Saisonauftakt beim 1. Schlossufer-Pokal Aschaffenburg

Beim 1. Schlossufer-Pokal in Aschaffenburg auf dem Main startete die Rudergesellschaft Speyer über die Langstrecke in die Wettkampf-Saison 2026. Alle Rennen wurden im Gig-Doppelvierer mit Steuermann/-frau über 4,7 Kilometer, davon die ersten drei Kilometer mit der Strömung und dann die verbleibenden 1,7 Kilometer stromauf, ausgefahren. Bei acht gestarteten Speyerer-Booten gab es drei Siege, einen zweiten, zwei dritte und zwei fünfte Plätze.

Den Masters-Doppelvierer U50 mit Klaas Pietsch, Laura Roland, Thomas Diekgerdes, Mario Hölzig steuerte Harald Schwager hinter Großauheim und dem Frankfurter RC auf Rang drei. Der Masters-Doppelvierer U70 mit Martin Gärtner, Lutz Fiedler, Georg Agrikola, Harald Schwager und Steuerfrau Canan Dockendorf sicherte sich in 19:07 Minuten den Sieg im 6-Boote-Feld. 22:24´Minuten war der U80 Doppelvierer mit Gerhard Kayser, Norbert Herbel, Ludwig Mülberger, Norbert Speth und Steuerfrau Steffi Haase-Goos unterwegs. Das reichte zum Sieg mit mehr als einer Minute Vorsprung auf den Flörsheimer RV.

Bei den Masterinnen waren bei den U60-Frauen Corinna Bachmann und Elke Müsel mit ihren Partnerinnen Carola Bösinger vom RC Aschaffenburg und Anna Henkel von Hellas Offenbach gesteuert von Felid Moser im Rennen. In 19:47 Minuten kamen sie, bei einem Langstreckenwettbewerb nahezu unmöglich, mit exakt der gleichen Zeit wie die Ruderinnen von der Frankfurter RG Germania in Ziel. Geteilte Freude ist doppelte Freude, denn die 19:47 Minuten reichten zum klaren Sieg. Der Vierer mit Moni Wels, Andrea Vogel, Claudia Mößner, Canan Dockendorf und Steuerfrau Susanne Fuchs landete im gleichen Rennen auf Platz drei, vor dem zweiten Frankfurter Boot und dem RC Neptun Darmstadt.

Im Masters-Mixed-Doppelvierer U60 siegte die Renngemeinschaft RG München/RC Lindau in 19:13 Minuten vor dem ersten Speyerer Boot mit Christine Bodenstein, Birgit Dillmann, Ralf Burkhardt, Ralf Mattil und Steuermann Norbert Herbel mit einer Zeit von 19:58 Minuten. Das zweite Speyerer Boot mit Oskar Zelder, Christian Gerbes, Annett Zelder, Gabi Mülberger und Steuerfrau Michaela Schnell landete nach 21:17 Minuten auf Platz fünf deutlich vor der Frankfurter RG (21:56 min) und der Kasteler RuKG (22:36 min). Einen weiteren fünften Platz gab es für den Mixed-U70-Doppelvierer mit Patricia Gries, Beate Pfundstein, Klaus Guth, Peter Josy und Steuerfrau Elke Guth.

Mittels einer Handicap-Wertung mit Gutschriften für Masterinnen und mit steigendem Lebensalter wird der Gesamtsieger aller gestarteten Vierer festgestellt. Hier gab es eine weitere große Überraschung. Der Vierer mit Corinna Bachmann und Elke Müsel hatte nicht nur die exakt gleiche Ruderzeit von 19:47 Minuten wie die Frankfurter RG Germania hingelegt, sondern aufgrund der zudem identischen Handicap-Gutschriften auch die identische Gesamtwertungszeit von 16:23 Minuten. Das brachte die Veranstalter in die kleine Bredouille nur einen Pokal überreichen zu können und den Zweiten nachreichen zu müssen. Der Masters-U70-Vierer mit Martin Gärtner, Lutz Fiedler, Georg Agrikola, Harald Schwager und Steuerfrau Canan Dockendorf landete nach geruderten 19:07 Minuten mit der Wertungszeit von 17:20 Minuten auf dem vierten Gesamtplatz.