Vielen Dank an alle die Alicia Bohn und Frank Durein bei der Abstimmung zur Wahl zur Sportlerin und zum Sportler des Jahres unterstützt haben!
Noch nie gab es eine so hohe Beteiligung bei der Publikumsabstimmung, insgesamt 901 Leser haben sich an der Aktion der Rheinpfalz beteiligt.
Sehr erfreulich aus Sicht der Rudergesellschaft ist der Sieg von Alicia Bohn bei den Frauen, den sie mit 313 Stimmen vor der Karateka Stella Holczer (191 Stimmen) davon tragen durfte. Damit sind die ersten Punkte für die Wahl an Alicia Bohn gegangen.
Auch Frank Durein schaffte es ganz weit nach vorn. Mit 208 Stimmen musste sich Frank Durein nur knapp dem Judoka Michel Adam (229 Stimmen) beugen.
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RGS-Jugend auf dem Kiesbuckel
Am vergangenen Wochenende machte sich die RGS-Jugend um Rainer Bohn und Julia Hoffmann auf in den Pfälzer Wald um dort die „Kiesbuckel“ Hütte für drei Tage unsicher zu machen.
Die insgesamt 24 Jugendlichen übernahmen dort den Hüttendienst und bewirteten dabei nicht nur einige Wanderer und Naturfreunde, sondern auch viele Mitglieder der RGS, die trotz Wind und Wetter den kurzen Aufstieg zur Hütte auf sich nahmen.
Neben den Jugendvertretern Moritz und Lucas traf auch Frauensprecherin Andrea Vogel mit einer fröhlichen Damen- und Männerrunde auf der Hütte ein.
Fast eine halbe Million Meter Trockenrudern mit Frauenpower!
Die diesjährige „Women’s Rowing Challenge“, zu der der Deutsche Ruderverband für den Januar in Zusammenarbeit mit dem Ergometer-Hersteller „Conzept 2“ aufgerufen hat, ist ein Wettbewerb für Ruderinnen ab zwölf Jahren.
Dieses Mal haben bei der Rudergesellschaft 41 Frauen teilgenommen, die jüngsten Sportlerinnen zwölf und die älteste Aktive, Uschi Burkhardt, 77 Jahre alt.
Einladung zum Treffen der männlichen Aktiven der RGS
Hallo liebe Ruderkameraden,
ich möchte Euch zum jährlichen Treffen der männlichen Aktiven der RGS einladen.
Das Treffen findet statt am
Montag, den 28.01.2019 ab 20:00 Uhr im Clubzimmer
(Porto Vecchio)
„Neuwasser“ und guter Besuch beim Jahresschlussrudern
Nachdem es in der Nacht zum 31. Dezember geregnet hatte und der Morgen auch recht wolkenverhangen daher kam, war nicht zu erwarten, dass auch dieses Jahr das Jahresschlussrudern gut besucht sein würde. Insbesondere, da im Vergleich zum letzten Jahr, mit seinen frühlingshaften 12 Grad und trockenem Wetter, Petrus eher mit Regen rechnen ließ. Trotzdem wurden drei Vierer, zwei Zweier und ein Einer aus den Bootslagern genommen.
WeiterlesenRennruderernadeln 2018
Lutz Fiedler 135. Träger der Rennruderernadel im 135. Jahr der RG Speyer
Die Rudergesellschaft Speyer verleiht an besonders erfolgreiche Leistungssportler die begehrten Rennruderer-Nadeln. Bronze wird für mindestens 15 Siege, Silber ab 25 Erfolgen und Gold ab 40 ersten Plätzen vergeben. In der Saison 2018 schafften es gleich sechs Rennruderer sich für die Verleihung der Bronzenen Rennruderernadel, die immer anlässlich der Jahreshauptversammlung erfolgt, zu qualifizieren.
WeiterlesenWeihnachtsfußball wieder gut besucht
Seit mehreren Jahrzehnten treffen sich die Ruderer traditionell an Heiligabend auf der unteren Domwiese zum Weihnachtsfußball. Nach den ergiebigen Regenfällen in der Nacht zum 24.12. war eine Schlammschlacht zu vermuten, die blieb bei erfreulichen Temperaturen im hohen einstelligen Bereich jedoch erfreulicherweise aus.
WeiterlesenRudergesellschaft ehrt Sieger – 3697 Gesamterfolge
Die Rudergesellschaft Speyer hatte in die neu in Betrieb genommene Ruderergometer- Halle im Bootshaus am Alten Hafen geladen, um die Sieger der Saison 2018 zu ehren. Aufgrund der großen Zahl an Regattateilnehmern, insgesamt hatten sich 2018 tatsächlich 80 Ruderinnen und Ruderer in die Regattastartlisten im In- und Ausland eingetragen, war die Halle bis auf den letzten Platz besetzt. So durfte unser Erster Vorsitzender Ingo Janz neben dem Ehrenvorsitzenden Alfred Zimmermann und den Aktiven auch eine große Zahl an Eltern der RGS-Jugend und Freunden begrüßen.
Alicia Bohn bei der Kaderüberprüfung
Alicia Bohn stellte sich der DRV-Kaderüberprüfungsmaßnahme, dabei handelt es sich um eine verpflichtende Regatta, die letzte des Jahres, für die Kaderathleten. In Wahrheit war es bereits das erste Messen und Vergleichen für die vorolympische Saison 2019. Das Meldeergebnis war mit 40 Meldungen im Frauenskullbereich groß, wollten sich doch nochmal Olympiaveteranen (Thiele/Bär) als auch der Nachwuchs die Chance wahren, für Olympia 2020 nominiert zu werden. Weiterlesen
Zu stark für die Skulls
Bei der letzten Regatta des Jahres, dem traditionellen Nikolaus-Rudern in Essen-Kettwig auf der Ruhr war unter mehr als 700 Teilnehmern mit mehr als 130 Booten, darunter zahlreiche Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmer, auch wir mit einem Doppelvierer vertreten. Bei starkem Wind und Wellengang und zum Teil heftigem Regen galt es die 4000-Meter-Langstreckendistanz, zunächst 2 Kilometer gegen die Strömung und nach der Wende mit Strömung in Richtung Ziel zu bewältigen.

Siegesfeier 2018
Einladung zur Siegesfeier 2018
Liebe Mitglieder,
auch die Regattasaison 2018 nähert sich dem Ende. Wir wollen nach der letzten Veranstaltung in diesem Jahr allen Regattateilnehmern zu ihren Erfolgen gratulieren und uns dafür bedanken, dass sie die RGS auf zahlreichen nationalen und internationalen Wett-kämpfen vertreten haben. Dazu laden wir alle Regattateilnehmer, sowie alle Mitglieder, Freunde und Bekannte der Rudergesellschaft Speyer am
15.Dezember ins Bootshaus am Alten Hafen
zu unserer jährlichen Siegesfeier ein.
2 Siege beim Nikolausrudern in Mainz
Bei der 31. Ausgabe des „Nikolaus-Vierer“ der Mainzer RG waren wie im Vorjahr 8 Gig-Doppelvierer der Rudergesellschaft Speyer, dieses Mal allesamt reine Vereinsboote, am Start. Die Veranstalter konnten erneut einen Rekord vermelden: 117 Boote mit 425 Aktiven aus 42 Vereinen im Rennen, damit drei Boote mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. Die jüngsten Teilnehmer der Regatta kamen beide aus Speyer: Lilly Hoch und Merle Wittmann, beide Jg. 2006.
Ländervergleichskampf in Hanau
5 Siege beim Ländervergleichskampf
Nach einem einwöchigen Großevent mit Trainingslager unter Leitung und Organisation von Julia Hoffmann mit Martin Gärtner aber auch viel Spaß jenseits des Ruderns in Speyer stellten sich die Nachwuchsruderer der RG Speyer in Hanau auf dem Main im Fünf-Ländervergleichskampf der Konkurrenz. Die Ruderjugend aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg trat über die 500-Meter-Distanz gegeneinander an. Dabei starteten die 12-16-jährigen Sportler am ersten Tag in Vereinsmannschaften und am zweiten Tag in Renngemeinschaften des jeweiligen Landesverbandes. Die aus bereits regattaerfahrenen Ruderern, aber auch aus Regattanovizen zusammengestellte RGS-Mannschaft konnte sich über 5 Siege, sechs zweite, sechs dritte und vier vierte Plätze freuen.
Bocksbeutelregatta in Würzburg
2 Siege bei Bocksbeutelregatta in Würzburg
Bei der 84. Würzburger Ruderregatta auf dem Main, der traditionellen „Bocksbeutel-Langstrecke“, war die RGS mit sechs Booten vertreten. Insgesamt 280 startende Boote durften die Veranstalter in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen begrüßen. Aufgrund des extremen Niedrigwassers und der damit verbundenen geringen Strömung waren die Mannschaften über die 4,5 Kilometerstrecke deutlich länger unterwegs als normalerweise. Gerade bei Rennen mit Zeitvorgaben, die sich aus den Durchschnittsspitzenzeiten der siegreichen Boote in der jeweiligen Klasse der Vorjahre errechnen, war dies ein kaum zu erreichender Anspruch. Weiterlesen
Düsseldorfer Rheinmarathon
RG Speyer beim Rheinmarathon vorn dabei
Beim 47. Düsseldorfer Marathonrudern über 42,8 Kilometer von Leverkusen nach Düsseldorf hatte die Rudergesellschaft Speyer den Masters-Mixed-Gig-Doppelvierer gemeldet. Ralf Mattil, Thomas Zimmermann, Marion Peltzer-Lehr und Beate Wettling gesteuert von Angelika Schwager begaben sich bei Rheinniedrigwasser ins Abenteuer des Rheinmarathons. In diesem Jahr war es bei einem Rheinwasserstand von nur 53 Zentimetern bei Leverkusen besonders wichtig, das Boot gegen Wellenschlag gesichert zu haben und die Pumpe an Bord in steter Betriebsbereitschaft zu haben. Immer wieder galt es starken Wellengang der Berufsschifffahrt und auch der vielen Motorboote, die das Spätsommerwetter zu einem der letzten Ausflüge des Jahres nutzten, zu bewältigen. In einer Zeit von 2:45:41,8 Stunden kam der Speyerer-Doppelvierer ins Ziel und wurde damit neuntes Boot und war nah dran an den Erstplatzierten.
Langstreckenregatta in Bernkastel-Kues
Erneuter Achtersieg und Doppelsieg für Frank Durein
Bei der Langstreckenregatta über die 4-Kilometer-Distanz auf der Mosel bei Bernkastel-Kues gab es zwei Siege und einen achten Rang für die Rudergesellschaft Speyer.
Regatta in Sursee
Rudergesellschaft siegt auf dem Sempacher See
Bei der Regatta in Sursee, Schweiz, auf dem Sempacher See strahlte die Sonne und die Rennruderer der Rudergesellschaft Speyer zeigten sich von der Sonnenseite. Die Speyerer waren mit allen Altersgruppen von der Jugend bis zu den Master-Ruderern gemeinsam am Start. Die Jüngsten im Feld, Julius Vortisch und Hendrik Elsner bei den U13 sowie Manuela Huck, absolvierten ihre ersten Regattastarts.
Regatta in Limburg
Rudergesellschaft räumt in Limburg ab
Bei der Limburger Regatta auf der Lahn hat es für die RGS im wahrsten Sinne des Wortes Medaillen geregnet. Über die 500-Meter-Sprintdistanz gab es für die große RGS-Mannschaft mit insgesamt 30 Teilnehmern 22 Siege, 21 zweite und zehn dritte Plätze.
Vom jüngsten Teilnehmer Gil Lennard Melde, der im Jungen-Einer (12 Jahre) bei seiner ersten Regatta gleich einen zweiten Platz mit nur knappen zwei Sekunden Rückstand auf den Essen-Werdener RC erzielte, und dem ältesten Teilnehmer Norbert Herbel, der mit seinem Partner Gerhard Kayser gleich zwei Mal den Masters-Doppelzweier G (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) gewann, legten sich alle Speyerer mächtig ins Zeug. Dafür durfte sich die gesamte Mannschaft am Ende der Regatta über den Pokal und die Ehrung „erfolgreichster Verein“ freuen.
Südwestdeutschen Meisterschaften
Rudergesellschaft holt fünf Südwestdeutsche Meisterschaften mit großer Ausbeute kamen unsere Rennruderer von den Südwestdeutschen Meister-schaften zurück. Gleich fünf Titel, fünf Vizemeisterschaften, vier Bronzemedaillen und einen vierten Rang gab es zu beklatschen. Komplettiert wurde das schöne Bild durch fünf weitere Siege und je einen zweiten und dritten Platz bei der in die Titelkämpfe eingebetteten Trierer Regatta.
Lingenfelder Altrhein nicht befahrbar
Aufgrund des niedrigen Wasserpegels ist der Lingenfelder Altrhein derzeit nicht mehr befahrbar.
Rheinpegel Speyer am 13. August: 228 cm
Euromasters-Regatta in München
54/2018
Dr. Harald Schwager
Vier Siege bei der Euro-Masters nach Hause gerudert
Mit gleich vier Siegen im Gepäck durften die Athleten der Rudergesellschaft Speyer die Heimreise von der Euromasters-Regatta auf der Münchner Olympiastrecke in Oberschleißheim hochzufrieden antreten. Daneben gab es sechs zweite, einen dritten und fünf vierte Plätze über die 1000-Meter-Strecke.
Nach dem sehr guten zweiten Platz im Auftaktrennen gegen die übermächtige Konkurrenz, eine belgisch-niederländische Combo, gab es für das Duo Elke Müsel und Corinna Bachmann auch bei den Masterinnen B im Doppelzweier um knappe zwei Sekunden geschlagen einen Silberrang hinter dem RC Oberhavel Henningsdorf, eine Länge vor den Polinnen gefolgt vom Doppelzweier aus der Schweiz. Gemeinsam mit Silke Pattloch und Anna Heyl in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mannhemer RG Rheinau/RV am Tegernsee folgte im Doppelvierer B ein weiteres sehr knappes Rennen, es siegte Dänemark in 3:41,59 Minuten vor dem Quartett um Schlagfrau Elke Müsel in 3:43,00 Minuten, dahinter kamen die Niederländerinnen in 3:44,59 Minuten ins Ziel. Im Doppelvierer C landeten die vier Ruderinnen nach einem technischen Fehler, sie fingen sich einen Krebs ein (Anm. dabei taucht das Ruderblatt zu tief ins Wasser und stoppt das Boot ab), auf dem vierten Platz. Extrem spannend machte es Elke Müsel im Masterinnen-Einer C. Vom Start weg entbrannte ein Bord-an-Bord-Kampf mit Rachel Armstrong aus Großbritannien. Die britische Ruderin war schon bei der World Masters Regatta in Bled im vergangenen Jahr die stärkste Widersacherin beim Sieg von Elke Müsel. Mit ständigen Anfeuerungsrufen peitschten die neben der Strecke mitradelnden Speyerer Elke Müsel immer wieder nach vorn und es reichte zum knappen Sieg. Elke Müsel benötigte 4:13,51 Minuten, die Britin mit 4:13,74 Minuten 23 hundertstel Sekunden mehr. Deutlich wird der Kampf beim Blick auf die Zeit der drittplatzierten Kroatin Snjezana Grgic mit 4:36,54 Minuten.
Erstmals waren bei den Masters-Wettkämpfen für die Einer-Ruderer auch Leichtgewichtsrennen angesetzt. Diese Chance wollte Frank Durein nutzen und startete im Einer E. Bei starkem Gegenwind, für die „Leichten“ besonders schwierig, setzte er sich prima in Szene und wurde nur mit einer Sekunde Rückstand Zweiter hinter dem Briten Peter Atkinson. Im Einer F hörte Frank Durein das Startkommando nicht und ging nach seinen Konkurrenten auf die Strecke. Mit einer gehörigen Menge Wut im Bauch verlängerte er seinen Startspurt bis er wieder auf der Höhe des Feldes war und konnte dann Gegner um Gegner hinter sich lassen. Nach 4:04,39 Minuten blieb die Uhr beim Sieg von Frank Durein stehen, der Brite Andrew Thompson kam in 4:05,76 Minuten als zweites Boot ins Ziel. Im Doppelzweier G ruderten Gerhard Kayser und Norbert Herbel beim Sieg des Berliner RC auf den vierten Platz. Bei der Doppelvierer D-Konkurrenz landeten Ralf Burkhardt, Thomas Dresel und Lutz Fiedler mit Jan Weiß, RV am Tegernsee, einen Überraschungscoup. Bei Streckenhälfte lag das Quartett noch zwei Längen zurück und kämpfte sich auf den zweiten 500 Metern mit mehreren Spurts und höchster Schlagzahl zurück ins führende Feld und letztlich an die Spitze. Der Sieg mit am Ende eineinhalb Sekunden Vorsprung war eine reine Willensleistung gepaart mit technischer Finesse. Im Doppelvierer C landete der Doppelvierer in 3.16,04 Minuten beim Sieg der Russen in einem extrem engen Feld dann auf Platz vier. Der Doppelvierer E mit Ralf Burkhardt, Thomas Dresel, Peter Gärtner und Harald Schwager kämpfte vom Start weg um jeden Zentimeter. Die ersten drei Mannschaften kamen innerhalb von nur zwei Sekunden ins Ziel, der Rest lag weit zurück. Die RG Speyer landete in 3:14,74 Minuten auf Rang zwei.
Im Achter waren Peter Gärtner und Harald Schwager unterwegs. Im Achter F hielt Schlagmann Peter Gärtner gut instruiert von Steuerfrau Rebecca Will seine Crew bei hoher Schlagzahl immer an der Spitze des Feldes. In 3:10,98 Minuten wäre am Ende fast die ganz große Überraschung gegen den favorisierten russischen Achter gelungen der mit einer Sekunde Vorsprung siegte. Peter Gärtner und Harald Schwager kamen mit Gregor Prinz, Michael Ursprung, Christoph Rademacher, Lothar Rompel, Detlev Jantz und Rudolf Axthelm auf den Silberrang vor Österreich und Großbritannien. Im Achter E gab es für Harald Schwager den Bronzeplatz und im Achter D in einem sehr engen spannenden Rennen für Gärtner, Schwager einen vierten Platz.
Am letzten Regattatag eröffnete Thomas Dresel mit Jan Weiß, Anna Heyl und Silke Pattloch für die RGS im Doppelvierer C die Mixed-Konkurrenzen. Das mit einem Sieg in 3:27,79 Minuten mit einer knappen Länge äußerst erfolgreich. Zum Abschluss folgten zwei vierte Plätze im Doppelvierer D in der Besetzung Elke Müsel, Corinna Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager sowie im Doppelzweier C für das Duo Thomas Dresel mit Anna Heyl.
„Vier Siege und die guten Platzierungen bei knappen Entscheidungen bei der Euromasters sind schon etwas Besonderes“, freuten sich die Speyerer Masters über die Erfolge der wichtigsten Regatta des Jahres.
Leider gab es dann auf der Heimfahrt noch nahe der Regattastrecke eine Panne an unserem C5, so mussten Peter Gärtner und Corinna Bachmann lange auf Hilfe warten und kamen erst am Montagmorgen um 5 Uhr wieder in Speyer an. Glücklicherweise konnteThomas Dresel die ebenfalls im C5 sitzenden Elke und Anna Müsel doch noch vor der langen Nacht des Wartens „retten“ und an der Pannenstelle abholen und mitnehmen.
Ein großer Dank an Peter Gärtner und Corinna Bachmann für den am Ende extrem langen Heimtransport der Boote!
Weltmeisterschaft U23
Ausgabe 53/20184
Finalplatz bei WM gesichert
Nach Platz2 im Vorlauf ging im Frauen Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes Alicia Bohn mit ihren Bootspartnerinnen SophieLeopold, MarenVoelz und Melanie Göldner hochmotiviert in den Hoffnungslauf, der Einzug ins Finale bei der Weltmeisterschaft der U23 war zum Greifen nah. Der ebenfalls hocheingeschätzte niederländische Doppelvierer rudert ein 1:38,61 Minuten bei der 500-Meter an die Spitze des Feldes gefolgt vom Deutschen und Kanadischen Boot. Bei Streckenhälfte hattes sich dieses Bild noch nicht geändert. Mit einem Zwischenspurt kam das Quartett um Alicia Bohn auf dem dritten Streckenviertel etwas näher an das führende Boot heran, konnte jedoch nicht ganz aufschließen. DerZieleinlauf mit Niederland ein 6:43,18 Minuten, vor Deutschland in 6:45,61 Minuten und Kanada bedeutete für die vier deutschen Mädels den Finaleinzug.
„Damit ist die erste große Hürde erfolgreich übersprungen, jetzt wollen wir natürlich auch im Kampf um Edelmetall mitrudern“, zeigt sich die Crew optimistisch. Am Samstag um 17:35 Uhr geht es im Finale gegen Rumänien, Großbritannien ,Nieder lande, Kanada und USA.
Wirdrücken dieDaumen!
Wer sich informiert halten will findet alles Interessante auf der DRV-homepage oder unter:
http://www.worldrowing.com/events/2018-world-rowing-under-23-championships/event-information
WeitereRGS-Infosunter:http://www.rg-speyer.de
und:
http://www.speyer-kurier.de/rudern.html
http://speyer-aktuell.de/wassersport
http://www.myheimat.de/rheinland-pfalz/speyer/
Deutsche Meisterschaften – Silber und Gold für Alicia Bohn
Ausgabe 45/2018
von Harald Schwager
Silber und Gold für Alicia Bohn
Bei den Deutschen Meisterschaften der U17-, U19- und U 23-Ruderer war die RGS mit drei Junioren und Alicia Bohn bei den Frauen B vertreten. Auf der Fühlinger-Regattabahn in Köln hatten die startenden Mannschaften an den ersten Tagen aufgrund widriger Windbedingungen mit kräftigen Wellen zu kämpfen.
Im Junioren-Einer A war Tim Streib am Start über die 2000-Meter-Distanz. Nach seinem vierten Platz im Vorlauf musste Tim Streib in den Hoffnungslauf, der 5. Platz reichte nicht zum Weiterkommen ins Halbfinale. Ähnlich erging es David Martirosyan im Junioren-Einer B, dabei starten die U 17-Ruderer über die 1500-Meter-Strecke, mit einem fünften Platz im Vorlauf. Der vierte Platz im Hoffnungslauf bedeutete das Vorbeischrammen am Halbfinale. Im Leichtgewichts-Einer B zeigte Alexander Martirosyan im Vorlauf eine gute Leistung und kam auf Rang drei. Im Hoffnungslauf drehte der jüngste Speyerer im Feld gehörig auf und siegte in 5:51,70 Minuten vor dem Stuttgart-Cannstatter RC und sicherte sich damit einen Halbfinalplatz. Im Halbfinale kam dann mit Rang fünf, drei Sekunden hinter dem RC Havel Brandenburg, trotz starkem Lauf das Aus. Für die jungen Speyerer Nachwuchsruderer war die Teilnahme an der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft sicher ein tolles Erlebnis, das einen Motivationsschub für die Zukunft geben wird.
Alicia Bohn stand mit einem Doppelstart sowohl im Frauen-Einer B als auch im Doppelvierer ohne Steuerfrau B in den Meldelisten. Den Vorlauf beendete die Speyrerin gewohnt souverän in 7:49,70 Minuten, vier Sekunden vor dem Ulmer RC Donau, mit einem Sieg und umschiffte damit elegant den kräftezehrenden Hoffnungslauf. Im Halbfinale ging es dann viel kampfbetonter zu. Mit einer ähnlichen Zeit wie im Vorlauf, 7:48,60 Minuten, hielt Alicia Bohn die nachfolgenden Ruderinnen vom Heidelberger RK, 7:53,90 Minuten und vom RV Treviris auf Distanz und ruderte ins A-Finale. Im A-Finale zeigte Alicia Bohn eine bärenstarke Leistung und führte bei der 1000-Meter-Marke mit drei Sekunden vor Lisa Gutfleisch vom Heidelberger RK und vier Sekunden vor der als Topfavoritin gehandelten Pia Greiten vom Osnabrücker RV. Auf den nächsten 500 Metern kam Lisa Gutfleisch dann etwas näher an Alicia Bohn heran, so richtig spannend wurde es dann jedoch auf dem letzten Streckenabschnitt. Die ersten vier Ruderinnen kamen immer näher zusammen und kämpften um jeden Zentimeter. Die letzten Schläge vor dem Ziel war keine Führung auszumachen und es gab nur eine Zielhupe. Wer hatte gewonnen? War es Silber oder Gold für Alicia Bohn? Der Zielgerichtsentscheid lautet auf: Gold für Lisa Gutfleisch in 7:41,38 Minuten und Silber für Alicia Bohn in 7:41,41 Minuten, dahinter lag Pia Greiten in 7:42,21 Minuten. Ganze drei hundertstel Sekunden trennten damit Alicia Bohn vom ganz großen Erfolg und der direkten Qualifikation für die U23-Weltmeisterschaft.
Doch es stand ja noch der Doppelvierer ohne Steuerfrau auf dem Programm, hier lag Alicia Bohn in der Renngemeinschaft RG Speyer/RR TVK Essen/RC Potsdam/RV Treviris Trier mit Laura Kampmann, Melanie Göldner und Lätizia Loch direkt neben den favorisierten Ruderinnen der Renngemeinschaft Pirnaer RV/RU Arkona Berlin/ RC Germania Düsseldorf/RC Potsdam am Start. Die Favoritinnen wollten vom Start weg schnell in Führung rudern, das gelang nur bedingt, bei 500 Metern betrug der Vorsprung gerade einmal 87 hundertstel Sekunden auf das Quartett um Alicia Bohn. Auf dem Mittelstück fiel das Team um Alicia Bohn dann etwa eine Länge zurück, doch dann kam der unnachahmliche Endspurt, mit jedem Schlag verringerte sich der Vorsprung. Als die beiden führenden Boote dann gleichauf ruderten war der Widerstand gebrochen und konnte noch in einen Sieg mit zehn Sekunden Führung umgedreht werden.
„Das war eine unbeschreibliche Freude nach Silber im Einer auch noch das Gold im Doppelvierer erleben zu dürfen. Das bedeutet jetzt in jedem Fall starkes Nachdenken und Überarbeiten der Starterliste für die U23-Weltmeisterschaft“, waren sich die Speyerer Schlachtenbummler sicher.
Regatta in Offenbach
Ausgabe 47/2018
von Harald Schwager
Elke Müsel und der Masters-Achter siegen in Offenbach
Die 94. Offenbacher Ruder-Regatta auf dem Main sollte den Masters-Ruderern der RG Speyer als letzte Vorbereitung für die Ende Juli anstehende Euro-Masters-Regatta dienen. Der Test gelang mit drei Siegen und einem zweiten Platz mehr als zufriedenstellend.
Doch die Regatta wurde aus Speyerer Sicht vom Jüngsten im Feld eröffnet. Junior-B-Ruderer Ole Bartenbach war im Doppelvierer mit Steuermann und im Einer am Start über die 500-Meter-Strecke. Beim Rennen des Junioren-B-Doppelvierers verstärkte Ole Bartenbach in der Renngemeinschaft Bernkasteler RV/RG Speyer die Crew aus Bernkastel und kam auf Platz drei, dem er im Einer einen vierten Rang folgen ließ.
Bei den Masters ging es gewohnt über die 1000-Meter-Strecke. Im Masterinnen-Einer ruderte Elke Müsel kraftvoll aus dem Start und führte schnell vor dem Feld. Die Führung wuchs bis ins Ziel immer weiter an, noch am nächsten kam Cornelia Jürgens vom RV Hellas Offenbach mit acht Sekunden Rückstand, gefolgt vom Hattinger RV.
Im Masters-Achter D (Mindestdurchschnittsalter 50 Jahre) ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Bad Ems/Mühlheimer RV mit Christoph Platen, Harald Daniel und Ralf Weber. Vom Start weg hatte der Achter um Schlagmann Peter Gärtner den Bugball vorne. Nach den ersten 30 Startschlägen kam der Achter gut in den Streckenschlag und ruderte mit jedem Schlag den Gegnern kontinuierlich weiter davon. Der erwartbare gegnerische Spurt nach der Streckenhälfte wurde erfolgreich abgewehrt und mit dem daraufhin eingeleiteten Endspurt der Vorsprung bis ins Ziel ausgebaut. Nach 3:00,69 Minuten war für Speyer das Rennen siegreich beendet, die zweitplatzierte Renngemeinschaft ARC Würzburg/Hersfelder RV/Limburger ClfW/RV Hellas Offenbach/WSV Honnef lag 2,53 Sekunden zurück, gefolgt von der Frankfurter RG Germania.
Am zweiten Regattatag lagen im Mixed-Masters-Doppelvierer ohne Steuermann dann als erstes Speyerer Boot Elke Müsel, Corinna Bachmann, Peter Gärtner und Harald Schwager am Start, der aus Speyerer Sicht etwas verhalten erfolgte und der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking zu einer deutlichen Führung verhalf. Mit hervorragendem Rhythmus kamen die Speyerer immer näher an das führende Boot heran und schlossen etwa bei der Streckenhälfte auf, um dann gemeinsam mit dem Boot der Renngemeinschaft RC Möve Großauheim/RV Hellas Offenbach, die ebenfalls an die Spitze herangerudert waren, in Führung zu gehen. Nun folgte ein klassischer Schlagabtausch, Bord-an-Bord ging es in Richtung zu Ziel. Es ertönte eine Zielglocke, niemand jubelte, da niemand wusste wer den Bugball vorne hatte. Nach dem Anlegen wurde deutlich, dass das Speyerer Quartett mit knappem Rückstand mit Platz zwei zufrieden sein musste.
Im Masters-Achter E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) gab es gegenüber dem ersten Tag zwei Umbesetzungen. Jetzt ruderten Lars Seibert, Lutz Fiedler, Ralf Mattil, Peter Gärtner, Harald Schwager, Frank Durein und Steuerfrau Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/Ludwigshafener RV/Mühlheimer RV mit Detlev Jantz und Ralf Weber um den Sieg. Erneut brachten die beiden Schlagleute, Peter Gärtner auf dem Schlagplatz und Lars Seibert auf Co-Schlag ihre Crew schnell auf Trab und in den notwendigen Rhythmus. So lag der Achter erneut nach dem Startspurt in Führung, die bis ins Ziel zunächst ausgebaut und dann verteidigt werden konnte. Mit erneut knapp 2 Sekunden Vorsprung gab es einen Speyerer Sieg vor der Renngemeinschaft Flörsheimer RV/Limburger ClfW/Mühlheimer RV/SG Wiking.
„Die guten Ergebnisse, mit gleich drei Siegen, in Offenbach geben uns Rückenwind für den nun anstehenden Trainingshöhepunkt der nächsten vier Wochen bis zum Start bei den Euro-Masters“, blickte die Speyerer Masters-Gruppe schon mit Vorfreude auf das kommende Großereignis des Jahres 2018.
Landesentscheid in Mainz
Ausgabe 42/2018
von Harald Schwager
Leo Wels wird Dritter beim Landesentscheid
Für Leo Wels ging es beim Landesentscheid Rheinland-Pfalz der Jungen und Mädchen im schweren Jungen-Einer der 14jährigen darum sich als Newcomer in der Spitze zu etablieren. Die Regatta fand auf der Mainzer Wachsbleiche statt, hier sind die Speyerer Ruderer üblicherweise bei frostigen Temperaturen anlässlich der Nikolausregatta zu Gast. Etwas frostigere Temperaturen hätten sich die Starter ob der Sommerhitze sicher gewünscht, doch damit konnten die Veranstalter nicht dienen.
Beim Landesentscheid wird über die 3000-Meter-Distanz mit Wende gerudert, dabei werden die Boote einzeln gestartet und die Nachwuchsruderer müssen sich gegen die Uhr behaupten. Am Ende wird abgerechnet.
Im 6-Boote-Feld gelang dies Leo Wels ebenso wie beim anschließenden Zusatzwettbewerb hervorragend. Zuerst galt es gegen die Rheinströmung anzukämpfen und im Anschluss bei sehr schweren Bedingungen möglichst schnell um die Wendeboje zu kommen. Nach 14:29,30 Minuten war dies geschafft und der dritte Platz hinter Benedict Ott Vom Mainzer RV und Marlon Didovic von der Binger RG gesichert. Es folgten auf den Rängen die Ruderer aus Neuwied, Worms und Mainz.
Trainerin Julia Hoffmann freute sich über die Leistung ihres einzigen Schützlings beim Landesentscheid und blickte schon nach 2019. „Unsere aktuell riesige Nachwuchstruppe lässt darauf hoffen, dass wir beim Landesentscheid 2019 mit einer größeren Kindertruppe an den Start gehen können und viel bewegen.“