Archiv der Kategorie: Schnellinfo

Ländervergleichskampf in Hanau

Ausgabe 69/2018

von Harald Schwager

 

5 Siege beim Ländervergleichskampf

Nach einem einwöchigen Großevent mit Trainingslager unter Leitung und Organisation von Julia Hoffmann mit Martin Gärtner aber auch viel Spaß jenseits des Ruderns in Speyer stellten sich die Nachwuchsruderer der RG Speyer in Hanau auf dem Main im Fünf-Ländervergleichskampf der Konkurrenz. Die Ruderjugend aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg trat über die 500-Meter-Distanz gegeneinander an. Dabei starteten die 12-16-jährigen Sportler am ersten Tag in Vereinsmannschaften und am zweiten Tag in Renngemeinschaften des jeweiligen Landesverbandes. Die aus bereits regattaerfahrenen Ruderern, aber auch aus Regattanovizen zusammengestellte RGS-Mannschaft konnte sich über 5 Siege, sechs zweite, sechs dritte und vier vierte Plätze freuen.

In den Einer-Rennen gab es bei den Jüngsten im Jungen-Einer 12 Jahre für Gil Lenard Melde einen zweiten Platz und für Regattaneuling Lilly Hoch den dritten Platz. Leo Wels ruderte im Jungen-Einer, 14 Jahre, im Fünf-Boote-Feld ebenfalls auf Platz drei. Emma Flörchinger, im Leichtgewichts-Juniorinnen Einer B (15/16 Jahre) unterwegs, verbuchte Rang vier. Der bereits regattaerfahrene Sebastian Kohl blieb im Junioren-Einer B in 1:48,07 Minuten nur knapp hinter dem Sieger Nicolas Paul vom RV Treviris Trier. Den ersten und einzigen Sieg im Einer durfte Paul Bohnenstiel bei den Junioren B feiern.

Im Doppelzweier-Junioren B waren dann Sebastian Kohl und Paul Bohnenstiel gemeinsam am Start. Das Rennen war hart umkämpft, in 1:39,73 Minuten siegten die Speyerer mit einer zehntel Sekunde Vorsprung auf den RV Treviris Trier, die dritten vom RV Saarbrücken lagen abgeschlagen zurück. Im Leichtgewichts- Doppelzweier-Juniorinnen B kamen Sandra Wundling und Emma Flörchinger auf den dritten Platz. Die vier jüngsten Ruderer Julius Vortisch mit Hendrik Elsner und Gil Lenard Melde mit Maximilian Brill mussten im Jungen-Doppelzweier, 12 Jahre, im gleichen Lauf starten und wurden zweites und drittes Boot. Gemeinsam war das Quartett dann im Jungen-Doppelvierer unterwegs. Gesteuert von Merle Wittmann kamen sie auf Platz vier.

Im Junioren-Doppelvierer B mit Steuermann traten für die Ruderjugend Südwest Paul Bohnenstiel und Sebastian Kohl gemeinsam mit ihren härtesten Widersachern vom ersten Tag Nicolas Pauli und Valentin Wiering an. Gesteuert von Georg Tenbusch gab es den erwarteten Sieg mit einer Sekunde vor der Ruderjugend Hessen. Leo Wels saß im Jungen-Doppelvierer, 13/14 Jahre, der Ruderjugend Südwest und fühlte sich in der neuen Mannschaft sichtlich wohl, in 1:40,52 Minuten gab es einen Sieg mit zwei Sekunden Vorsprung. Im Leichtgewichts-Doppelvierer Juniorinnen B folgte für Emma Flörchinger und Sandra Wundling mit Ella Giring und Alexandra Marx der zweite Rang. Julius Vortisch und Gil Melde kamen im Leichtgewichts-Jungen-Doppelvierer mit ihrem Team hinter Baden-Württemberg und Bayern auf den dritten Platz. Mit einem vierten Platz im Mädchen/Jungen-Doppelvierer komplettierten Lilly Hoch und Maximilian Brill das Bild.

Der Höhepunkt waren zum Ende des Ländervergleichskampfes die Achterrennen. Hier kam Merle Wittmann nach ihrem Steuerdebut im Doppelvierer als Steuerfrau zu einem Dauereinsatz und gewann mit jedem ihrer fünf Rennen an Souveränität mit den im Riemenbereich noch wenig erfahrenen Mannschaften.

Den Mädchen/Jungen-Achter der Ruderjugend Südwest steuerte Merle Wittmann auf Platz drei, gefolgt von Platz vier für den Mädchen-Achter und den gemischten Junior-B-Achter in dem auch Emma Flörchinger auf dem Rollsitz Platz genommen hatte auf den Silberrang hinter Hessen. Ebenfalls Platz zwei gab es im Junioren-B-Achter mit Paul Bohnenstiel und Sebastian Kohl an Bord.

Den krönenden Abschluss durfte dann der Jungen-Achter der Ruderjugend Südwest verbuchen, in 1:42,30 Minuten steuerte Merle Wittmann Leo Wels mit seinem Team vor Bayern, in 1:43,60 Minuten und Baden-Württemberg in 1:53,35 Minuten zum Sieg.  

 

Bocksbeutelregatta in Würzburg

Ausgabe 66/2018

von Harald Schwager

2 Siege bei Bocksbeutelregatta in Würzburg

Bei der 84. Würzburger Ruderregatta auf dem Main, der traditionellen „Bocksbeutel-Langstrecke“, war die RGS mit sechs Booten vertreten. Insgesamt 280 startende Boote durften die Veranstalter in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen begrüßen. Aufgrund des extremen Niedrigwassers und der damit verbundenen geringen Strömung waren die Mannschaften über die 4,5 Kilometerstrecke deutlich länger unterwegs als normalerweise. Gerade bei Rennen mit Zeitvorgaben, die sich aus den Durchschnittsspitzenzeiten der siegreichen Boote in der jeweiligen Klasse der Vorjahre errechnen, war dies ein kaum zu erreichender Anspruch.

Als erste Speyerer waren im  Masters-Mixed Doppelvierer Gig D das Quartett Moni Wels, Marion Peltzer-Lehr, Ralf Mattil und Thomas Zimmermann mit Angelika Schwager an den Steuerseilen unterwegs und machte sich auf den Weg im Kampf gegen die Uhr und landete nach 19:10 Minuten auf dem siebten Platz nur sieben Sekunden hinter der Frankfurter RG.

Erneut Siebte wurde Moni Wels auch im Masters-Männer-Doppelvierer Gig D in 17:35 Minuten als Steuerfrau der Renngemeinschaft RG Speyer/Limburger ClfW mit André Wagner, Jörg Domurath, Christoph Schnee und Reiner Stein.

Peter Gärtner und Harald Schwager starteten im Masters-Vierer-ohne-Steuermann E mit Andreas Kaidel, RV Offenbach und Lothar Rompel, Limburger ClfW. Der Vierer lief rund und kam mit einer stabilen Schlagzahl von 31 Schlägen/Minute über die Strecke, nach 16:31 Minuten war das Ziel erreicht und selbst die jüngere Mannschaft der Altersklasse D aus Frankfurt und Hersfeld, die 16:37 Minuten benötigte, geschlagen. Die Zeitvorgabe von mindestens 16:00 Minuten erwies sich jedoch als nicht erreichbar.

Im Masters-Doppelzweier G setzten sich Norbert Herbel und Gerhard Kayser in 18:12 Minuten ganz deutlich mit achtzehn Sekunden Vorsprung gegen die zweitplatzierte Renngemeinschaft RC Rheinfelden/Ludwigshafener RV durch. Gerhard Kayser zeigte sich überwältigt „das war unser schönster Sieg des Jahres 2018“.

Corinna Bachmann sprang als Ersatzfrau in der Renngemeinschaft RG Speyer/RC Großauheim/RV Offenbach/Hersfelder RV/Frankfurter RG Oberrad ein, die beherzt rudernden Masterinnen waren in der Offenen Frauenklasse unterwegs, konnten mit einer geruderten Zeit von 16:15 Minuten die Zeitvorgabe für den Frauen-Achter A mit 15:15 Minuten jedoch nicht erreichen.

Der krönende Abschluss blieb dann einmal mehr in Würzburg dem Masters-Achter mit Schlagmann Peter Gärtner, Frank Durein, Lutz Fiedler, Martin Gärtner, Ralf Mattil, Harald Schwager gesteuert von Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/Neusser RV/Limburger ClfW verstärkt um Bernd Spanke, Neusser RV, und Lothar Rompel, Limburger ClfW, vorbehalten. Mit einer konstanten Schlagzahl von 33 Schlägen/Minute brauchte die Crew 14:56 Minuten zum Sieg. Die Startnummer 222 für den Mastersachter erwies sich nicht als „Schnapszahl“ sondern als Glücksbringer.

„Mit dem Sieg im Doppelzweier und dem Achter haben wir nochmal gezeigt, dass wir in der Masterruderei vorn dabei sind“, waren sich die Speyerer bei der Ehrung mit Medaillen und dem traditionellen Weinpräsent „Bocksbeuteln“ einig.

Düsseldorfer Rheinmarathon

Ausgabe 64/2018

von Harald Schwager

 

 

RG Speyer beim Rheinmarathon vorn dabei

Beim 47. Düsseldorfer Marathonrudern über 42,8 Kilometer von Leverkusen nach Düsseldorf hatte die Rudergesellschaft Speyer den Masters-Mixed-Gig-Doppelvierer gemeldet. Ralf Mattil, Thomas Zimmermann, Marion Peltzer-Lehr und Beate Wettling gesteuert von Angelika Schwager begaben sich bei Rheinniedrigwasser ins Abenteuer des Rheinmarathons. In diesem Jahr war es bei einem Rheinwasserstand von nur 53 Zentimetern bei Leverkusen besonders wichtig, das Boot gegen Wellenschlag gesichert zu haben und die Pumpe an Bord in steter Betriebsbereitschaft zu haben. Immer wieder galt es starken Wellengang der Berufsschifffahrt und auch der vielen Motorboote, die das Spätsommerwetter zu einem der letzten Ausflüge des Jahres nutzten, zu bewältigen. In einer Zeit von 2:45:41,8 Stunden kam der Speyerer-Doppelvierer ins Ziel und wurde damit neuntes Boot und war nah dran an den Erstplatzierten. Die Sieger, die Renngemeinschaft Karlsruher RK/Kettwiger RG/Mühlheimer RV, waren 2:33:15,1 Stunden unterwegs und damit mehr als eine Stunde schneller als die Letzten von der Uithoornse RKV aus den Niederlanden, die 3:29:50,8 Stunden benötigten.

 

Langstreckenregatta in Bernkastel-Kues

 

Ausgabe 63/2018

von Harald Schwager

 

Erneuter Achtersieg und Doppelsieg für Frank Durein

 

Bei der Langstreckenregatta über die 4-Kilometer-Distanz auf der Mosel bei Bernkastel-Kues gab es zwei Siege und einen achten Rang für die Rudergesellschaft Speyer.

Im Masters-Achter durften die drei Speyerer Peter Gärtner, Frank Durein und Harald Schwager als erstes Boot ins Renngeschehen eingreifen. In der Renngemeinschaft RG Speyer/Limburger ClfW/WSV Honnef/RV Offenbach/Flörsheimer RV ging es mit Siegrid van Nahmen an den Steuerseilen und Lothar Rompel, Gregor Prinz, Michael Ursprung, Klaus Schuy und Rudolf Axthelm bei bestem Ruderwetter auf die Langstreckendistanz. Die Wende bei Streckenhälfte, für die Achter immer eine Herausforderung mit dem Risiko des Zeitverlustes verbunden, wurde bestens gerudert. Nach 15:00,5 Minuten war die Strecke, bei nahezu konstanter Schlagzahl von 32 Schlägen/Minute, erfolgreich bewältigt. Der zweitplatzierte Achter, die Renngemeinschaft RKaB Essen/Essen-Werdener RC/Mindener RV/WSV Honnef, kam nach 15:06,4 Minuten ins Ziel. Der holländische Achter auf Platz drei lag mit 16:19,4 Minuten deutlich zurück.

Frank Durein wollte bei seinem Doppelstart den Sieg im Achter natürlich auch im Einer wiederholen. Im Masters-Einer stoppte das Zielgericht für den Speyerer 18:06,2 Minuten. Das französische Boot von der Société Nautique de Pont-à-Mousson kam dem mit 18:06,6 Minuten ganz nahe, der Doppelsieg von Frank Durein war aber mit vier zehntel Sekunden Vorsprung gesichert.

Im Masterinnen-Gig-Doppelvierer mit Steuerfrau griffen Birgit Dillmann, Monika Wels, Sabine Marczinke und Andrea Vogel gesteuert von Ulrike Durein ins Renngeschehen ein. Mit den geruderten 19:43,3 Minuten landete das Quartett  auf dem achten Rang gefolgt von der Renngemeinschaft Mainzer RG/Weisenauer RV in 19:46,6 Minuten. Es siegte der RV Weser Hameln/RV Höxter in 17:52,2 Minuten   

Mit zwei Siegen und einem achten Platz traten die Speyerer-Regattateilnehmer zufrieden die Heimreise an. „Das Jahr 2018 wird voraussichtlich ein gutes „Achterjahr“, wenn jetzt noch ein weiterer Sieg bei der Langstrecke in Würzburg im Achter gelingen sollte“, blickten die Speyerer Masters schon auf das kommende Wochenende.

Regatta in Sursee

Ausgabe 62/2018

Von Harald Schwager

 Rudergesellschaft siegt auf dem Sempacher See

Bei der Regatta in Sursee, Schweiz, auf dem Sempacher See strahlte die Sonne und die Rennruderer der Rudergesellschaft Speyer zeigten sich von der Sonnenseite. Die Speyerer waren mit allen Altersgruppen von der Jugend bis zu den Master-Ruderern gemeinsam am Start. Die Jüngsten im Feld, Julius Vortisch und Hendrik Elsner bei den U13 sowie Manuela Huck, absolvierten ihre ersten Regattastarts.

Beim renommierten Langstreckenachterrennen über den Sempacher See gab es einen Sieg. Das im Vorfeld für die Regatta ausgegebene Ziel war neben der  Verteidigung des Masters-Pokals auch ein Sprung aufs Treppchen in der Vereinswertung. Bei der 5-Bahnen-Regatta werden für die drei Erstplatzierten eines Rennens Punkte an Vereinsmannschaften in Mannschaftsbooten vergeben, Renngemeinschaften erhalten keine Punkte. Damit war für alle startenden Speyerer Mannschaften die Losung klar „jeder Punkt zählt“. Die sechzehn Siege, sieben zweite und vier dritte Plätze bei der Kurzstreckenregatta brachten am Ende der Regatta: den Masters-Pokal und den Pokal für den Gesamtzweiten.

Bei bestem Ruderwetter brachte die RG Speyer am ersten Regattatag gleich zwei Achter, einen Junioren-Achter und einen Mixed-Achter, zur Langstrecke über die knapp sieben Kilometer lange Distanz über den Sempacher See zu Wasser. Auf einer Breite von etwa 500 Metern lagen 28 Achter am Start und wurden per Kanonenschuss gemeinsam ins Rennen geschickt. Ein Augenschmaus für die Zuschauer. Die Masters mit Schlagfrau Elke Müsel, Corinna Bachmann, Silke Pattloch, Martin Gärtner, Lutz Fiedler, Peter Gärtner und Harald Schwager ruderten mit Julia Hoffmann gesteuert von Anna Heyl in der offenen Klasse. Schon nach dem ersten Streckenkilometer lag der Speyerer-Mixed-Achter deutlich selbst vor einigen Masters-Männer-Achtern. Mit Schlagzahl 32-33 lief das Boot präzise wie ein Uhrwerk über die Strecke. Nach 24:10,80 Minuten stand der Sieg fest, damit verbesserte sich der Speyerer Achter um ganze 40 Sekunden gegenüber der Zeit beim Vorjahressieg. Der Juniorenachter wurde fünftes Boot bei den U19.

Zur Sprintregatta über die 450-Meter-Distanz machten sich insgesamt 32  Ruderinnen und Ruderer ans Punkte sammeln für die RG Speyer.

Die ersten drei Siege ruderten Nicolas Bohn, Marvin Walter und Alexander Martirosyan in ihren U17-Einern nach Hause. Den ersten „Dreier“ sammelten Peter Gärtner und Harald Schwager mit einem ungefährdeten 2-Längen-Sieg im Masters-Doppelzweier. Ebenfalls einen klaren 2-Sekunden-Sieg fuhren Elke Müsel und Corinna Bachmann im Masterinnen-Doppelzweier ein. Dann ging es Schlag-auf-Schlag in den Doppelvierern: Der U17-Doppelvierer mit Ole Bartenbach, Alexander Martirosyan, Paul Bohnenstiel und Marvin Walter machten es vor und holten beim Sieg in 1:11,59 Minuten mehr als eine Länge vor dem Basler RC heraus. Der Mixed-Doppelvierer mit Julia Hoffmann, Andreas Conta, Lutz Fiedler und Silke Pattloch machte nur wenig spannender und lagen im Ziel zwei Sekunden vorn. Im Mixed-Masters-Doppelvierer mussten zwei Speyerer Boote gar gegeneinander antreten. Die Jüngeren mit Ralf Burkhardt, Jan Weiß, Silke Pattloch und Michaela Maier siegten vor den Älteren Corinna Bachmann, Elke Müsel, Peter Gärtner und Harald Schwager vor dem SC Küssnacht, dem RC Schaffhausen und dem SC Richterswil. Auch der Frauen-Doppelvierer mit Julia Hoffmann, Silke Pattloch, Corinna Bachmann und Marion Peltzer-Lehr wurde in 1:22,12 Minuten zur Beute der Speyerer, eineinhalb Sekunden vor dem SC Thun. Eine große Punktausbeute lieferten die Masters-Mixed-Doppelzweier ab. Jan Weiß siegte in 1:23,94 Minuten in der jüngsten Altersklasse vor dem SC Richterswil und dem RC Bern. Lutz Fiedler und Michaela Maier behielten den Bugball in 1:26,44 Minuten vor dem SC Küssnacht und dem RC Schaffhausen. Unbedingt gewinnen wollten beide Speyerer Mannschaften in der höchsten Altersklasse und lieferten sich einen harten Bord-an-Bord-Kampf vom Start bis ins Ziel. Nach Zielfotoentscheid lautete das Ergebnis: Sieg für Ralf Burkhardt und Marion Peltzer-Lehr in 1:26,50 Minuten vor dem Duo Peter Gärtner/Elke Müsel in 1:26,58 Minuten gefolgt vom RC Cham der 1:37,64 Minuten benötigte.

Dem Punkteregen der Mixed-Doppelzweier wollte die Jugend nicht hintanstehen und steuerte drei „Dreier“ bei. Marvin Walter und Simon Holstein siegten im U17-Doppelzweier in 1:22,67 Minuten ebenso souverän wie Ole Bartenbach und Nicolas Bohn in 1:22,13 Minuten und David Martirosyan mit Sebastian Kohl in 1:22,46 Minuten. Tim Rothschink und Paul Bohnenstiel holten mit ihrem dritten Platz hinter dem SC Biel und RC Sarnen ebenfalls noch einen Punkt. Die Leistungsdichte der Speyerer Jugend, ablesbar an den nahezu identischen Laufzeiten bei den Siegen, lässt schon jetzt auf die Zukunft hoffen.

Den Abschluss bildete traditionell das Männer-Achterrennen und ebenso traditionell brachte die RGS einen Achter an den Start. Die Masters Lutz Fiedler, Martin Gärtner, Peter Gärtner, Jan Weiß und Harald Schwager verstärkt von Elias Kolbenschlag und den beiden Junioren Nicolas Bohn und David Martirosyan gesteuert von Marion Peltzer-Lehr gelang das Kunststück in der offenen Männerkonkurrenz in 1:11,45 Minuten den Bugball als Erster über die Ziellinie zu bringen. Zweiter wurde der SC Richterswil in 1:12,33 Minuten

„Wie immer gewinnt die RGS den Masters-Pokal und 2018 auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung“, kommentierte Stefan Kirchhofer, Präsident des Regatta-Komitees bei der Siegerehrung.

Erfolgreichste Regattateilnehmerin in diesem Jahr war Silke Pattloch mit fünf Siegen, vor Lutz Fiedler mit vier Erfolgen, gefolgt von neun Ruderern mit je drei Siegen.   

Regatta in Limburg

 

Ausgabe 58/2018

von Harald Schwager

Rudergesellschaft räumt in Limburg ab

Bei der Limburger Regatta auf der Lahn hat es für die RGS im wahrsten Sinne des Wortes Medaillen geregnet. Über die 500-Meter-Sprintdistanz gab es für die große RGS-Mannschaft mit insgesamt 30 Teilnehmern 22 Siege, 21 zweite und zehn dritte Plätze.

Vom jüngsten Teilnehmer Gil Lennard Melde, der im Jungen-Einer (12 Jahre) bei seiner ersten Regatta gleich einen zweiten Platz mit nur knappen zwei Sekunden Rückstand auf den Essen-Werdener RC erzielte, und dem ältesten Teilnehmer Norbert Herbel, der mit seinem Partner Gerhard Kayser gleich zwei Mal den Masters-Doppelzweier G (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) gewann, legten sich alle Speyerer mächtig ins Zeug. Dafür durfte sich die gesamte Mannschaft am Ende der Regatta über den Pokal und die Ehrung „erfolgreichster Verein“ freuen.

Über ihren erste Regattasieg durfte  sich Emma Flörchinger im Juniorinnen-Einer freuen, den sie in 2:10,15 Minuten mit drei Längen vor dem RC Hansa Dortmund nach Hause ruderte. Auch Leo Wels gestaltete seine beiden Jungen-Einer (14 Jahre) ziemlich einseitig und distanzierte seine Gegner deutlich. Zudem steuerte er seine Mannschaft im Junioren-Doppelvierer B mit David und Alexander Martirosyan, Marvin Walter und Nicolas Bohn zum ein Sekunden Sieg vor Limburg. Auch die Doppelzweier-Konkurrenzen gestalteten die vier Junioren sehr einseitig. David und Alexander Martirosyan siegten  mit sieben Sekunden deutlich vor Bonn gefolgt von Honnef. Marvin Walter und Nicolas Bohn taten es den beiden gleich und ließen Worms gefolgt von Bonn eine Länge zurück. Auch wenn die Gegner wechselten wiederholten die beiden Duos ihre Siege am zweiten Regattatag genauso souverän. Spannend wurde es dann im Leichtgewichts-Doppelzweier B, den Marvin Walter mit seinem Partner Simon Holstein nach hartem Kampf mit drei zehntel Sekunden Vorsprung vor der Frankfurter RG gewinnen konnte. Pech für die Frankfurter, dass sie am zweiten Tag erneut gegen das Speyerer-Duo Walter/Holstein antreten mussten und erneut, dieses Mal mit vier zehntel Sekunden Rückstand, nur zweiter wurden. Das folgende Boot aus Aschaffenburg lag aussichtslos zurück, was die Härte des Bord-an-Bord-Kampfes belegt. Auch in den Einern war den Speyerer B-Junioren nicht beizukommen. David Martirosyan siegte mit zwei Längen vor Eschwege und Mühlheim, die sich um Rang zwei stritten. Nicolas Bohn blieb in 1:49,41 Minuten ebenfalls Sieger vor der Bonner RG und dem Essener RRV. Im Leichtgewichts-Einer deklassierte Marvin Walter mit fünf Sekunden Vorsprung den RC Aschaffenburg.

Die Masters waren mit 15 Startern in Limburg vertreten. Den Auftaktsieg holten sich Peter Gärtner und Corinna Bachmann im Mixed-Doppelzweier mit einer taktischen Meisterleistung nachdem die Gegner lange geführt hatten. Ebenfalls im Doppelzweier siegreich unterwegs war Ralf Burkhardt mit seinem Partner Andreas Schwab vom der RG Waiblingen. Ralf Burkhardt, Lutz Fiedler und Harald Schwager ruderten mit Andreas Schwab gesteuert von Marion Peltzer-Lehr ebenfalls zu einem völlig ungefährdeten Sieg im Gig-Doppelvierer, sechs Sekunden vor der zweitplatzierten Renngemeinschaft Limburg/Würzburg/Gießen. Am zweiten Renntag taten es Ralf Mattil, Frank Durein, Peter Gärtner, Martin Gärtner und Steuerfrau Monika Wels den Vereinskameraden gleich und siegten ebenfalls mit einer Länge Vorsprung deutlich. Im Mixed-Gig-Doppelvierer ließen Monika Wels, Birgit Dillmann, Frank Durein, Ralf Mattil und Steuermann Norbert Herbel den Limburgern mit zehn Sekunden Rückstand keine Chance. Am zweiten Renntag ruderten Corinna Bachmann, Martine Schraml, Peter Gärtner und Harald Schwager sowie Marion Peltzer-Lehr an den Steuerseilen schon auf der ersten Streckenhälfte den Gegnern auf und davon, so dass der Sieg nie gefährdet und schnell in trockenen Tüchern war.

Auch in der Königsklasse, dem Achter, ging es im Mixed-Boot an den Start. Steuerfrau Julia Hoffmann dirigierte ihre Masters-Crew mit Schlagmann Peter Gärtner, Lutz Fiedler, Corinna Bachmann, Marion Peltzer-Lehr, Michaela Maier, Martine Schraml, Martin Gärtner und Harald Schwager zum verdienten Sieg.

„Am meisten haben wir uns gefreut, dass wir in allen Altersklassen Siege mit nach Hause nehmen konnten und Regattaneuling Emma Flörchinger ihren ersten Sieg mit nach Speyer durfte, zeigten sich die Speyerer nach dem tollen Gesamterfolg zufrieden. Mit je vier Siegen waren Nicolas Bohn, David Martirosyan, Marvin Walter und Peter Gärtner die erfolgreichsten Teilnehmer bei der Regatta in Limburg, gefolgt von Alexander Martirosyan, Corinna Bachmann, Norbert Herbel und Harald Schwager mit je drei Erfolgen. 

 

Südwestdeutschen Meisterschaften

Ausgabe 57/2018

Dr. Harald Schwager

Rudergesellschaft holt fünf Südwestdeutsche Meisterschaften mit großer Ausbeute kamen unsere Rennruderer von den Südwestdeutschen Meister-schaften zurück. Gleich fünf Titel, fünf Vizemeisterschaften, vier Bronzemedaillen und einen vierten Rang gab es zu beklatschen. Komplettiert wurde das schöne Bild durch fünf weitere Siege und je einen zweiten und dritten Platz bei der in die Titelkämpfe eingebette-ten Trierer Regatta. Mit einem dritten Platz über die 1000-Meter-Strecke bei den „Südwestdeutschen“ machte der Jüngste im Speyerer Teilnehmerfeld Leo Wels im Jungen-Einer, 14 Jahre den Auftakt. Direkt gefolgt vom ältesten Speyerer, Frank Durein, der seinen Masters-Einer F (Mindest-alter 60 Jahre) mit drei Sekunden Vorsprung in 3:43,91 Minuten gewinnen konnte. Im Leichtgewichts-Junioren-Einer B schaffte Marvin Walter den Sprung ins Finale und beleg-te dort den vierten Platz, während Alexander Martirosyan nach dem Vorlauf die Segel streichen musste. Auf den Bronzeplatz ruderte Tim Streib im Junioren-Einer A, knapp hin-ter dem GTRV Neuwied und dem souveränen Sieger vom RV Saarbrücken, Finn Quarz. Im Junioren-Zweier-ohne Steuermann B ging es für Alexander Martirosyan und Ole Bar-tenbach ganz eng her, am Ende gab es Bronze. Verstärkt mit Levi Gött, Creuznacher RV und Philipp Hucho, Mainzer RV, machten es die Beiden auch im Vierer-ohne Steuermann B extrem spannend, hatten aber das beste Ende mit dem Sieg mit einer guten Sekunde Vorsprung auf die Renngemeinschaft RV Saarbrücken/RV Treviris für sich. Im Doppel-zweier-Junioren B ruderten Nicolas Bohn und David Martirosyan nach ihrem Vorlaufsieg favorisiert an den Startnachen zum Finallauf und behielten mit zwei Sekunden Vorsprung auf die Koblenzer RC Rhenania auch souverän die Oberhand. Gemeinsame Sache mach-ten die vier Speyerer B-Junioren dann gesteuert von Emma Flörchinger im Doppelvierer. Ganz knapp hinter Koblenz und sieben zehntel Sekunden vor Mainz ging der Vizetitel nach Speyer. Einen weiteren Vizetitel steuerte Julia Hoffmann im Frauen-Doppelvierer ohne Steuerfrau A in Renngemeinschaft RG Speyer/RG Lahnstein bei. Ein ganz besonderes Kapital schrieben die Speyerer Ruderer in Trier in den Achterren-nen. Im Junioren-Achter B brachten die Speyerer Gold, Silber und Bronze mit nach Hau-se. Alexander Martirosyan und Ole Bartenbach siegten in der Renngemeinschaft RG Speyer/Bernkasteler RV/Creuznacher RV/Mainzer RV in 1:34,98 Minuten über die 500-Meter-Strecke vor der Renngemeinschaft RG Speyer/Koblenzer RC/RV Saarbrücken/RV Treviris mit Nicolas Bohn und David Martirosyan an Bord, die 1:35,92 Minuten benötigten. Im drittplatzierten Achter saßen mit Simon Holstein und Marvin Walter ebenfalls zwei Speyerer. Der Frauen-Achter um Schlagfrau Julia Hoffmann und Steuerfrau Marion Pelt-zer-Lehr ruderte ein beherztes Rennen, holte Silber, konnte aber den Sieg des Ludwigs-hafener Achters nicht verhindern, blieb aber um fast eine Länge vor den Drittplatzierten. Frank Durein, Harald Schwager, Peter Gärtner, Martin Gärtner, Ralf Mattil sowie Lars Seibert ruderten mit Marcus Kinzinger und Stefan Schneider vom RV Bad Ems im Mas-ters-Achter ein technisch sauberes Rennen, mussten sich aber gegen die zwei Alters-klassen jüngeren Mainzer mit Silber zufrieden geben, Dritter wurde der RV Treviris. Der krönende Abschluss in den Achterkonkurrenzen gelang Tim Streib, er ruderte im Männer-Achter A in 1:28,30 Minuten in der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Saarbrücken/GTRV Neuwied/Koblenzer RC/RG Treis-Karden zu Gold. Julia Hoffmann steuerte über die 1000-Meter-Strecke einen weiterer im Rahmen der Trie-rer Regatta erruderten Achter-Sieg bei. Im Jungen-Einer, 14 Jahre, konnte sich Leo Wels mit mehr als einer Länge Vorsprung durchsetzen. Emma Flörchinger zeigte in ihrem ers-ten Rennen eine gute Leistung, blieb im Feld und wurde im Leichtgewichts-Juniorinnen-Einer B knapp geschlagen drittes Boot. Im Leichtgewichts-Junioren-Einer B mussten die Doppelzweier-Partner Simon Holstein und Marvin Walter gegeneinander antreten und ließen dabei den Gegnern keine Chance. Marvin Walter siegte mit einer knappen Länge vor Simon Holstein. Nicolas Bohn und David Martirosyan wiederholten wenig überra-schend im Junioren-Doppelzweier B ihren Sieg der Titelkämpfe mit weitem Vorsprung auf den RV Saarbrücken. Den fünften Sieg der Trierer Regatta steuerten Peter Gärtner und Harald Schwager im Masters-Doppelzweier bei. Kurz vor dem Zieleinlauf kommentierte die Streckenkommentatorin: „Hier rudern gerade die Speyerer, trotz acht Sekunden Zeit-handicap, vor der RG München nicht überraschend zum Sieg.“

Euromasters-Regatta in München

54/2018

Dr. Harald Schwager

 

Vier Siege bei der Euro-Masters nach Hause gerudert

 Mit gleich vier Siegen im Gepäck durften die Athleten der Rudergesellschaft Speyer die Heimreise von der Euromasters-Regatta auf der Münchner Olympiastrecke in Oberschleißheim hochzufrieden antreten. Daneben gab es sechs zweite, einen dritten und fünf vierte Plätze über die 1000-Meter-Strecke.

Nach dem sehr guten zweiten Platz im Auftaktrennen gegen die übermächtige Konkurrenz, eine belgisch-niederländische Combo, gab es für das Duo Elke Müsel und Corinna Bachmann auch bei den Masterinnen B im Doppelzweier um knappe zwei Sekunden geschlagen einen Silberrang hinter dem RC Oberhavel Henningsdorf, eine Länge vor den Polinnen gefolgt vom Doppelzweier aus der Schweiz. Gemeinsam mit Silke Pattloch und Anna Heyl in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mannhemer RG Rheinau/RV am Tegernsee folgte im Doppelvierer B ein weiteres sehr knappes Rennen, es siegte Dänemark in 3:41,59 Minuten vor dem Quartett um Schlagfrau Elke Müsel in 3:43,00 Minuten, dahinter kamen die Niederländerinnen in 3:44,59 Minuten ins Ziel. Im Doppelvierer C landeten die vier Ruderinnen nach einem technischen Fehler, sie fingen sich einen Krebs ein (Anm. dabei taucht das Ruderblatt zu tief ins Wasser und stoppt das Boot ab), auf dem vierten Platz. Extrem spannend machte es Elke Müsel im Masterinnen-Einer C. Vom Start weg entbrannte ein Bord-an-Bord-Kampf mit Rachel Armstrong aus Großbritannien. Die britische Ruderin war schon bei der World Masters Regatta in Bled im vergangenen Jahr die stärkste Widersacherin beim Sieg von Elke Müsel. Mit ständigen Anfeuerungsrufen peitschten die neben der Strecke mitradelnden Speyerer Elke Müsel immer wieder nach vorn und es reichte zum knappen Sieg. Elke Müsel benötigte 4:13,51 Minuten, die Britin mit 4:13,74 Minuten 23 hundertstel Sekunden mehr. Deutlich wird der Kampf beim Blick auf die Zeit der drittplatzierten Kroatin Snjezana Grgic mit 4:36,54 Minuten.

Erstmals waren bei den Masters-Wettkämpfen für die Einer-Ruderer auch Leichtgewichtsrennen angesetzt. Diese Chance wollte Frank Durein nutzen und startete im Einer E. Bei starkem Gegenwind, für die „Leichten“ besonders schwierig, setzte er sich prima in Szene und wurde nur mit einer Sekunde Rückstand Zweiter hinter dem Briten Peter Atkinson. Im Einer F hörte Frank Durein das Startkommando nicht und ging nach seinen Konkurrenten auf die Strecke. Mit einer gehörigen Menge Wut im Bauch verlängerte er seinen Startspurt bis er wieder auf der Höhe des Feldes war und konnte dann Gegner um Gegner hinter sich lassen. Nach 4:04,39 Minuten blieb die Uhr beim Sieg von Frank Durein stehen, der Brite Andrew Thompson kam in 4:05,76 Minuten als zweites Boot ins Ziel. Im Doppelzweier G ruderten Gerhard Kayser und Norbert Herbel beim Sieg des Berliner RC auf den vierten Platz. Bei der Doppelvierer D-Konkurrenz landeten Ralf Burkhardt, Thomas Dresel und Lutz Fiedler mit Jan Weiß, RV am Tegernsee, einen Überraschungscoup. Bei Streckenhälfte lag das Quartett noch zwei Längen zurück und kämpfte sich auf den zweiten 500 Metern mit mehreren Spurts und höchster Schlagzahl zurück ins führende Feld und letztlich an die Spitze. Der Sieg mit am Ende eineinhalb Sekunden Vorsprung war eine reine Willensleistung gepaart mit technischer Finesse. Im Doppelvierer C landete der Doppelvierer in 3.16,04 Minuten beim Sieg der Russen in einem extrem engen Feld dann auf Platz vier. Der Doppelvierer E mit Ralf Burkhardt, Thomas Dresel, Peter Gärtner und Harald Schwager kämpfte vom Start weg um jeden Zentimeter. Die ersten drei Mannschaften kamen innerhalb von nur zwei Sekunden ins Ziel, der Rest lag weit zurück. Die RG Speyer landete in 3:14,74 Minuten auf Rang zwei.

Im Achter waren Peter Gärtner und Harald Schwager unterwegs. Im Achter F hielt Schlagmann Peter Gärtner gut instruiert von Steuerfrau Rebecca Will seine Crew bei hoher Schlagzahl immer an der Spitze des Feldes. In 3:10,98 Minuten wäre am Ende fast die ganz große Überraschung gegen den favorisierten russischen Achter gelungen der mit einer Sekunde Vorsprung siegte. Peter Gärtner und Harald Schwager kamen mit Gregor Prinz, Michael Ursprung, Christoph Rademacher, Lothar Rompel, Detlev Jantz und Rudolf Axthelm auf den Silberrang vor Österreich und Großbritannien. Im Achter E gab es für Harald Schwager den Bronzeplatz und im Achter D in einem sehr engen spannenden Rennen für Gärtner, Schwager einen vierten Platz.

Am letzten Regattatag eröffnete Thomas Dresel mit Jan Weiß, Anna Heyl und Silke Pattloch für die RGS im Doppelvierer C die Mixed-Konkurrenzen. Das mit einem Sieg in 3:27,79 Minuten mit einer knappen Länge äußerst erfolgreich. Zum Abschluss folgten zwei vierte Plätze im Doppelvierer D in der Besetzung Elke Müsel, Corinna Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager sowie im Doppelzweier C für das Duo Thomas Dresel mit Anna Heyl.

„Vier Siege und die guten Platzierungen bei knappen Entscheidungen bei der Euromasters sind schon etwas Besonderes“, freuten sich die Speyerer Masters über die Erfolge der wichtigsten Regatta des Jahres.

Leider gab es dann auf der Heimfahrt noch nahe der Regattastrecke eine Panne an unserem C5, so mussten Peter Gärtner und Corinna Bachmann lange auf Hilfe warten und kamen erst am Montagmorgen um 5 Uhr wieder in Speyer an. Glücklicherweise konnteThomas Dresel die ebenfalls im C5 sitzenden Elke und Anna Müsel doch noch vor der langen Nacht des Wartens „retten“ und an der Pannenstelle abholen und mitnehmen.

Ein großer Dank an Peter Gärtner und Corinna Bachmann für den am Ende extrem langen Heimtransport der Boote!

Weltmeisterschaft U23

 Ausgabe 53/20184

Finalplatz bei WM gesichert

Nach Platz2 im Vorlauf ging im Frauen Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes Alicia Bohn mit ihren Bootspartnerinnen SophieLeopold, MarenVoelz und Melanie Göldner hochmotiviert in den Hoffnungslauf, der Einzug ins Finale bei der Weltmeisterschaft der U23 war zum Greifen nah. Der ebenfalls hocheingeschätzte niederländische Doppelvierer rudert ein 1:38,61 Minuten bei der 500-Meter an die Spitze des Feldes gefolgt vom Deutschen und Kanadischen Boot. Bei Streckenhälfte hattes sich dieses Bild noch nicht geändert. Mit einem Zwischenspurt kam das Quartett um Alicia Bohn auf dem dritten Streckenviertel etwas näher an das führende Boot heran, konnte jedoch nicht ganz aufschließen. DerZieleinlauf mit Niederland ein 6:43,18 Minuten, vor Deutschland in 6:45,61 Minuten und Kanada bedeutete für die vier deutschen Mädels den Finaleinzug.

„Damit ist die erste große Hürde erfolgreich übersprungen, jetzt wollen wir natürlich auch im  Kampf  um  Edelmetall   mitrudern“,    zeigt  sich  die  Crew   optimistisch. Am Samstag um 17:35 Uhr geht es im Finale gegen Rumänien, Großbritannien ,Nieder lande, Kanada und USA.

Wirdrücken dieDaumen!

Wer sich informiert halten will findet alles Interessante auf der DRV-homepage oder unter:

http://www.worldrowing.com/events/2018-world-rowing-under-23-championships/event-information

WeitereRGS-Infosunter:http://www.rg-speyer.de

und:

http://www.speyer-kurier.de/rudern.html

http://speyer-aktuell.de/wassersport

http://www.myheimat.de/rheinland-pfalz/speyer/

 

 

Deutsche Meisterschaften – Silber und Gold für Alicia Bohn

Ausgabe 45/2018

von Harald Schwager

 

Silber und Gold für  Alicia Bohn

Bei den Deutschen Meisterschaften der U17-, U19- und U 23-Ruderer war die RGS mit drei Junioren und Alicia Bohn bei den Frauen B vertreten. Auf der Fühlinger-Regattabahn in Köln hatten die startenden Mannschaften an den ersten Tagen aufgrund widriger Windbedingungen mit kräftigen Wellen zu kämpfen.

Im Junioren-Einer A war Tim Streib am Start über die 2000-Meter-Distanz. Nach seinem vierten Platz im Vorlauf musste Tim Streib in den Hoffnungslauf, der 5. Platz reichte nicht zum Weiterkommen ins Halbfinale. Ähnlich erging es David Martirosyan im Junioren-Einer B, dabei starten die U 17-Ruderer über die 1500-Meter-Strecke, mit einem fünften Platz im Vorlauf. Der vierte Platz im Hoffnungslauf bedeutete das Vorbeischrammen am Halbfinale. Im Leichtgewichts-Einer B zeigte Alexander Martirosyan im Vorlauf eine gute Leistung und kam auf Rang drei. Im Hoffnungslauf drehte der jüngste Speyerer im Feld gehörig auf und siegte in 5:51,70 Minuten vor dem Stuttgart-Cannstatter RC und sicherte sich damit einen Halbfinalplatz. Im Halbfinale kam dann mit Rang fünf, drei Sekunden hinter dem RC Havel Brandenburg, trotz starkem Lauf das Aus. Für die jungen Speyerer Nachwuchsruderer war die Teilnahme an der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft sicher ein tolles Erlebnis, das einen Motivationsschub für die Zukunft geben wird.

Alicia Bohn stand mit einem Doppelstart sowohl im Frauen-Einer B als auch im Doppelvierer ohne Steuerfrau B in den Meldelisten. Den Vorlauf beendete die Speyrerin gewohnt souverän in 7:49,70 Minuten, vier Sekunden vor dem Ulmer RC Donau, mit einem Sieg und umschiffte damit elegant den kräftezehrenden Hoffnungslauf. Im Halbfinale ging es dann viel kampfbetonter zu. Mit einer ähnlichen Zeit wie im Vorlauf, 7:48,60 Minuten, hielt Alicia Bohn die nachfolgenden Ruderinnen vom Heidelberger RK, 7:53,90 Minuten und vom RV Treviris auf Distanz und ruderte ins A-Finale. Im A-Finale zeigte Alicia Bohn eine bärenstarke Leistung und führte bei der 1000-Meter-Marke mit drei Sekunden vor Lisa Gutfleisch vom Heidelberger RK und vier Sekunden vor der als Topfavoritin gehandelten Pia Greiten vom Osnabrücker RV. Auf den nächsten 500 Metern kam Lisa Gutfleisch dann etwas näher an Alicia Bohn heran, so richtig spannend wurde es dann jedoch auf dem letzten Streckenabschnitt. Die ersten vier Ruderinnen kamen immer näher zusammen und kämpften um jeden Zentimeter. Die letzten Schläge vor dem Ziel war keine Führung auszumachen und es gab nur eine Zielhupe. Wer hatte gewonnen? War es Silber oder Gold für Alicia Bohn? Der Zielgerichtsentscheid lautet auf: Gold für Lisa Gutfleisch in 7:41,38 Minuten und Silber für Alicia Bohn in 7:41,41 Minuten, dahinter lag Pia Greiten in 7:42,21 Minuten. Ganze drei hundertstel Sekunden trennten damit Alicia Bohn vom ganz großen Erfolg und der direkten Qualifikation für die U23-Weltmeisterschaft.

Doch es stand ja noch der Doppelvierer ohne Steuerfrau auf dem Programm, hier lag Alicia Bohn in der Renngemeinschaft RG Speyer/RR TVK Essen/RC Potsdam/RV Treviris Trier mit Laura Kampmann, Melanie Göldner und Lätizia Loch direkt neben den favorisierten Ruderinnen der Renngemeinschaft Pirnaer RV/RU Arkona Berlin/ RC Germania Düsseldorf/RC Potsdam am Start. Die Favoritinnen wollten vom Start weg schnell in Führung rudern, das gelang nur bedingt, bei 500 Metern betrug der Vorsprung gerade einmal 87 hundertstel Sekunden auf das Quartett um Alicia Bohn. Auf dem Mittelstück fiel das Team um Alicia Bohn dann etwa eine Länge zurück, doch dann kam der unnachahmliche Endspurt, mit jedem Schlag verringerte sich der Vorsprung. Als die beiden führenden Boote dann gleichauf ruderten war der Widerstand gebrochen und konnte noch in einen Sieg mit zehn Sekunden Führung umgedreht werden.

„Das war eine unbeschreibliche Freude nach Silber im Einer auch noch das Gold im Doppelvierer erleben zu dürfen. Das bedeutet jetzt in jedem Fall starkes Nachdenken und Überarbeiten der Starterliste für die U23-Weltmeisterschaft“, waren sich die Speyerer Schlachtenbummler sicher.

Regatta in Offenbach

 

Ausgabe 47/2018

von Harald Schwager

 

Elke Müsel und der Masters-Achter siegen in Offenbach

Die 94. Offenbacher Ruder-Regatta auf dem Main sollte den Masters-Ruderern der RG Speyer als letzte Vorbereitung für die Ende Juli anstehende Euro-Masters-Regatta dienen. Der Test gelang mit drei Siegen und einem zweiten Platz mehr als zufriedenstellend.

Doch die Regatta wurde aus Speyerer Sicht vom Jüngsten im Feld eröffnet. Junior-B-Ruderer Ole Bartenbach war im Doppelvierer mit Steuermann und im Einer am Start über die 500-Meter-Strecke. Beim Rennen des Junioren-B-Doppelvierers verstärkte Ole Bartenbach in der Renngemeinschaft Bernkasteler RV/RG Speyer die Crew aus Bernkastel und kam auf Platz drei, dem er im Einer einen  vierten Rang folgen ließ.

Bei den Masters ging es gewohnt über die 1000-Meter-Strecke. Im Masterinnen-Einer ruderte Elke Müsel kraftvoll aus dem Start und führte schnell vor dem Feld. Die Führung wuchs bis ins Ziel immer weiter an, noch am nächsten kam Cornelia Jürgens vom RV Hellas Offenbach mit acht Sekunden Rückstand, gefolgt vom Hattinger RV.

Im Masters-Achter D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Bad Ems/Mühlheimer RV mit Christoph Platen, Harald Daniel und Ralf Weber. Vom Start weg hatte der Achter um Schlagmann Peter Gärtner den Bugball vorne. Nach den ersten 30 Startschlägen kam der Achter gut in den Streckenschlag und ruderte mit jedem Schlag den Gegnern kontinuierlich weiter davon. Der erwartbare gegnerische Spurt nach der Streckenhälfte wurde erfolgreich abgewehrt und mit dem daraufhin eingeleiteten Endspurt der Vorsprung bis ins Ziel ausgebaut. Nach 3:00,69 Minuten war für Speyer das Rennen siegreich beendet, die zweitplatzierte Renngemeinschaft ARC Würzburg/Hersfelder RV/Limburger ClfW/RV Hellas Offenbach/WSV Honnef lag 2,53 Sekunden zurück, gefolgt von der Frankfurter RG Germania.

Am zweiten Regattatag lagen im Mixed-Masters-Doppelvierer ohne Steuermann dann als erstes Speyerer Boot Elke Müsel, Corinna  Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager am Start, der aus Speyerer Sicht etwas verhalten erfolgte und der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking zu einer deutlichen Führung verhalf. Mit hervorragendem Rhythmus kamen die Speyerer immer näher an das führende Boot heran und schlossen etwa bei der Streckenhälfte auf, um dann gemeinsam mit dem Boot der Renngemeinschaft RC Möve Großauheim/RV Hellas Offenbach, die ebenfalls an die Spitze herangerudert waren, in Führung zu gehen. Nun folgte ein klassischer Schlagabtausch, Bord-an-Bord ging es in Richtung zu Ziel. Es ertönte eine Zielglocke, niemand jubelte, da niemand wusste wer den Bugball vorne hatte. Nach dem Anlegen wurde deutlich, dass das Speyerer Quartett mit knappem Rückstand mit Platz zwei zufrieden sein musste.

Im Masters-Achter E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) gab es gegenüber dem ersten Tag zwei Umbesetzungen. Jetzt ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager, Frank Durein und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV/Mühlheimer RV mit Detlev Jantz und Ralf Weber um den Sieg. Erneut brachten die beiden Schlagleute, Peter Gärtner auf dem Schlagplatz und Lars Seibert auf Co-Schlag ihre Crew schnell auf Trab und in den notwendigen Rhythmus. So lag der Achter erneut nach dem Startspurt in Führung, die bis ins Ziel zunächst ausgebaut und dann verteidigt werden konnte. Mit erneut knapp 2 Sekunden Vorsprung gab es einen Speyerer Sieg vor der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking.

„Die guten Ergebnisse, mit gleich drei Siegen, in Offenbach geben uns Rückenwind für den nun anstehenden Trainingshöhepunkt der nächsten vier Wochen bis zum Start bei den Euro-Masters“, blickte die Speyerer Masters-Gruppe schon mit Vorfreude auf das kommende Großereignis des Jahres 2018.

Landesentscheid in Mainz

Ausgabe 42/2018

von Harald Schwager

Leo Wels wird Dritter beim Landesentscheid

Für Leo Wels  ging es beim Landesentscheid Rheinland-Pfalz der Jungen und Mädchen im schweren Jungen-Einer der 14jährigen darum sich als Newcomer in der Spitze zu etablieren. Die Regatta fand auf der Mainzer Wachsbleiche statt, hier sind die Speyerer Ruderer üblicherweise bei frostigen Temperaturen anlässlich der Nikolausregatta zu Gast. Etwas frostigere Temperaturen hätten sich die Starter ob der Sommerhitze sicher gewünscht, doch damit konnten die Veranstalter nicht dienen.

Beim Landesentscheid wird über die 3000-Meter-Distanz mit Wende gerudert, dabei werden die Boote einzeln gestartet und die Nachwuchsruderer müssen sich gegen die Uhr behaupten. Am Ende wird abgerechnet.

Im 6-Boote-Feld gelang dies Leo Wels ebenso wie beim anschließenden Zusatzwettbewerb hervorragend. Zuerst galt es gegen die Rheinströmung anzukämpfen und im Anschluss bei sehr schweren Bedingungen möglichst schnell um die Wendeboje zu kommen. Nach 14:29,30 Minuten war dies geschafft und der dritte Platz hinter Benedict Ott Vom Mainzer RV und Marlon Didovic von der Binger RG gesichert. Es folgten auf den Rängen die Ruderer aus Neuwied, Worms und Mainz.

Trainerin Julia Hoffmann freute sich über die Leistung ihres einzigen Schützlings beim Landesentscheid und blickte schon nach 2019. „Unsere aktuell riesige Nachwuchstruppe lässt darauf hoffen, dass wir beim Landesentscheid 2019 mit einer größeren Kindertruppe an den Start gehen können und viel bewegen.“

Alicia Bohn in Ratzeburg

Ausgabe 38/2018

Von Harald Schwager

Alicia Bohn rudert nach vorn

Bei der 2. Kleinbootüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes in Ratzeburg ging es für die Kaderathleten darum sich in der Rangliste der Bundestrainer nach vorne zu arbeiten. Das wollte auch Alicia Bohn im Frauen-Einer der U23-Ruderinnen erreichen.

Im Vorlauf über die 2000 Meter-Strecke musste ein vierter Platz erreicht werden, um unter die besten acht Ruderinnen und ins A-Finale zu kommen und dabei möglichst nicht an die  Kraftreserven gehen zu müssen. Mit Rang drei hinter Maren Völz, RC Potsdam und Leonie Menzel, RC Germania Düsseldorf und direkt vor ihrer Doppelzweier-Partnerin der Hügelregatta Lätizia Loch, RV Treviris Trier gelang dies Alicia Bohn problemfrei, während die fünftplatzierte Paula Rossen, RC Süderelbe Hamburg ins B-Finale musste. Im A-Finale unter den Augen von Bundestrainerin Brigitte Bielig musste ein technisch sauberer, souverän geruderter Lauf mit vorderer Platzierung her, um eine möglichst große Chance für die Mannschafts-zusammensetzung zu erhalten. Und Alicia Bohn reizte im Acht-Boote-Feld des A-Finals ihre Möglichkeiten aus. Souverän ruderte die Speyrerin an der Spitze des Feldes mit und mit fortschreitender Streckenlänge mussten mehr und mehr Konkurrentinnen abreißen lassen. Auf dem letzten Streckenviertel hatten es die drei Konkurrentinnen Völz, Menzel, Bohn, die schon im Vorlauf gegeneinander angetreten waren, nur noch miteinander zu tun. Dann der Zieleinlauf, es siegte Leonie Menzel in 8:20,4 Minuten vor Alicia Bohn in 8:24,0 Minuten und Vorlaufsiegerin Maren Völz in 8:31,9 Minuten.

„Dass Alicia Bohn so weit nach vorn rudern konnte, ist phantastisch und hat sie hoffentlich nah ans Herz der Bundestrainerin heranrudern lassen, um bei der nun anstehenden Mannschaftsbildung für die DM und WM berücksichtigt zu werden“, freuten sich die mitgereisten Speyerer Schlachtenbummler.

Rund um den Kühkopf

 

Ausgabe 37/2018

Von Harald Schwager

Sieg bei Langstreckenregatta

Bei der traditionellen Fronleichnams-Langstreckenregatta „Rund um den Kühkopf“ waren 2 RGS-Boote über die 23 Kilometerstrecke am Start. Bei der Kühkopf-Regatta gehen Renneiner, Renndoppelzweier und Gig-Mannschaftsboote mit Steuermann an den Start. Alle Mannschaften einer Bootsklasse starten unabhängig von Alter und Geschlecht gegeneinander. Dreier, Vierer und Doppelvierer werden in einer Wertung zusammengefasst. Die Sieger werden anhand eines Handicap-Systems ermittelt. Für die Einer und Doppelzweier stellt der Rundkurs, zum Teil im engen Altrhein, eine besondere Herausforderung dar, da die Boote  nun mal ohne Steuermann unterwegs sind und häufiges Umschauen zwingend ist.

Im Einer-Rennen, davon 6 Kilometer auf dem Rhein gegen den Strom, waren ausschließlich Männer am Start, darunter Frank Durein, als ältester Teilnehmer im Feld. Mit einer über die gesamte Strecke konstanten Schlagzahl von 23 Schlägen pro Minute erreichte Frank Durein nach 1:49:25 Stunden das Ziel. Mit dem Handicap-Faktor von 0,8600 bedeutete das eine gewertete Zeit von 1:34:06 Stunden und gleichzeitig den Sieg vor dem ebenfalls stark rudernden Matthias Auer aus Nürtingen mit der Wertungszeit von 1:35:33 Stunden. Es folgten weit zurück die Boote aus Mannheim, Würzburg und Darmstadt.

Im Gig-Doppelvierer steuerte Ulrike Durein ihr Frauen-Quartett Martine Schraml, Birgit Dillmann, Monika Wels und Sabine Marczinke in 2:01,05 Stunden. Das bedeutete bei einem Handicap-Faktor von 0,8450 eine Wertungszeit von 1:42,19 Stunden und Platz elf im 23 Boote-Feld. Die Sieger kamen von der RG Nassovia Höchst und ruderten mit 1:30,11 Stunden in die Wertung.

„Bei bestem Wetter brachte uns der „Kühkopf“ nicht nur einen Sieg und eine gute Platzierung, sondern auch viel Spaß mit dem Team“, kommentierten die Teilnehmer unisono.

 

Internationale Regatta in Essen

 

Ausgabe 35/2018

von Harald Schwager

 

Alicia Bohn stellt sich der Konkurrenz bei der Hügelregatta

 

Alicia Bohn stellte sich bei der internationalen Hügelregatta auf dem Baldeneysee in Essen der Konkurrenz und zeigte sehr gute Leistungen. Dabei trat die U23-Nationalmannschaft auf Einladung von Bundestrainerin Brigitte Bielig an. Der Fokus lag auf den Doppelzweiern und es sollten sich erste Hinweise auf Mannschaftsbesetzungen für die Weltmeisterschaften ergeben. So ruderte Alicia Bohn nicht im angestammten Einer, sondern nach einem Intensivtrainingswochenende mit Lätizia Loch vom RV Treviris Trier. Der extra für die Hügelregatta formierte Doppelzweier harmonierte gut und landete am ersten Regattatag nach den Vorläufen im B-Finale. Dabei messen sich die U23-Athleten direkt mit den Mannschaften der A-Nationalmannschaften. Im B-Finale kam das Duo Bohn/Loch gut aus dem Start und konnte bis zur Streckenhälfte im engen Acht-Boote-Feld vorne mitrudern, dann setzten sich die das polnische und das tschechische Nationalteam ab und siegten vor Ungarn und den Niederlanden. Der fünfte Platz für Alicia Bohn und Lätizia Loch in 7:22,13 Minuten vor der Schweiz, dem tschechischen U23-Doppelzweier und dem Essener Doppelzweier zeigt klar das Potential der jungen Crew. Am zweiten Tag galt es im Vorlauf für den Doppelzweier Bohn/Loch insbesondere das zweite deutsche U23-Boot mit Nora Peuser und Laura Kampmann hinter sich zu lassen. Das gelang und bedeutete erneut den Einzug ins  B-Finale. Hier drehten Nora Peuser und Laura Kampmann den Spies um und lagen eine Länge vor der Speyer/Trier-Kombination. In 8:15,37 Minuten wurden Bohn/Loch sechstes Boot. Schnell machte die Bundestrainerin aus Gegnerinnen Bootskameradinnen und setzte die beiden Doppelzweier zum 2. U23-Doppelvierer zusammen. Das Experiment klappte auf Anhieb. Im A-Finale setzte sich das Quartett um Alicia Bohn gegen den 1. deutschen U23-Doppelvierer, die siebte wurden, deutlich durch und wurde in 7:43,87 Minuten fünftes Boot hinter Tschechien und vor Polen.

„Das war eine kräftezehrende, anstrengende Regatta, nicht zuletzt weil die Rennen aufgrund von Gewitterwarnungen dicht aufeinander folgten. Mit dieser insgesamt sehr zufriedenstellenden Erfahrung bin ich nun gespannt auf die 2. Kleinbootüberprüfung der U23 Nationalmannschaft. Hier werde ich im Einer antreten“, informierte Alicia Bohn.

Regatta Gießen

 

 

Ausgabe 36/2018

Von Harald Schwager

Sechs Siege aus der Lahn gefischt – Leo Wels rudert allen davon

Bei der traditionellen, mittlerweile 106. Gießener Pfingst-Regatta war die RGS mit den Nachwuchssportlern um Trainerin Julia Hoffmann vertreten und schlug sich sowohl über die 1000-Meter-Distanz als auch in den Sprintwettbewerben wacker. Neben sechs Siegen, gab es acht zweite und zehn dritte Plätze.

Im Junioren Einer-B ruderte Ole Bartenbach im Sprint über 350 Meter auf den Silberplatz und über 1000 Meter zwei Mal auf den dritten Platz, während sich Sebastian Kohl in seinen Rennen zwei Mal auf Rang zwei platzierte. Den Junioren-Doppelzweier B beendeten Sebastian Kohl und Leon Gimmy auf Platz drei. Im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B reichte es für Leon Gimmy mit seinem Partner Niklas Probst vom Bernkasteler RV für den zweiten Platz. Mit Antonio Iturri ging Leon Gimmy in der Renngemeinschaft RG Speyer/Creuznacher RV über die Sprintdistanz und landete auf Platz drei. Ihre ersten Rennen überhaupt bestritten Jakob Fabian und Tim Rothschink im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B und das gleich beachtlich. Neben einem dritten Platz trennte sie im zweiten Rennen auf Platz nur eine Länge vom Sieg. Ole Bartenbach sorgte dann im Doppelvierer mit Steuermann in der Renngemeinschaft RG Speyer/Creuznacher RV/Mainzer RV für den ersten Siegesjubel. In 3:12,54 Minuten beendeten sie ihr Rennen mit mehr als  einer Sekunde Vorsprung auf das zweitplatzierte Boot der Renngemeinschaft Bernkasteler RV/Creuznacher RV, die Dritten lagen mehr als eine Länge zurück. Im Sprint ging es für den Doppelvierer um Ole Bartenbach dann heiß her, Bord-an-Bord kämpften die Mannschaften um jeden Zentimeter. In 1:09,82 Minuten im Ziel und um 27 hundertstel geschlagen auf Platz zwei lautete das Endergebnis.

Bei den Junioren A sammelte Johannes Buchholz viel Regattaerfahrung. Seine drei Rennen im Einer brachten drei dritte Plätze, das Doppelzweier-Rennen mit Sebastian Kohl Rang zwei hinter dem RV Eltville und das Doppelzweier Duo Buchholz/Trunk steuerte Rang zwei und drei zu den RGS-Ergebnissen bei.

Im Frauen-Einer A stellte sich Julia Hoffmann im Kampf um den Wanderpokal „Liebig-Preis“ der Konkurrenz und spielte ihre Routine aus. Noch am besten konnte Lokalmatadorin Silke Brandt von der Gießener RC Hassia mithalten, musste aber letztlich Julia Hoffmann bei ihrem klaren Sieg knapp fünf Sekunden davonziehen lassen, noch weiter lag die drittplatzierte Lisa Wunderlich aus Pirna zurück. Den gleichen Film ließ Julia Hoffmann im Frauen-Einer-Sprint ablaufen, schnelle Führung und Sieg in 1:21,07 Minuten vor der Gießenerin mit zwei Sekunden Vorsprung. Im Frauen-Doppelvierer folgte dann noch ein dritter Rang für Julia Hoffmann in der Renngemeinschaft RG Speyer/RG Lahnstein.

Eindeutig den Vogel schoss aus Speyerer Sicht Regattaneuling Leo Wels ab. Im Jungen-Einer III (14 Jahre) galt es 1000 Meter zu meistern. Nach 4:07,50 Minuten hatte Leo Wels das Ziel erreicht und lag mehr als 7 Sekunden vor dem Verfolger Finn Villwock von der RG Heidelberg, gefolgt vom Ruderer aus Wetzlar. Gleiches Bild und gleiche Abstände gab es am zweiten Regattatag. Erneut siegte Leo Wels vor Heidelberg und Wetzlar allerdings in einer weiter auf 4:02,78 Minuten verbesserten Zeit. Auch im Sprintrennen über 350 Meter hatten die Gegner nicht den Hauch einer Chance. In 1:15,72 Minuten siegte Leo Wels mit fast fünf Sekunden Vorsprung, über die Sprintstrecke eine Welt, und wurde bei seiner ersten Regatta gleich zum 100% Ruderer und holt bei drei Starts drei Siege.

„Wir hatten sehr viel Spaß, durften sechs Siege und vor allem Leo Wels feiern“, freute sich Trainerin Julia Hoffmann über die Regattaergebnisse und –erlebnisse.

 

Junioren-Regatta in Köln

 

Ausgabe 33/2018

von Harald Schwager

 Zwei Siege bei der Junioren-Regatta in Köln

Bei der Junioren-Regatta in Köln auf der Regattabahn Fühlingen hatte sich die bundesdeutsche Leistungsspitze der Junioren versammelt, um sich in Vorbereitung auf die Juniorenmeisterschaften noch einmal ein Leistungsbild zu verschaffen. Für die Rudergesellschaft waren Alexander und David Martirosyan sowie Tim Streib am Start und brachten zwei Siege, zwei dritte, zwei vierte und einen sechsten Platz mit nach Hause.

Im Leichtgewichts-Einer Junioren B zeigte Alexander Martirosyan über die 1500 Meter Kampfgeist und blieb über die 1500-Meter-Distanz stets zu den beiden führenden Booten aus München und Witten dran und sicherte sich in 5:55,50 Minuten den dritten Platz. Damit landete er im vierten gesetzten Lauf. Gut eingestellt führte er hier bei der 500-Meter-Marke mit mehr als zwei Sekunden, auf dem nächsten Streckenabschnitt attackierte der Ruderer vom Neusser RV und kam bis auf acht zehntel Sekunden heran. Doch im Endspurt spielte Alexander Martirosyan seine Reserven aus und siegte mit fast zwei Sekunden Vorsprung auf Neuss und eine Länge vor der Hürther RG.

David Martirosyan im Junior-Einer B unterwegs lag bei 500 Meter an der Spitze des Feldes, musste dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und fiel auf Rang der zurück. Seine 5:47,05 Minuten brachten ihn in den dritten gesetzten Lauf, hier landete David Martirosyan auf dem sechsten Platz. Im Junioren-B-Doppelzweier startete David Martirosyan mit Nicolas Pauli vom RV Treviris Trier. Auf den ersten 500 Metern konnte der RV Datteln noch folgen, dann begann sich das Duo Speyer/Trier mit jedem Schlag etwas abzusetzen. Bei der 1000-Meter-Marke betrug der Vorsprung eine Länge, im Ziel lagen die Gegner drei und mehr Längen zurück.

Für Tim Streib ging es Junioren-Einer A über die 2000-Meter-Strecke. Platz vier in 7:48,30 Minuten bedeuteten am zweiten Regattatag die Teilnahme im vierten gesetzten Lauf. Schnell setzte sich ein Führungstrio ab und Tim Streib ruderte bis zur Streckenhälfte im Verfolgerfeld knapp hinter Wetzlar auf Platz fünf. Auf den zweiten 100 Metern orientierte sich Tim Streib dann am drittplatzierten Ruderer der RG Kassel und kam immer näher heran. In 8:04,50 Minuten beendete der seinen Lauf, letztlich hinter Kassel auf dem vierten Platz.

„Zwei Siege von dieser hochwertig besetzten Regatta mit nach Speyer nehmen zu können ist schon super“, zeigte sich das kleine Speyerer Team zufrieden.

Regatta Offenbach

 Ausgabe 29/2018

Siege bei der EUREGA Undine Offenbach

Gleich bei zwei Regatten waren die Aktiven der Rudergesellschaft Speyer unterwegs und brachten je einen Sieg nach Speyer zurück.

Bei der diesjährigen Europäischen Rhein Regatta „EUREGA“ des Bonner Ruder-Vereins 1882 e.V. waren drei Speyerer Gig-Doppelvierer  mit Steuermann am Start.

Bei diesem  einzigartigen Rudermarathon starten Vierer aus ganz Europa , mit wieder über350 Teilnehmern auf zwei Strecken. Es wird entweder über 100 km ab der Loreley oder über 45 km ab Neuwied bis Bonn gerudert. Alle Speyerer Boote starteten über die 45 Kilometer-Distanz.

In  der Mastersklasse Männer C (Mindestdurchschnittsalter 43Jahre) steuerte  Claudia Mössner ihre Jungs Andreas Poth, Thomas Meier, Bastian Hoffmann und Andreas Walter in 2:45,55 Stunden auf Rang sechs. Die fünftplatzierten waren in Reichweite und benötigten 2:44,54 Stunden. Die Sieger vom Düsseldorfer RV waren nach 2:28,02 Stunden im Ziel. Bei den Masterinnen D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) steuerte Bernd Marczinke das Speyerer Quartett Birgit Dillmann, Sabine Marczinke, Andrea Vogel und Moni Wels in 2:55,49 Stunden auf Platz vier. Es siegte in 2:40,25 Stunden die Renngemeinschaft Siegburger RV/WSV Meppen/RTK Köln/KölnerRV.

Das Speyerer Mixed Boot in der Offenen Klasse mit Gerd Jakobs, Markus Konieczny, Danika Seibert und Martine Schraml an Bord wurde von Frank Durein gewohnt professionell durch die Wellen des Rheins gesteuert. Nach tollen 2:36,05 Stunden stand der Sieg bei der EUREGA fest, die Zweiten vom RC Rhenus Bonn waren 39 Sekunden länger unterwegs.

Regatta Heidelberg

Ausgabe 32/2018

von Harald Schwager

 Fünf Siege aus dem Neckar gefischt

Bei der Heidelberger Ruderregatta zeigten sich unsere Rennsportler gut in Form. Auch wenn es die Regatta der zweiten Plätze, neun an der Zahl, werden sollte, galt es gleich fünf Siege zu beklatschen. Zwei dritte und ein vierter Platz komplettierten das Bild.

Bei den Junioren B waren Marvin Walter und Simon Holstein zunächst im Leichtgewichts-Einer unterwegs. Beide brachten im vollen Feld über die 1500-Meter-Distanz je einen zweiten Platz nach Hause. Dabei schrammte Marvin Walter mit sieben zehntel Sekunden ganz knapp am Sieg hinter dem Franzosen Mael Benoit vom SN du Perreux vorbei. Im Leichtgewichts-Doppelzweier wollten es die beiden dann noch besser machten und rangen bis ins Ziel mit dem RC Undine Radolfszell um Platz eins. Am Ende fehlten auch hier acht zehntel Sekunden zum Sieg. Die nachfolgenden Boote lagen weit zurück. Am zweiten Tag war es dann soweit, schon bei der 500-Meter-Marke lag das Speyerer Duo vorn und baute den Vorsprung kontinuierlich bis ins Ziel auf mehrere Längen vor Worms, Nürtingen und Stuttgart aus. Einen weiteren zweiten Platz gab es für Ole Bartenbach im Junioren-Einer B hinter dem RV Nürnberg. Sein zweites Rennen musste Ole Bartenbach leider verletzt aufgeben.

Nicht ganz so gut lief es im Junioren-Einer A für Johannes Buchholz mit Rang vier am ersten Tag, im zweiten Lauf sahen die Speyerer Schlachtenbummler Johannes Buchholz dann auf Platz zwei hinter dem Ruderer des RV Saarbrücken.

Julia Hoffmann setzte sich mit den Ruderinnen vom Ulmer RC Donau ins Boot. Zum Auftakt gestalteten Julia Hoffmann und Meike Dütsch ihr Rennen im Frauen-Doppelzweier A erfolgreich. Nach 5:46,76 Minuten waren sie im Ziel und die Gegnerinnen vom Karlsruher RV Wiking/Marbacher RV um zwei Sekunden geschlagen. Am zweiten Regattatag folgte Rang drei. Zum Abschluss des ersten Tages hatten die Veranstalter ein Schmankerl aufs Programm gesetzt, im Sprint ging es bei fetziger Musik über die 350 Meter Distanz. Die Renngemeinschaft RG Speyer/Ulmer RC Donau mit Julia Hoffmann kam blitzschnell aus dem Start und war kaum gestartet nach 1:04,50 Minuten auch schon im Ziel. Zu schnell für alle weiteren Boote die allesamt mehr als fünf Sekunden länger unterwegs waren.

Bei den Masters ging es über die gewohnte 1000-Meter-Distanz. Im Mixed-Doppelvierer ohne Steuermann hatten Corinna Bachmann, Michaela Maier, Thomas Dresel und Lutz Fiedler ein hartes Feld erwischt. Mit vollem Einsatz ging es kraftvoll in Richtung Ziel, letztlich war das Team vom WSV Waldshut nicht zu schlagen, dass die weiteren Boote deutlich zurücklagen war nur ein schwacher Trost bei einem erneuten zweiten Platz. Insbesondere weil es am zweiten Regattatag bei nahezu identischem Rennverlauf erneut „Silber“ zu vermelden gab. Auch im Masters-Doppelvierer, hier war Thomas Dresel in der Renngemeinschaft RG Speyer/RC Bad Hersfeld/Dresdner RC/RR Berlin am Start, folgte ein weiterer zweiter Platz und ein dritter Rang. Erneut hieß der Sieger jeweils WSV Waldshut. Auch Lars Seibert und Arnd Garsuch ruderten in der Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV mit Axel Oschmann und Markus Schnitzer hinter der Renngemeinschaft Frankfurter RG/RC Allemania/Limburger ClfW/Flörsheimer RV knapp geschlagen auf Platz zwei, weit vor dem drittplatzierten Boot Limburger ClfW/ARC Würzburg.

Viele Starter gab es in der Königsklasse dem Achter bei den Masters. In der Renngemeinschaft RG Speyer/WSV Honnef/Ludwigshafener RV/Limburger ClfW war Steuerborder Harald Schwager am Start. Mit langen wuchtigen Schlägen ging es dem Ziel entgegen, das nach 3:09.89 Minuten erreicht war. Das bedeutete den Sieg vor der Renngemeinschaft Mannheimer RC/Frankfurter RG/Wormser RC. Am zweiten Regattatag ging der Achter auf drei Plätzen umbesetzt aufs Wasser, fand aber erneut technisch schnell zusammen. Am Start gab es einige Verwirrung, da der „Speyerer“-Achter als ältere Mannschaft mit 5 Sekunden Vorsprung hätte starten sollen, doch der Starter schickte die Jüngeren zuerst auf die Strecke. So galt es den Gegner ein- und zu überholen. Bei Streckenhälfte rückte dieses Unterfangen in den Bereich des Möglichen. Bei 700 Meter geschafft und die Willenskraft des Gegners gebrochen. Bei kräftigem Gegenwind lag die Laufzeit bei 3:16,05 Minuten was zum am Ende deutlichen Sieg vor der Renngemeinschaft  Heidelberger RK/Mannheimer RC/Frankfurter RG/Wormser RC reichte und den Fehler des Starters vergessen ließ.

„Am meisten hat uns gefreut, dass alle Altersklassen vorn dabei waren und auch einen Sieg mit nach Hause nehmen konnten“, zeigte sich das Speyerer Team zufrieden.

Regatta Mannheim

Ausgabe 28/2018

Von Harald Schwager

2 Siege bei Nachwuchsregatta in Mannheim geholt

Unsere Nachwuchsmannschaft ging nach dem intensiven Ostertrainingslager in Mannheim im Mühlauhafen an den Start. Die Oberrheininsche Frühregatta wird traditionell von sehr vielen Vereinen genutzt, um eine erste Standortbestimmung für die neue Saison zu bekommen. Entsprechend groß sind die Meldefelder und gut besetzt sind die Rennen. Zwei Siege, zwei zweite und vier dritte Plätze sprangen für die RGS heraus und führten zu viel Beifall. Die sieben vierten, fünf fünften und ein sechster Platz zeigten andererseits auf, dass für die Saison noch harte Trainingsarbeit vor der RGS-Jugend liegt.

Im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier B II (15/16 Jahre) ruderten Simon Holstein und Marvin Walter zwei Mal auf Rang vier und in der Leistungsklasse I ebenso wie Leon Gimmy und Alexander Martirosyan auf Platz fünf. So landeten beide Speyerer Mannschaften im zweiten gesetzten Lauf und mussten hier gegeneinander antreten. Rang zwei für das Duo Holstein/Walter und Rang fünf für das Duo Gimmy/Martirosyan lautete das Endergebnis. Alexander Martirosyan war auch im Leichtgewichts-Junioren Einer B I unterwegs und schaffte hier zwei vierte Plätze über die 1500-Meter-Strecke. David Martirosyan stellte ich im Einer der Junioren B I der Konkurrenz und ruderte mit seinem dritten Platz in den ersten gesetzten Lauf, hier folgte Rang fünf in6:37,42 Minuten. Im Junioren-Einer B II war nur der Frankfurter RG Borusse schneller als David Martirosyan, Den zweiten Platz sicherte sich der Speyerer mit zwei Längen Vorsprung auf das Boot der Frankfurter RG Germania.

Vielfältig im Einsatz war Sebastian Kohl. Nach einem sechsten Platz mit Maximilian Diehl, Mainzer RV, im Doppelzweier B I nahm das Duo die Riemen in die Hand und lies im Zweier-ohne Steuermann B I einen dritten Rang folgen und siegte dann mit zwei Längen Vorsprung in 6:09,32 Minuten im zweiten gesetzten Lauf. Zum Abschluss sprang Sebastian Kohl dann noch als Ersatzmann im Vierer-ohne-Steuermann B I ein und kam in der Renngemeinschaft RV Saarbrücken/RV Treviris Trier/RG Speyer auf den dritten Platz, den das Quartett mit 24 hundertstel Sekunden vor dem vierten Boot verteidigte. Ole Bartenbach bestritt in der Renngemeinschaft RG Speyer/Bernkasteler RV/Creuznacher RV das Rennen im Junioren-Doppelvierer-mit Steuermann B I, nach 5:21,10 Minuten läutete die Zielglocke für den fünften Platz.

Bei den Junioren A (17/18 Jahre) waren Tim Streib und Johannes Buchholz unterwegs. Im Doppelzweier A II ruderte das Speyerer Duo auf Platz drei und im zweiten Lauf auf Rang vier. Ebenfalls Platz vier gab es für Johannes Buchholz im Junioren-Einer A II. Im Junioren-Einer A I wollte Tim Streib wissen wo er steht und legte sich mächtig ins Zeug. Mit 5:43,03 Minuten landete er auf Platz vier und sicherte sich damit die Teilnahme im zweiten gesetzten Lauf. Im vollen Sechs-Boote-Feld ging es über die Strecke, am nächsten kam Tim Streib noch Markus Köhler vom Schleissheimer RC. In 6:02,11 Minuten sicherte sich Tim Streib den verdienten Sieg mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf den Schleissheimer, der Ruderer auf Platz drei lag weitere zehn Sekunden zurück.

„Jetzt sehen wir etwas klarer und können die Regatta- und Trainingsplanung beherzt angehen, als nächstes stehen die ersten Prüfungsregatten und die Regatta in Heidelberg an“, blickten Trainer und Mannschaften schon in die Zukunft.

Deutsche Kleinbootmeisterschaften

Ausgabe 27/2018

Von Harald Schwager

Alicia Bohn stark bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften

Auch bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem Essener Baldeneysee gab es unerwartete Sommertemperaturen. Elias Dreismickenbecker und Alicia Bohn gingen für die RG Speyer an den Start und wollten sich in der Rangliste, die durch die Ergebnisse bei den stets früh ausgetragenen Deutschen Kleinbootmeisterschaften erstellt wird, möglichst vorn einordnen. Hierbei gehen die Senioren B (U23) mit den Senioren A (Offene Klasse) an den Start. Bei den Kleinbootmeisterschaften starten die Skuller ausschließlich im Einer und die Riemenruderer im Zweier-ohne-Steuermann, auf diesem Weg stellt der Deutsche Ruderverband die Vollständigkeit der Rangliste sicher.

Schon bei den Vorläufen mussten sich die Athletinnen und Athleten nicht nur der Konkurrenz sondern auch Temperaturen von knapp unter 30 Grad und der olympische Distanz von 2.000 m stellen. Der auf dem Baldeneysee gefürchtete Wind blieb erfreulicherweise aus, Petrus hatte ein Einsehen und erlaubte den Ruderern faire Bedingungen.

Im Leichtgewichts-Männer-Einer hatte sich Elias Dreismickenbecker in seinem letzten U23-Jahr nochmals intensivst vorbereitet und zeigte im Vorlauf seine ganze Klasse. Sein härtester Widersacher im Lauf, war wie schon in manchem Rennen des Vorjahres, Mahni Fatahi vom Ulmer RC Donau. Lange sah es nach einem möglichen Sieg des Speyerers aus, doch auf dem dritten Streckenabschnitt gab es einen für die Zuschauer überraschende Zeiten. Während Fatahi die dritten 500 Meter in 1:54,01 Minuten bewältigte, benötigte Elias Dreismickenbecker 2:00,09 Minuten. Dennoch führte der Speyerer noch mit einer halben Sekunde Vorsprung. Auf den letzten 500-Metern ruderte Fatahi dann mit der gleichen Geschwindigkeit weiter und war nach 7:35,55 Minuten im Ziel. Elias Dreismickenbecker verteidigte den zweiten Platz in 7:41,11 Sekunden mit drei Längen Vorsprung vor Malte Pelle Rietdorf vom Der Hamburger und Germania RC. Im Viertelfinale zog sich Elias Dreismickenbecker leider eine Knieverletzung zu und musste das Rennen vorzeitig beenden. Im Lichte des hervorragenden Vorlaufplatzes ein, im wahrsten Sinne des Wortes sehr schmerzhaftes Ende der Meisterschaften für den Einer-Ruderer.

Die 20-jährige Alicia Bohn zeigte im Vorlauf des Frauen-Einers, dass sie den Sprung in die Frauen-Klasse bestens geschafft hat. Platz drei hinter dem Crefelder RC und dem Hannoverschen RC führte sie ins Viertelfinale. Hier gab es in der guten Zeit von 7:54,40 Minuten Platz vier. Das bedeutete für die junge Domstädterin den Einzug ins C-Finale. In einem engen Feld wurde um die Plätze und Platzierungen in der Rangliste gerungen. Hinter Melanie Göldner und Maren Völz, beide RC Potsdam, ruderte Alicia Bohn vor Laura Kampmann, RR TVK Essen in 8:23,47 auf den dritten Platz. Das bedeutete insgesamt den vierzehnten Platz und unter den U23-Ruderinnen Platz acht.

„Nun gilt es bei der nächsten anstehenden Ranglistenregatta in Ratzeburg einige Plätze weiter nach vorn zu kommen“, zeigte sich Alicia Bohn zufrieden und auch kämpferisch. Dagegen hofft Elias Dreismickenbecker, dass seine Verletzung möglichst schnell ausheilt, um baldmöglichst wieder ins Training einsteigen zu können und seine Chancen auf einen Platz im Aufgebot für die anstehenden Meisterschaften zu wahren.

Ostertrainingslager

Ausgabe 26/2018

Ostertrainingslager 2018

In der Woche nach Ostern fand in unserem neuen Bootshaus im Reffenthal das Ostertrainingslager unserer Juniorengruppe statt. Unterstützt wurde unsere Truppe dabei von Junioren aus Mainz und Bernkastel-Kues.

Die insgesamt 18 Sportler wurden von unseren Trainern und Jugendvertretern betreut und übernachteten in den Umkleiden bzw. dem Aufenthaltsraum. Gekocht wurde ebenfalls im Bootshaus und der täglich wechselnde Küchendienst hatte so seinen Spaß dabei, nach den Mahlzeiten das Geschirr und die Küche wieder auf Vordermann zu bringen.

Dank des guten Wetters konnte sehr viel gerudert werden, außerdem standen Lauf- und Gymnastiktraining auf dem Plan. Die meisten Sportler nutzten die Woche, um sich auf die Regatta in Mannheim Ende April vorzubereiten, einige sind erst seit kurzem dabei und verbesserten ihre Rudertechnik und Fitness.

Die Abschlussbelastung am Sonntag zeigte bei allen Junioren und Juniorinnen große Fortschritte und lässt uns zuversichtlich in Richtung Saison blicken.

Nicht nur auf dem Wasser wurde gut gearbeitet und es gab viele Highlights. Dazu gehörte unter anderem der Besuch von Olympiateilnehmer Moritz Moos, der von seiner Zugehörigkeit zur Sportfördergruppe und seinem Alltag als Spitzensportler erzählte und dabei viele Videos zeigte. Außerdem besuchte die komplette Jugendgruppe den Vereinsabend im Porto Vecchio, bei dem auch Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger zu Gast war. Steiniger berichtete von seinen Aufgaben im Sportausschuss des Bundestages und führte eine kleine Diskussion über E-Sports. Zum Abschluss würdigte er unser Ruderblatt und dankte dem anwesenden Redaktionsteam. Bevor sich die Junioren auf den Weg zurück ins Reffenthal machten, wurde noch eine kleine Runde über die Speyerer Frühjahrsmesse gedreht.

Auch im Reffenthal gab es die vielfältigsten Aktionen, dazu gehörte ein Filmabend mit Rainer Bohn, Football auf dem Bootsplatz und das Abschlussgrillen am Samstagabend.

Besonders stolz sind wir auf die großartigen Reaktionen vieler unserer Mitglieder auf das Trainingslager. Fast jeden Abend besuchte uns jemand im Reffenthal und alle Ruderer wünschten viel Spaß und ließen sich durch das temporäre Chaos nicht vom Training abhalten. Unser Dank gilt unter anderem Dorle Schuff, die fast täglich mit Blechen voll frischem Apfelkuchen vorbeikam, Alfred Zimmermann und Peter Josy, die mit Ostereiern und Brezeln aufwarteten, sowie Rainer Bohn, der die Versorgung mit Grillfleisch und Schweinebraten übernahm.

Nun wünschen wir allen viel Spaß in der Sommersaison!

Eure Ruderjugend

 

RGS-Mitglieder mit neuer Führungsmannschaft zufrieden

von Harald Schwager

RGS-Mitglieder mit neuer Führungsmannschaft zufrieden

Unsere Mitgliederversammlung 2018 brachte viel Lob und Applaus für die neue Führungsriege. Unser Erster Vorsitzender Ingo Janz freute sich über einen vollen Saal im Naturfreundehaus und durfte neben den zahlreich erschienen Mitgliedern auch Ehrenmitglied Jutta Kopf sowie unseren Ehrenvorsitzenden Alfred Zimmermann begrüßen. Erwähnung fand auch unser ältestes teilnehmendes Mitglied, der fast 88jährige Robert Huber. Beim Totengedenken gedachte die RGS-Familie den im vergangenen Jahr verstorbenen, langjährigen Mitgliedern Helmut Strasser und Walter Runge.

Der Jahresbericht von Ingo Janz zeigte auf, dass 2017 für die 333 mitgliederstarke RGS einen Schub gebracht hat. Der Abschluss und die Abnahme der Baumaßnahme des Bootshausneubaus im Reffenthal mit der just gerade noch am Tag der Hauptversammlung final übergebenen Kunst am Bau war sicher das zukunftsweisendste Thema. Ralf Burkhardt war zu Recht sichtlich stolz quasi „in letzter Minute“ noch ein tagesaktuelles Bild „unserer Kunst“ aus dem Reffenthal präsentieren zu können. Das gesellschaftliche Leben wurde Dank stark ehrenamtlich geprägten und eingestellten Mitgliedern mit vielen Veranstaltungen belebt. Ingo Janz konnte nicht nur an die traditionellen Veranstaltungen wie Kirchbootregatta, An- und Abrudern erinnern, sondern auch an Athletenempfänge, Picknickkonzert, Filmdrehs und vieles mehr. Auch die interne und externe Kommunikation wurde mit den bekannten Medien Ruderblatt, Schnellinfos und insbesondere einer weiter modernisierten online-Präsenz vorangebracht.

Der Verwaltungsvorsitzende Ralf Burkhardt zeigte sich trotz eines „zeitlich sehr beanspruchenden Jahres“ mit dem Erreichten sehr zufrieden, denn es konnte nicht nur die Baumaßnahme im Reffenthal abgeschlossen werden, sondern auch bereits das Dach des Stammhauses am Alten Hafen saniert werden und zudem die Planung für eine weitere Modernisierung vorangebracht werden. Hier stimmten die Mitglieder nach Erläuterung und Aussprache dem in diesem Jahr umzusetzenden neuen Wintergartengroßprojekt, unter dem Namen „Pergola“, zur Aufwertung der Gaststättenterrasse einstimmig zu. Der Mitgliederstand blieb mit 333 nahezu konstant, die RGS konnte 19 Erwachsene und 12 Jugendliche neu im Verein begrüßen.

Julia Hoffmann berichtete anstelle der erkrankten Sportvorsitzenden Claudia Mössner über die Aktivitäten im Ruderjahr 2017. Das geprägt war von einer unglaublichen Vielzahl an Aktivitäten in ganz Europa. Die Mitglieder waren dann doch sehr überrascht eine Europakarte mit all den Punkten an denen die Mitglieder mit ihren Booten zu Wasser gegangen waren einmal gesamthaft zu sehen. Der Bogen spannte sich von Großbritannien bis Russland, Skandinavien nach Bulgarien und von Frankreich nach Slowenien. Besondere Erwähnung fanden die 3353 durchgeführten Ruderfahrten, die zu 106169 Mannschaftskilometern führten. Hierbei wurden natürlich insbesondere Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker für ihre Erfolge bei den Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften beklatscht, die nur zu erreichen waren weil die Beiden auch mit Abstand die meisten Kilometer im Bootstraining absolvierten. Dafür erhielten sie, wie die weiteren Kilometerpreisträger der verschiedenen Altersklassen, ein T-shirt mit dem bezeichnenden Aufdruck „Kilometerfresser 2017“ überreicht.

Elke Müsel zur „Sportlerin des Jahres 2017“ gewählt

 

Ausgabe 20/2018

von Harald Schwager

Elke Müsel zur „Sportlerin des Jahres 2017“ gewählt

 Nachdem im Vorjahr die Bürgerbeteiligung zur Wahl der „Sportlerin des Jahres“ auch dem Endergebnis entsprach sollte es dieses Mal anders kommen! Im Vorjahr lag Alicia Bohn bei Bürgern und dann im großen Finale in der Stadthalle vorn. 438

Am 14. Februar wurde das Ergebnis der Bürgerbeteiligung veröffentlicht und es ging ganz eng her: Kopf-an-Kopf lagen unsere Elke Müsel (159 Stimmen), Judoka Vanessa Müller (161 Stimmen) und Läuferin Eva Katz (168 Stimmen). Mit insgesamt 603 abgegebenen Stimmen stieg die Beteiligung um fast die Hälfte, im Vorjahr wurden 438 Stimmen abgegeben. Damit wurde es für uns trotz sehr hoher Aktivierungsrate zur Abstimmung, die Judokas hatten trotz vier Mal so vielen Mitgliedern nur fast die gleiche Stimmenzahl aktiviert wie wir, schwieriger ausreichend Stimmen zum Sieg im Bürgervotum zu mobilisieren.

Im großen Saal der Stadthalle stieg die Spannung, als nach den ersten Showeinlagen und Tanzrunden, die Sportlerinnen auf die Bühne gebeten wurden.

Sollte zum vierten Mal in Folge eine Ruderin den Weg nach ganz oben schaffen? Julia Hoffmann wurde 2014, Alicia Bohn 2015 und 2016 zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt. 2017 erneut eine Ruderin?

Es folgte die Bestätigung mit einer ganz klaren, deutlich klarer als bei den Männern und der Mannschaft, Entscheidung: 29 von 55 Stimmen für Elke Müsel! Der Glückwunsch zur Wahl „Sportlerin des Jahres“ seitens des Oberbürgermeisters Hansjörg Eger ging an Elke Müsel. Die teilnehmenden Ruderer um unseren Vorsitzenden Ingo Janz schlossen sich diesen Glückwünschen natürlich zu 100% an.

Bei der Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ war unser Nachwuchsvierer, mit seinem Sieg bei den Südwestdeutschen Meisterschaften, am Start. Mit 159 Stimmen, ebenso viele wie Elke Müsel erhalten hatte, wurden sie zweite im Bürgervotum. Es siegten nach Auszählung der Stimmen der Fachjury die, auch beim Bürgervotum favorisierten in die Bundesliga aufgestiegenen, Fußballmädchen des FC 09 Speyer.

Erneut einen tollen Ball mit vielen Highlights hatten die Organisatoren für die Gäste auf die Beine gestellt. Schon fast traditionell begrüßte die Ruderjugend der RGS die Gäste am Eingang und lud zum Gang über den roten Teppich ein. Die Ruderjugend hatte die Eintrittskartenkontrolle übernommen und machte damit beste Werbung für den Rudersport. Vielen Dank! Im Laufe des Abends gab es viele positive Kommentare zu Ablauf und Gestaltung. Ehrungen, Showeinlagen und Tanzrunden wechselten sich kurzweilig ab und das Programm im großen wie im kleinen Saal ließ für Niemanden Wünsche offen.

Ein hohes Lob an die Veranstalter: “Der Ball 2019 kann kommen!“