um jeden Zentimeter. Die ersten drei Mannschaften kamen innerhalb von nur zwei Sekunden ins Ziel, der Rest lag weit zurück. Die RG Speyer landete in 3:14,74 Minuten auf Rang zwei.

Im Achter waren Peter Gärtner und Harald Schwager unterwegs. Im Achter F hielt Schlagmann Peter Gärtner gut instruiert von Steuerfrau Rebecca Will seine Crew bei hoher Schlagzahl immer an der Spitze des Feldes. In 3:10,98 Minuten wäre am Ende fast die ganz große Überraschung gegen den favorisierten russischen Achter gelungen der mit einer Sekunde Vorsprung siegte. Peter Gärtner und Harald Schwager kamen mit Gregor Prinz, Michael Ursprung, Christoph Rademacher, Lothar Rompel, Detlev Jantz und Rudolf Axthelm auf den Silberrang vor Österreich und Großbritannien. Im Achter E gab es für Harald Schwager den Bronzeplatz und im Achter D in einem sehr engen spannenden Rennen für Gärtner, Schwager einen vierten Platz.

Am letzten Regattatag eröffnete Thomas Dresel mit Jan Weiß, Anna Heyl und Silke Pattloch für die RGS im Doppelvierer C die Mixed-Konkurrenzen. Das mit einem Sieg in 3:27,79 Minuten mit einer knappen Länge äußerst erfolgreich. Zum Abschluss folgten zwei vierte Plätze im Doppelvierer D in der Besetzung Elke Müsel, Corinna Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager sowie im Doppelzweier C für das Duo Thomas Dresel mit Anna Heyl.

„Vier Siege und die guten Platzierungen bei knappen Entscheidungen bei der Euromasters sind schon etwas Besonderes“, freuten sich die Speyerer Masters über die Erfolge der wichtigsten Regatta des Jahres.

Leider gab es dann auf der Heimfahrt noch nahe der Regattastrecke eine Panne an unserem C5, so mussten Peter Gärtner und Corinna Bachmann lange auf Hilfe warten und kamen erst am Montagmorgen um 5 Uhr wieder in Speyer an. Glücklicherweise konnteThomas Dresel die ebenfalls im C5 sitzenden Elke und Anna Müsel doch noch vor der langen Nacht des Wartens „retten“ und an der Pannenstelle abholen und mitnehmen.

Ein großer Dank an Peter Gärtner und Corinna Bachmann für den am Ende extrem langen Heimtransport der Boote!

Weltmeisterschaft U23

 Ausgabe 53/20184

Finalplatz bei WM gesichert

Nach Platz2 im Vorlauf ging im Frauen Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes Alicia Bohn mit ihren Bootspartnerinnen SophieLeopold, MarenVoelz und Melanie Göldner hochmotiviert in den Hoffnungslauf, der Einzug ins Finale bei der Weltmeisterschaft der U23 war zum Greifen nah. Der ebenfalls hocheingeschätzte niederländische Doppelvierer rudert ein 1:38,61 Minuten bei der 500-Meter an die Spitze des Feldes gefolgt vom Deutschen und Kanadischen Boot. Bei Streckenhälfte hattes sich dieses Bild noch nicht geändert. Mit einem Zwischenspurt kam das Quartett um Alicia Bohn auf dem dritten Streckenviertel etwas näher an das führende Boot heran, konnte jedoch nicht ganz aufschließen. DerZieleinlauf mit Niederland ein 6:43,18 Minuten, vor Deutschland in 6:45,61 Minuten und Kanada bedeutete für die vier deutschen Mädels den Finaleinzug.

„Damit ist die erste große Hürde erfolgreich übersprungen, jetzt wollen wir natürlich auch im  Kampf  um  Edelmetall   mitrudern“,    zeigt  sich  die  Crew   optimistisch. Am Samstag um 17:35 Uhr geht es im Finale gegen Rumänien, Großbritannien ,Nieder lande, Kanada und USA.

Wirdrücken dieDaumen!

Wer sich informiert halten will findet alles Interessante auf der DRV-homepage oder unter:

http://www.worldrowing.com/events/2018-world-rowing-under-23-championships/event-information

WeitereRGS-Infosunter:http://www.rg-speyer.de

und:

http://www.speyer-kurier.de/rudern.html

http://speyer-aktuell.de/wassersport

http://www.myheimat.de/rheinland-pfalz/speyer/

 

 

Deutsche Meisterschaften – Silber und Gold für Alicia Bohn

Ausgabe 45/2018

von Harald Schwager

 

Silber und Gold für  Alicia Bohn

Bei den Deutschen Meisterschaften der U17-, U19- und U 23-Ruderer war die RGS mit drei Junioren und Alicia Bohn bei den Frauen B vertreten. Auf der Fühlinger-Regattabahn in Köln hatten die startenden Mannschaften an den ersten Tagen aufgrund widriger Windbedingungen mit kräftigen Wellen zu kämpfen.

Im Junioren-Einer A war Tim Streib am Start über die 2000-Meter-Distanz. Nach seinem vierten Platz im Vorlauf musste Tim Streib in den Hoffnungslauf, der 5. Platz reichte nicht zum Weiterkommen ins Halbfinale. Ähnlich erging es David Martirosyan im Junioren-Einer B, dabei starten die U 17-Ruderer über die 1500-Meter-Strecke, mit einem fünften Platz im Vorlauf. Der vierte Platz im Hoffnungslauf bedeutete das Vorbeischrammen am Halbfinale. Im Leichtgewichts-Einer B zeigte Alexander Martirosyan im Vorlauf eine gute Leistung und kam auf Rang drei. Im Hoffnungslauf drehte der jüngste Speyerer im Feld gehörig auf und siegte in 5:51,70 Minuten vor dem Stuttgart-Cannstatter RC und sicherte sich damit einen Halbfinalplatz. Im Halbfinale kam dann mit Rang fünf, drei Sekunden hinter dem RC Havel Brandenburg, trotz starkem Lauf das Aus. Für die jungen Speyerer Nachwuchsruderer war die Teilnahme an der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft sicher ein tolles Erlebnis, das einen Motivationsschub für die Zukunft geben wird.

Alicia Bohn stand mit einem Doppelstart sowohl im Frauen-Einer B als auch im Doppelvierer ohne Steuerfrau B in den Meldelisten. Den Vorlauf beendete die Speyrerin gewohnt souverän in 7:49,70 Minuten, vier Sekunden vor dem Ulmer RC Donau, mit einem Sieg und umschiffte damit elegant den kräftezehrenden Hoffnungslauf. Im Halbfinale ging es dann viel kampfbetonter zu. Mit einer ähnlichen Zeit wie im Vorlauf, 7:48,60 Minuten, hielt Alicia Bohn die nachfolgenden Ruderinnen vom Heidelberger RK, 7:53,90 Minuten und vom RV Treviris auf Distanz und ruderte ins A-Finale. Im A-Finale zeigte Alicia Bohn eine bärenstarke Leistung und führte bei der 1000-Meter-Marke mit drei Sekunden vor Lisa Gutfleisch vom Heidelberger RK und vier Sekunden vor der als Topfavoritin gehandelten Pia Greiten vom Osnabrücker RV. Auf den nächsten 500 Metern kam Lisa Gutfleisch dann etwas näher an Alicia Bohn heran, so richtig spannend wurde es dann jedoch auf dem letzten Streckenabschnitt. Die ersten vier Ruderinnen kamen immer näher zusammen und kämpften um jeden Zentimeter. Die letzten Schläge vor dem Ziel war keine Führung auszumachen und es gab nur eine Zielhupe. Wer hatte gewonnen? War es Silber oder Gold für Alicia Bohn? Der Zielgerichtsentscheid lautet auf: Gold für Lisa Gutfleisch in 7:41,38 Minuten und Silber für Alicia Bohn in 7:41,41 Minuten, dahinter lag Pia Greiten in 7:42,21 Minuten. Ganze drei hundertstel Sekunden trennten damit Alicia Bohn vom ganz großen Erfolg und der direkten Qualifikation für die U23-Weltmeisterschaft.

Doch es stand ja noch der Doppelvierer ohne Steuerfrau auf dem Programm, hier lag Alicia Bohn in der Renngemeinschaft RG Speyer/RR TVK Essen/RC Potsdam/RV Treviris Trier mit Laura Kampmann, Melanie Göldner und Lätizia Loch direkt neben den favorisierten Ruderinnen der Renngemeinschaft Pirnaer RV/RU Arkona Berlin/ RC Germania Düsseldorf/RC Potsdam am Start. Die Favoritinnen wollten vom Start weg schnell in Führung rudern, das gelang nur bedingt, bei 500 Metern betrug der Vorsprung gerade einmal 87 hundertstel Sekunden auf das Quartett um Alicia Bohn. Auf dem Mittelstück fiel das Team um Alicia Bohn dann etwa eine Länge zurück, doch dann kam der unnachahmliche Endspurt, mit jedem Schlag verringerte sich der Vorsprung. Als die beiden führenden Boote dann gleichauf ruderten war der Widerstand gebrochen und konnte noch in einen Sieg mit zehn Sekunden Führung umgedreht werden.

„Das war eine unbeschreibliche Freude nach Silber im Einer auch noch das Gold im Doppelvierer erleben zu dürfen. Das bedeutet jetzt in jedem Fall starkes Nachdenken und Überarbeiten der Starterliste für die U23-Weltmeisterschaft“, waren sich die Speyerer Schlachtenbummler sicher.

Regatta in Offenbach

 

Ausgabe 47/2018

von Harald Schwager

 

Elke Müsel und der Masters-Achter siegen in Offenbach

Die 94. Offenbacher Ruder-Regatta auf dem Main sollte den Masters-Ruderern der RG Speyer als letzte Vorbereitung für die Ende Juli anstehende Euro-Masters-Regatta dienen. Der Test gelang mit drei Siegen und einem zweiten Platz mehr als zufriedenstellend.

Doch die Regatta wurde aus Speyerer Sicht vom Jüngsten im Feld eröffnet. Junior-B-Ruderer Ole Bartenbach war im Doppelvierer mit Steuermann und im Einer am Start über die 500-Meter-Strecke. Beim Rennen des Junioren-B-Doppelvierers verstärkte Ole Bartenbach in der Renngemeinschaft Bernkasteler RV/RG Speyer die Crew aus Bernkastel und kam auf Platz drei, dem er im Einer einen  vierten Rang folgen ließ.

Bei den Masters ging es gewohnt über die 1000-Meter-Strecke. Im Masterinnen-Einer ruderte Elke Müsel kraftvoll aus dem Start und führte schnell vor dem Feld. Die Führung wuchs bis ins Ziel immer weiter an, noch am nächsten kam Cornelia Jürgens vom RV Hellas Offenbach mit acht Sekunden Rückstand, gefolgt vom Hattinger RV.

Im Masters-Achter D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Bad Ems/Mühlheimer RV mit Christoph Platen, Harald Daniel und Ralf Weber. Vom Start weg hatte der Achter um Schlagmann Peter Gärtner den Bugball vorne. Nach den ersten 30 Startschlägen kam der Achter gut in den Streckenschlag und ruderte mit jedem Schlag den Gegnern kontinuierlich weiter davon. Der erwartbare gegnerische Spurt nach der Streckenhälfte wurde erfolgreich abgewehrt und mit dem daraufhin eingeleiteten Endspurt der Vorsprung bis ins Ziel ausgebaut. Nach 3:00,69 Minuten war für Speyer das Rennen siegreich beendet, die zweitplatzierte Renngemeinschaft ARC Würzburg/Hersfelder RV/Limburger ClfW/RV Hellas Offenbach/WSV Honnef lag 2,53 Sekunden zurück, gefolgt von der Frankfurter RG Germania.

Am zweiten Regattatag lagen im Mixed-Masters-Doppelvierer ohne Steuermann dann als erstes Speyerer Boot Elke Müsel, Corinna  Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager am Start, der aus Speyerer Sicht etwas verhalten erfolgte und der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking zu einer deutlichen Führung verhalf. Mit hervorragendem Rhythmus kamen die Speyerer immer näher an das führende Boot heran und schlossen etwa bei der Streckenhälfte auf, um dann gemeinsam mit dem Boot der Renngemeinschaft RC Möve Großauheim/RV Hellas Offenbach, die ebenfalls an die Spitze herangerudert waren, in Führung zu gehen. Nun folgte ein klassischer Schlagabtausch, Bord-an-Bord ging es in Richtung zu Ziel. Es ertönte eine Zielglocke, niemand jubelte, da niemand wusste wer den Bugball vorne hatte. Nach dem Anlegen wurde deutlich, dass das Speyerer Quartett mit knappem Rückstand mit Platz zwei zufrieden sein musste.

Im Masters-Achter E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) gab es gegenüber dem ersten Tag zwei Umbesetzungen. Jetzt ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager, Frank Durein und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV/Mühlheimer RV mit Detlev Jantz und Ralf Weber um den Sieg. Erneut brachten die beiden Schlagleute, Peter Gärtner auf dem Schlagplatz und Lars Seibert auf Co-Schlag ihre Crew schnell auf Trab und in den notwendigen Rhythmus. So lag der Achter erneut nach dem Startspurt in Führung, die bis ins Ziel zunächst ausgebaut und dann verteidigt werden konnte. Mit erneut knapp 2 Sekunden Vorsprung gab es einen Speyerer Sieg vor der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking.

„Die guten Ergebnisse, mit gleich drei Siegen, in Offenbach geben uns Rückenwind für den nun anstehenden Trainingshöhepunkt der nächsten vier Wochen bis zum Start bei den Euro-Masters“, blickte die Speyerer Masters-Gruppe schon mit Vorfreude auf das kommende Großereignis des Jahres 2018.

Landesentscheid in Mainz

Ausgabe 42/2018

von Harald Schwager

Leo Wels wird Dritter beim Landesentscheid

Für Leo Wels  ging es beim Landesentscheid Rheinland-Pfalz der Jungen und Mädchen im schweren Jungen-Einer der 14jährigen darum sich als Newcomer in der Spitze zu etablieren. Die Regatta fand auf der Mainzer Wachsbleiche statt, hier sind die Speyerer Ruderer üblicherweise bei frostigen Temperaturen anlässlich der Nikolausregatta zu Gast. Etwas frostigere Temperaturen hätten sich die Starter ob der Sommerhitze sicher gewünscht, doch damit konnten die Veranstalter nicht dienen.

Beim Landesentscheid wird über die 3000-Meter-Distanz mit Wende gerudert, dabei werden die Boote einzeln gestartet und die Nachwuchsruderer müssen sich gegen die Uhr behaupten. Am Ende wird abgerechnet.

Im 6-Boote-Feld gelang dies Leo Wels ebenso wie beim anschließenden Zusatzwettbewerb hervorragend. Zuerst galt es gegen die Rheinströmung anzukämpfen und im Anschluss bei sehr schweren Bedingungen möglichst schnell um die Wendeboje zu kommen. Nach 14:29,30 Minuten war dies geschafft und der dritte Platz hinter Benedict Ott Vom Mainzer RV und Marlon Didovic von der Binger RG gesichert. Es folgten auf den Rängen die Ruderer aus Neuwied, Worms und Mainz.

Trainerin Julia Hoffmann freute sich über die Leistung ihres einzigen Schützlings beim Landesentscheid und blickte schon nach 2019. „Unsere aktuell riesige Nachwuchstruppe lässt darauf hoffen, dass wir beim Landesentscheid 2019 mit einer größeren Kindertruppe an den Start gehen können und viel bewegen.“

Alicia Bohn in Ratzeburg

Ausgabe 38/2018

Von Harald Schwager

Alicia Bohn rudert nach vorn

Bei der 2. Kleinbootüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes in Ratzeburg ging es für die Kaderathleten darum sich in der Rangliste der Bundestrainer nach vorne zu arbeiten. Das wollte auch Alicia Bohn im Frauen-Einer der U23-Ruderinnen erreichen.

Im Vorlauf über die 2000 Meter-Strecke musste ein vierter Platz erreicht werden, um unter die besten acht Ruderinnen und ins A-Finale zu kommen und dabei möglichst nicht an die  Kraftreserven gehen zu müssen. Mit Rang drei hinter Maren Völz, RC Potsdam und Leonie Menzel, RC Germania Düsseldorf und direkt vor ihrer Doppelzweier-Partnerin der Hügelregatta Lätizia Loch, RV Treviris Trier gelang dies Alicia Bohn problemfrei, während die fünftplatzierte Paula Rossen, RC Süderelbe Hamburg ins B-Finale musste. Im A-Finale unter den Augen von Bundestrainerin Brigitte Bielig musste ein technisch sauberer, souverän geruderter Lauf mit vorderer Platzierung her, um eine möglichst große Chance für die Mannschafts-zusammensetzung zu erhalten. Und Alicia Bohn reizte im Acht-Boote-Feld des A-Finals ihre Möglichkeiten aus. Souverän ruderte die Speyrerin an der Spitze des Feldes mit und mit fortschreitender Streckenlänge mussten mehr und mehr Konkurrentinnen abreißen lassen. Auf dem letzten Streckenviertel hatten es die drei Konkurrentinnen Völz, Menzel, Bohn, die schon im Vorlauf gegeneinander angetreten waren, nur noch miteinander zu tun. Dann der Zieleinlauf, es siegte Leonie Menzel in 8:20,4 Minuten vor Alicia Bohn in 8:24,0 Minuten und Vorlaufsiegerin Maren Völz in 8:31,9 Minuten.

„Dass Alicia Bohn so weit nach vorn rudern konnte, ist phantastisch und hat sie hoffentlich nah ans Herz der Bundestrainerin heranrudern lassen, um bei der nun anstehenden Mannschaftsbildung für die DM und WM berücksichtigt zu werden“, freuten sich die mitgereisten Speyerer Schlachtenbummler.

Rund um den Kühkopf

 

Ausgabe 37/2018

Von Harald Schwager

Sieg bei Langstreckenregatta

Bei der traditionellen Fronleichnams-Langstreckenregatta „Rund um den Kühkopf“ waren 2 RGS-Boote über die 23 Kilometerstrecke am Start. Bei der Kühkopf-Regatta gehen Renneiner, Renndoppelzweier und Gig-Mannschaftsboote mit Steuermann an den Start. Alle Mannschaften einer Bootsklasse starten unabhängig von Alter und Geschlecht gegeneinander. Dreier, Vierer und Doppelvierer werden in einer Wertung zusammengefasst. Die Sieger werden anhand eines Handicap-Systems ermittelt. Für die Einer und Doppelzweier stellt der Rundkurs, zum Teil im engen Altrhein, eine besondere Herausforderung dar, da die Boote  nun mal ohne Steuermann unterwegs sind und häufiges Umschauen zwingend ist.

Im Einer-Rennen, davon 6 Kilometer auf dem Rhein gegen den Strom, waren ausschließlich Männer am Start, darunter Frank Durein, als ältester Teilnehmer im Feld. Mit einer über die gesamte Strecke konstanten Schlagzahl von 23 Schlägen pro Minute erreichte Frank Durein nach 1:49:25 Stunden das Ziel. Mit dem Handicap-Faktor von 0,8600 bedeutete das eine gewertete Zeit von 1:34:06 Stunden und gleichzeitig den Sieg vor dem ebenfalls stark rudernden Matthias Auer aus Nürtingen mit der Wertungszeit von 1:35:33 Stunden. Es folgten weit zurück die Boote aus Mannheim, Würzburg und Darmstadt.

Im Gig-Doppelvierer steuerte Ulrike Durein ihr Frauen-Quartett Martine Schraml, Birgit Dillmann, Monika Wels und Sabine Marczinke in 2:01,05 Stunden. Das bedeutete bei einem Handicap-Faktor von 0,8450 eine Wertungszeit von 1:42,19 Stunden und Platz elf im 23 Boote-Feld. Die Sieger kamen von der RG Nassovia Höchst und ruderten mit 1:30,11 Stunden in die Wertung.

„Bei bestem Wetter brachte uns der „Kühkopf“ nicht nur einen Sieg und eine gute Platzierung, sondern auch viel Spaß mit dem Team“, kommentierten die Teilnehmer unisono.

 

Internationale Regatta in Essen

 

Ausgabe 35/2018

von Harald Schwager

 

Alicia Bohn stellt sich der Konkurrenz bei der Hügelregatta

 

Alicia Bohn stellte sich bei der internationalen Hügelregatta auf dem Baldeneysee in Essen der Konkurrenz und zeigte sehr gute Leistungen. Dabei trat die U23-Nationalmannschaft auf Einladung von Bundestrainerin Brigitte Bielig an. Der Fokus lag auf den Doppelzweiern und es sollten sich erste Hinweise auf Mannschaftsbesetzungen für die Weltmeisterschaften ergeben. So ruderte Alicia Bohn nicht im angestammten Einer, sondern nach einem Intensivtrainingswochenende mit Lätizia Loch vom RV Treviris Trier. Der extra für die Hügelregatta formierte Doppelzweier harmonierte gut und landete am ersten Regattatag nach den Vorläufen im B-Finale. Dabei messen sich die U23-Athleten direkt mit den Mannschaften der A-Nationalmannschaften. Im B-Finale kam das Duo Bohn/Loch gut aus dem Start und konnte bis zur Streckenhälfte im engen Acht-Boote-Feld vorne mitrudern, dann setzten sich die das polnische und das tschechische Nationalteam ab und siegten vor Ungarn und den Niederlanden. Der fünfte Platz für Alicia Bohn und Lätizia Loch in 7:22,13 Minuten vor der Schweiz, dem tschechischen U23-Doppelzweier und dem Essener Doppelzweier zeigt klar das Potential der jungen Crew. Am zweiten Tag galt es im Vorlauf für den Doppelzweier Bohn/Loch insbesondere das zweite deutsche U23-Boot mit Nora Peuser und Laura Kampmann hinter sich zu lassen. Das gelang und bedeutete erneut den Einzug ins  B-Finale. Hier drehten Nora Peuser und Laura Kampmann den Spies um und lagen eine Länge vor der Speyer/Trier-Kombination. In 8:15,37 Minuten wurden Bohn/Loch sechstes Boot. Schnell machte die Bundestrainerin aus Gegnerinnen Bootskameradinnen und setzte die beiden Doppelzweier zum 2. U23-Doppelvierer zusammen. Das Experiment klappte auf Anhieb. Im A-Finale setzte sich das Quartett um Alicia Bohn gegen den 1. deutschen U23-Doppelvierer, die siebte wurden, deutlich durch und wurde in 7:43,87 Minuten fünftes Boot hinter Tschechien und vor Polen.

„Das war eine kräftezehrende, anstrengende Regatta, nicht zuletzt weil die Rennen aufgrund von Gewitterwarnungen dicht aufeinander folgten. Mit dieser insgesamt sehr zufriedenstellenden Erfahrung bin ich nun gespannt auf die 2. Kleinbootüberprüfung der U23 Nationalmannschaft. Hier werde ich im Einer antreten“, informierte Alicia Bohn.