Ländervergleichskampf in Hanau

Ausgabe 69/2018

von Harald Schwager

 

5 Siege beim Ländervergleichskampf

Nach einem einwöchigen Großevent mit Trainingslager unter Leitung und Organisation von Julia Hoffmann mit Martin Gärtner aber auch viel Spaß jenseits des Ruderns in Speyer stellten sich die Nachwuchsruderer der RG Speyer in Hanau auf dem Main im Fünf-Ländervergleichskampf der Konkurrenz. Die Ruderjugend aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg trat über die 500-Meter-Distanz gegeneinander an. Dabei starteten die 12-16-jährigen Sportler am ersten Tag in Vereinsmannschaften und am zweiten Tag in Renngemeinschaften des jeweiligen Landesverbandes. Die aus bereits regattaerfahrenen Ruderern, aber auch aus Regattanovizen zusammengestellte RGS-Mannschaft konnte sich über 5 Siege, sechs zweite, sechs dritte und vier vierte Plätze freuen.

In den Einer-Rennen gab es bei den Jüngsten im Jungen-Einer 12 Jahre für Gil Lenard Melde einen zweiten Platz und für Regattaneuling Lilly Hoch den dritten Platz. Leo Wels ruderte im Jungen-Einer, 14 Jahre, im Fünf-Boote-Feld ebenfalls auf Platz drei. Emma Flörchinger, im Leichtgewichts-Juniorinnen Einer B (15/16 Jahre) unterwegs, verbuchte Rang vier. Der bereits regattaerfahrene Sebastian Kohl blieb im Junioren-Einer B in 1:48,07 Minuten nur knapp hinter dem Sieger Nicolas Paul vom RV Treviris Trier. Den ersten und einzigen Sieg im Einer durfte Paul Bohnenstiel bei den Junioren B feiern.

Im Doppelzweier-Junioren B waren dann Sebastian Kohl und Paul Bohnenstiel gemeinsam am Start. Das Rennen war hart umkämpft, in 1:39,73 Minuten siegten die Speyerer mit einer zehntel Sekunde Vorsprung auf den RV Treviris Trier, die dritten vom RV Saarbrücken lagen abgeschlagen zurück. Im Leichtgewichts- Doppelzweier-Juniorinnen B kamen Sandra Wundling und Emma Flörchinger auf den dritten Platz. Die vier jüngsten Ruderer Julius Vortisch mit Hendrik Elsner und Gil Lenard Melde mit Maximilian Brill mussten im Jungen-Doppelzweier, 12 Jahre, im gleichen Lauf starten und wurden zweites und drittes Boot. Gemeinsam war das Quartett dann im Jungen-Doppelvierer unterwegs. Gesteuert von Merle Wittmann kamen sie auf Platz vier.

Im Junioren-Doppelvierer B mit Steuermann traten für die Ruderjugend Südwest Paul Bohnenstiel und Sebastian Kohl gemeinsam mit ihren härtesten Widersachern vom ersten Tag Nicolas Pauli und Valentin Wiering an. Gesteuert von Georg Tenbusch gab es den erwarteten Sieg mit einer Sekunde vor der Ruderjugend Hessen. Leo Wels saß im Jungen-Doppelvierer, 13/14 Jahre, der Ruderjugend Südwest und fühlte sich in der neuen Mannschaft sichtlich wohl, in 1:40,52 Minuten gab es einen Sieg mit zwei Sekunden Vorsprung. Im Leichtgewichts-Doppelvierer Juniorinnen B folgte für Emma Flörchinger und Sandra Wundling mit Ella Giring und Alexandra Marx der zweite Rang. Julius Vortisch und Gil Melde kamen im Leichtgewichts-Jungen-Doppelvierer mit ihrem Team hinter Baden-Württemberg und Bayern auf den dritten Platz. Mit einem vierten Platz im Mädchen/Jungen-Doppelvierer komplettierten Lilly Hoch und Maximilian Brill das Bild.

Der Höhepunkt waren zum Ende des Ländervergleichskampfes die Achterrennen. Hier kam Merle Wittmann nach ihrem Steuerdebut im Doppelvierer als Steuerfrau zu einem Dauereinsatz und gewann mit jedem ihrer fünf Rennen an Souveränität mit den im Riemenbereich noch wenig erfahrenen Mannschaften.

Den Mädchen/Jungen-Achter der Ruderjugend Südwest steuerte Merle Wittmann auf Platz drei, gefolgt von Platz vier für den Mädchen-Achter und den gemischten Junior-B-Achter in dem auch Emma Flörchinger auf dem Rollsitz Platz genommen hatte auf den Silberrang hinter Hessen. Ebenfalls Platz zwei gab es im Junioren-B-Achter mit Paul Bohnenstiel und Sebastian Kohl an Bord.

Den krönenden Abschluss durfte dann der Jungen-Achter der Ruderjugend Südwest verbuchen, in 1:42,30 Minuten steuerte Merle Wittmann Leo Wels mit seinem Team vor Bayern, in 1:43,60 Minuten und Baden-Württemberg in 1:53,35 Minuten zum Sieg.  

 

Bocksbeutelregatta in Würzburg

Ausgabe 66/2018

von Harald Schwager

2 Siege bei Bocksbeutelregatta in Würzburg

Bei der 84. Würzburger Ruderregatta auf dem Main, der traditionellen „Bocksbeutel-Langstrecke“, war die RGS mit sechs Booten vertreten. Insgesamt 280 startende Boote durften die Veranstalter in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen begrüßen. Aufgrund des extremen Niedrigwassers und der damit verbundenen geringen Strömung waren die Mannschaften über die 4,5 Kilometerstrecke deutlich länger unterwegs als normalerweise. Gerade bei Rennen mit Zeitvorgaben, die sich aus den Durchschnittsspitzenzeiten der siegreichen Boote in der jeweiligen Klasse der Vorjahre errechnen, war dies ein kaum zu erreichender Anspruch.

Als erste Speyerer waren im  Masters-Mixed Doppelvierer Gig D das Quartett Moni Wels, Marion Peltzer-Lehr, Ralf Mattil und Thomas Zimmermann mit Angelika Schwager an den Steuerseilen unterwegs und machte sich auf den Weg im Kampf gegen die Uhr und landete nach 19:10 Minuten auf dem siebten Platz nur sieben Sekunden hinter der Frankfurter RG.

Erneut Siebte wurde Moni Wels auch im Masters-Männer-Doppelvierer Gig D in 17:35 Minuten als Steuerfrau der Renngemeinschaft RG Speyer/Limburger ClfW mit André Wagner, Jörg Domurath, Christoph Schnee und Reiner Stein.

Peter Gärtner und Harald Schwager starteten im Masters-Vierer-ohne-Steuermann E mit Andreas Kaidel, RV Offenbach und Lothar Rompel, Limburger ClfW. Der Vierer lief rund und kam mit einer stabilen Schlagzahl von 31 Schlägen/Minute über die Strecke, nach 16:31 Minuten war das Ziel erreicht und selbst die jüngere Mannschaft der Altersklasse D aus Frankfurt und Hersfeld, die 16:37 Minuten benötigte, geschlagen. Die Zeitvorgabe von mindestens 16:00 Minuten erwies sich jedoch als nicht erreichbar.

Im Masters-Doppelzweier G setzten sich Norbert Herbel und Gerhard Kayser in 18:12 Minuten ganz deutlich mit achtzehn Sekunden Vorsprung gegen die zweitplatzierte Renngemeinschaft RC Rheinfelden/Ludwigshafener RV durch. Gerhard Kayser zeigte sich überwältigt „das war unser schönster Sieg des Jahres 2018“.

Corinna Bachmann sprang als Ersatzfrau in der Renngemeinschaft RG Speyer/RC Großauheim/RV Offenbach/Hersfelder RV/Frankfurter RG Oberrad ein, die beherzt rudernden Masterinnen waren in der Offenen Frauenklasse unterwegs, konnten mit einer geruderten Zeit von 16:15 Minuten die Zeitvorgabe für den Frauen-Achter A mit 15:15 Minuten jedoch nicht erreichen.

Der krönende Abschluss blieb dann einmal mehr in Würzburg dem Masters-Achter mit Schlagmann Peter Gärtner, Frank Durein, Lutz Fiedler, Martin Gärtner, Ralf Mattil, Harald Schwager gesteuert von Marion Peltzer-Lehr in der Renngemeinschaft RG Speyer/Neusser RV/Limburger ClfW verstärkt um Bernd Spanke, Neusser RV, und Lothar Rompel, Limburger ClfW, vorbehalten. Mit einer konstanten Schlagzahl von 33 Schlägen/Minute brauchte die Crew 14:56 Minuten zum Sieg. Die Startnummer 222 für den Mastersachter erwies sich nicht als „Schnapszahl“ sondern als Glücksbringer.

„Mit dem Sieg im Doppelzweier und dem Achter haben wir nochmal gezeigt, dass wir in der Masterruderei vorn dabei sind“, waren sich die Speyerer bei der Ehrung mit Medaillen und dem traditionellen Weinpräsent „Bocksbeuteln“ einig.

Trainingszeiten Winter

Gültig ab 27.10.2018

Montag

09:30 – 10:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Gymnastik Frauen  mit Uschi Herbel

17:00 – 19:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
RGS Mädels mit Julia Hoffmann

18:30 – 20:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training Erwachsene (Freizeitsport & Amateurchamps)  mit Lars Seibert 

Dienstag

10:00 – 12:00 Uhr Reffenthal
Rudern Senioren mit Dieter Daut

17:00 – 18:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugend Rennsport   mit Julia Hoffmann und Tim Lauer

18:30 – 20:00 Uhr Zeppelinhalle
Jugendtraining (Alle)  mit Moritz Durein

18:30 – 21:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training Masters mit Peter Gärtner

Mittwoch

17:00 – 19:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugendtraining (Rennsport) mit Julia Hoffmann und Tim Lauer

17:30 – 19:00 Uhr Bademaxx
Schwimmen für alle mit Moritz Durein (Eintritt 2€)

18:30 – 20:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training „Amateurchamps“  Trainingsgruppe 

Donnerstag

14:00 – 16:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Schul-AG IGS mit Fritz Bicker

17:00 – 19:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugend Rennsport mit Martin Gärtner

18:30 – 20:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training Erwachsene (Freizeitsport und Masters)  mit Norbert Herbel und Peter Gärtner

ab 20:00  Uhr Clubzimmer imPorto Vecchio 
Clubabend

Freitag

13:45 – 15:15 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Schulrudern Nikolaus-von Weis-Gymnasium mit Beate Wettling

ab 16:00  Uhr Reffenthal (solange es hell genug ist)
Rudern Senioren mit Dieter Daut

17:00 – 19:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training „8er & mehr“  Trainingsgruppe 

19:00 – 20:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugendtraining (Fortgeschrittene) mit Martin Gärtner

18:30 – 20:30 Uhr  Uhr Kaiserdomhalle
Erwachsene (Alle)  mit Dieter Daut

Samstag

09:30 – 11:30 Uhr Reffenthal
Rudern Erwachsene (ambitioniert) nach Absprache 

14:00 – 16:00 Uhr Reffenthal oder Trainingshalle
Rudern Jugend (Alle) mit  Martin Gärtner und Julia Hoffmann  je nach Wetter

14:00 – 16:00 Uhr Reffenthal
Rudern Erwachsene  (nur nach Absprache)

 

Sonntag

09:30 – 12:00 Uhr Reffenthal
Rudern Masters

09:30 – 12:00 Uhr Reffenthal oder Bootshaus Alter Hafen
Rudern Erwachsene nach Absprache. 

14:00 – 16:00 Uhr Reffenthal
Rudern Jugend (Alle) mit  Martin Gärtner

Düsseldorfer Rheinmarathon

Ausgabe 64/2018

von Harald Schwager

 

 

RG Speyer beim Rheinmarathon vorn dabei

Beim 47. Düsseldorfer Marathonrudern über 42,8 Kilometer von Leverkusen nach Düsseldorf hatte die Rudergesellschaft Speyer den Masters-Mixed-Gig-Doppelvierer gemeldet. Ralf Mattil, Thomas Zimmermann, Marion Peltzer-Lehr und Beate Wettling gesteuert von Angelika Schwager begaben sich bei Rheinniedrigwasser ins Abenteuer des Rheinmarathons. In diesem Jahr war es bei einem Rheinwasserstand von nur 53 Zentimetern bei Leverkusen besonders wichtig, das Boot gegen Wellenschlag gesichert zu haben und die Pumpe an Bord in steter Betriebsbereitschaft zu haben. Immer wieder galt es starken Wellengang der Berufsschifffahrt und auch der vielen Motorboote, die das Spätsommerwetter zu einem der letzten Ausflüge des Jahres nutzten, zu bewältigen. In einer Zeit von 2:45:41,8 Stunden kam der Speyerer-Doppelvierer ins Ziel und wurde damit neuntes Boot und war nah dran an den Erstplatzierten. Die Sieger, die Renngemeinschaft Karlsruher RK/Kettwiger RG/Mühlheimer RV, waren 2:33:15,1 Stunden unterwegs und damit mehr als eine Stunde schneller als die Letzten von der Uithoornse RKV aus den Niederlanden, die 3:29:50,8 Stunden benötigten.

 

Langstreckenregatta in Bernkastel-Kues

 

Ausgabe 63/2018

von Harald Schwager

 

Erneuter Achtersieg und Doppelsieg für Frank Durein

 

Bei der Langstreckenregatta über die 4-Kilometer-Distanz auf der Mosel bei Bernkastel-Kues gab es zwei Siege und einen achten Rang für die Rudergesellschaft Speyer.

Im Masters-Achter durften die drei Speyerer Peter Gärtner, Frank Durein und Harald Schwager als erstes Boot ins Renngeschehen eingreifen. In der Renngemeinschaft RG Speyer/Limburger ClfW/WSV Honnef/RV Offenbach/Flörsheimer RV ging es mit Siegrid van Nahmen an den Steuerseilen und Lothar Rompel, Gregor Prinz, Michael Ursprung, Klaus Schuy und Rudolf Axthelm bei bestem Ruderwetter auf die Langstreckendistanz. Die Wende bei Streckenhälfte, für die Achter immer eine Herausforderung mit dem Risiko des Zeitverlustes verbunden, wurde bestens gerudert. Nach 15:00,5 Minuten war die Strecke, bei nahezu konstanter Schlagzahl von 32 Schlägen/Minute, erfolgreich bewältigt. Der zweitplatzierte Achter, die Renngemeinschaft RKaB Essen/Essen-Werdener RC/Mindener RV/WSV Honnef, kam nach 15:06,4 Minuten ins Ziel. Der holländische Achter auf Platz drei lag mit 16:19,4 Minuten deutlich zurück.

Frank Durein wollte bei seinem Doppelstart den Sieg im Achter natürlich auch im Einer wiederholen. Im Masters-Einer stoppte das Zielgericht für den Speyerer 18:06,2 Minuten. Das französische Boot von der Société Nautique de Pont-à-Mousson kam dem mit 18:06,6 Minuten ganz nahe, der Doppelsieg von Frank Durein war aber mit vier zehntel Sekunden Vorsprung gesichert.

Im Masterinnen-Gig-Doppelvierer mit Steuerfrau griffen Birgit Dillmann, Monika Wels, Sabine Marczinke und Andrea Vogel gesteuert von Ulrike Durein ins Renngeschehen ein. Mit den geruderten 19:43,3 Minuten landete das Quartett  auf dem achten Rang gefolgt von der Renngemeinschaft Mainzer RG/Weisenauer RV in 19:46,6 Minuten. Es siegte der RV Weser Hameln/RV Höxter in 17:52,2 Minuten   

Mit zwei Siegen und einem achten Platz traten die Speyerer-Regattateilnehmer zufrieden die Heimreise an. „Das Jahr 2018 wird voraussichtlich ein gutes „Achterjahr“, wenn jetzt noch ein weiterer Sieg bei der Langstrecke in Würzburg im Achter gelingen sollte“, blickten die Speyerer Masters schon auf das kommende Wochenende.

Regatta in Sursee

Ausgabe 62/2018

Von Harald Schwager

 Rudergesellschaft siegt auf dem Sempacher See

Bei der Regatta in Sursee, Schweiz, auf dem Sempacher See strahlte die Sonne und die Rennruderer der Rudergesellschaft Speyer zeigten sich von der Sonnenseite. Die Speyerer waren mit allen Altersgruppen von der Jugend bis zu den Master-Ruderern gemeinsam am Start. Die Jüngsten im Feld, Julius Vortisch und Hendrik Elsner bei den U13 sowie Manuela Huck, absolvierten ihre ersten Regattastarts.

Beim renommierten Langstreckenachterrennen über den Sempacher See gab es einen Sieg. Das im Vorfeld für die Regatta ausgegebene Ziel war neben der  Verteidigung des Masters-Pokals auch ein Sprung aufs Treppchen in der Vereinswertung. Bei der 5-Bahnen-Regatta werden für die drei Erstplatzierten eines Rennens Punkte an Vereinsmannschaften in Mannschaftsbooten vergeben, Renngemeinschaften erhalten keine Punkte. Damit war für alle startenden Speyerer Mannschaften die Losung klar „jeder Punkt zählt“. Die sechzehn Siege, sieben zweite und vier dritte Plätze bei der Kurzstreckenregatta brachten am Ende der Regatta: den Masters-Pokal und den Pokal für den Gesamtzweiten.

Bei bestem Ruderwetter brachte die RG Speyer am ersten Regattatag gleich zwei Achter, einen Junioren-Achter und einen Mixed-Achter, zur Langstrecke über die knapp sieben Kilometer lange Distanz über den Sempacher See zu Wasser. Auf einer Breite von etwa 500 Metern lagen 28 Achter am Start und wurden per Kanonenschuss gemeinsam ins Rennen geschickt. Ein Augenschmaus für die Zuschauer. Die Masters mit Schlagfrau Elke Müsel, Corinna Bachmann, Silke Pattloch, Martin Gärtner, Lutz Fiedler, Peter Gärtner und Harald Schwager ruderten mit Julia Hoffmann gesteuert von Anna Heyl in der offenen Klasse. Schon nach dem ersten Streckenkilometer lag der Speyerer-Mixed-Achter deutlich selbst vor einigen Masters-Männer-Achtern. Mit Schlagzahl 32-33 lief das Boot präzise wie ein Uhrwerk über die Strecke. Nach 24:10,80 Minuten stand der Sieg fest, damit verbesserte sich der Speyerer Achter um ganze 40 Sekunden gegenüber der Zeit beim Vorjahressieg. Der Juniorenachter wurde fünftes Boot bei den U19.

Zur Sprintregatta über die 450-Meter-Distanz machten sich insgesamt 32  Ruderinnen und Ruderer ans Punkte sammeln für die RG Speyer.

Die ersten drei Siege ruderten Nicolas Bohn, Marvin Walter und Alexander Martirosyan in ihren U17-Einern nach Hause. Den ersten „Dreier“ sammelten Peter Gärtner und Harald Schwager mit einem ungefährdeten 2-Längen-Sieg im Masters-Doppelzweier. Ebenfalls einen klaren 2-Sekunden-Sieg fuhren Elke Müsel und Corinna Bachmann im Masterinnen-Doppelzweier ein. Dann ging es Schlag-auf-Schlag in den Doppelvierern: Der U17-Doppelvierer mit Ole Bartenbach, Alexander Martirosyan, Paul Bohnenstiel und Marvin Walter machten es vor und holten beim Sieg in 1:11,59 Minuten mehr als eine Länge vor dem Basler RC heraus. Der Mixed-Doppelvierer mit Julia Hoffmann, Andreas Conta, Lutz Fiedler und Silke Pattloch machte nur wenig spannender und lagen im Ziel zwei Sekunden vorn. Im Mixed-Masters-Doppelvierer mussten zwei Speyerer Boote gar gegeneinander antreten. Die Jüngeren mit Ralf Burkhardt, Jan Weiß, Silke Pattloch und Michaela Maier siegten vor den Älteren Corinna Bachmann, Elke Müsel, Peter Gärtner und Harald Schwager vor dem SC Küssnacht, dem RC Schaffhausen und dem SC Richterswil. Auch der Frauen-Doppelvierer mit Julia Hoffmann, Silke Pattloch, Corinna Bachmann und Marion Peltzer-Lehr wurde in 1:22,12 Minuten zur Beute der Speyerer, eineinhalb Sekunden vor dem SC Thun. Eine große Punktausbeute lieferten die Masters-Mixed-Doppelzweier ab. Jan Weiß siegte in 1:23,94 Minuten in der jüngsten Altersklasse vor dem SC Richterswil und dem RC Bern. Lutz Fiedler und Michaela Maier behielten den Bugball in 1:26,44 Minuten vor dem SC Küssnacht und dem RC Schaffhausen. Unbedingt gewinnen wollten beide Speyerer Mannschaften in der höchsten Altersklasse und lieferten sich einen harten Bord-an-Bord-Kampf vom Start bis ins Ziel. Nach Zielfotoentscheid lautete das Ergebnis: Sieg für Ralf Burkhardt und Marion Peltzer-Lehr in 1:26,50 Minuten vor dem Duo Peter Gärtner/Elke Müsel in 1:26,58 Minuten gefolgt vom RC Cham der 1:37,64 Minuten benötigte.

Dem Punkteregen der Mixed-Doppelzweier wollte die Jugend nicht hintanstehen und steuerte drei „Dreier“ bei. Marvin Walter und Simon Holstein siegten im U17-Doppelzweier in 1:22,67 Minuten ebenso souverän wie Ole Bartenbach und Nicolas Bohn in 1:22,13 Minuten und David Martirosyan mit Sebastian Kohl in 1:22,46 Minuten. Tim Rothschink und Paul Bohnenstiel holten mit ihrem dritten Platz hinter dem SC Biel und RC Sarnen ebenfalls noch einen Punkt. Die Leistungsdichte der Speyerer Jugend, ablesbar an den nahezu identischen Laufzeiten bei den Siegen, lässt schon jetzt auf die Zukunft hoffen.

Den Abschluss bildete traditionell das Männer-Achterrennen und ebenso traditionell brachte die RGS einen Achter an den Start. Die Masters Lutz Fiedler, Martin Gärtner, Peter Gärtner, Jan Weiß und Harald Schwager verstärkt von Elias Kolbenschlag und den beiden Junioren Nicolas Bohn und David Martirosyan gesteuert von Marion Peltzer-Lehr gelang das Kunststück in der offenen Männerkonkurrenz in 1:11,45 Minuten den Bugball als Erster über die Ziellinie zu bringen. Zweiter wurde der SC Richterswil in 1:12,33 Minuten

„Wie immer gewinnt die RGS den Masters-Pokal und 2018 auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung“, kommentierte Stefan Kirchhofer, Präsident des Regatta-Komitees bei der Siegerehrung.

Erfolgreichste Regattateilnehmerin in diesem Jahr war Silke Pattloch mit fünf Siegen, vor Lutz Fiedler mit vier Erfolgen, gefolgt von neun Ruderern mit je drei Siegen.   

Regatta in Limburg

 

Ausgabe 58/2018

von Harald Schwager

Rudergesellschaft räumt in Limburg ab

Bei der Limburger Regatta auf der Lahn hat es für die RGS im wahrsten Sinne des Wortes Medaillen geregnet. Über die 500-Meter-Sprintdistanz gab es für die große RGS-Mannschaft mit insgesamt 30 Teilnehmern 22 Siege, 21 zweite und zehn dritte Plätze.

Vom jüngsten Teilnehmer Gil Lennard Melde, der im Jungen-Einer (12 Jahre) bei seiner ersten Regatta gleich einen zweiten Platz mit nur knappen zwei Sekunden Rückstand auf den Essen-Werdener RC erzielte, und dem ältesten Teilnehmer Norbert Herbel, der mit seinem Partner Gerhard Kayser gleich zwei Mal den Masters-Doppelzweier G (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) gewann, legten sich alle Speyerer mächtig ins Zeug. Dafür durfte sich die gesamte Mannschaft am Ende der Regatta über den Pokal und die Ehrung „erfolgreichster Verein“ freuen.

Über ihren erste Regattasieg durfte  sich Emma Flörchinger im Juniorinnen-Einer freuen, den sie in 2:10,15 Minuten mit drei Längen vor dem RC Hansa Dortmund nach Hause ruderte. Auch Leo Wels gestaltete seine beiden Jungen-Einer (14 Jahre) ziemlich einseitig und distanzierte seine Gegner deutlich. Zudem steuerte er seine Mannschaft im Junioren-Doppelvierer B mit David und Alexander Martirosyan, Marvin Walter und Nicolas Bohn zum ein Sekunden Sieg vor Limburg. Auch die Doppelzweier-Konkurrenzen gestalteten die vier Junioren sehr einseitig. David und Alexander Martirosyan siegten  mit sieben Sekunden deutlich vor Bonn gefolgt von Honnef. Marvin Walter und Nicolas Bohn taten es den beiden gleich und ließen Worms gefolgt von Bonn eine Länge zurück. Auch wenn die Gegner wechselten wiederholten die beiden Duos ihre Siege am zweiten Regattatag genauso souverän. Spannend wurde es dann im Leichtgewichts-Doppelzweier B, den Marvin Walter mit seinem Partner Simon Holstein nach hartem Kampf mit drei zehntel Sekunden Vorsprung vor der Frankfurter RG gewinnen konnte. Pech für die Frankfurter, dass sie am zweiten Tag erneut gegen das Speyerer-Duo Walter/Holstein antreten mussten und erneut, dieses Mal mit vier zehntel Sekunden Rückstand, nur zweiter wurden. Das folgende Boot aus Aschaffenburg lag aussichtslos zurück, was die Härte des Bord-an-Bord-Kampfes belegt. Auch in den Einern war den Speyerer B-Junioren nicht beizukommen. David Martirosyan siegte mit zwei Längen vor Eschwege und Mühlheim, die sich um Rang zwei stritten. Nicolas Bohn blieb in 1:49,41 Minuten ebenfalls Sieger vor der Bonner RG und dem Essener RRV. Im Leichtgewichts-Einer deklassierte Marvin Walter mit fünf Sekunden Vorsprung den RC Aschaffenburg.

Die Masters waren mit 15 Startern in Limburg vertreten. Den Auftaktsieg holten sich Peter Gärtner und Corinna Bachmann im Mixed-Doppelzweier mit einer taktischen Meisterleistung nachdem die Gegner lange geführt hatten. Ebenfalls im Doppelzweier siegreich unterwegs war Ralf Burkhardt mit seinem Partner Andreas Schwab vom der RG Waiblingen. Ralf Burkhardt, Lutz Fiedler und Harald Schwager ruderten mit Andreas Schwab gesteuert von Marion Peltzer-Lehr ebenfalls zu einem völlig ungefährdeten Sieg im Gig-Doppelvierer, sechs Sekunden vor der zweitplatzierten Renngemeinschaft Limburg/Würzburg/Gießen. Am zweiten Renntag taten es Ralf Mattil, Frank Durein, Peter Gärtner, Martin Gärtner und Steuerfrau Monika Wels den Vereinskameraden gleich und siegten ebenfalls mit einer Länge Vorsprung deutlich. Im Mixed-Gig-Doppelvierer ließen Monika Wels, Birgit Dillmann, Frank Durein, Ralf Mattil und Steuermann Norbert Herbel den Limburgern mit zehn Sekunden Rückstand keine Chance. Am zweiten Renntag ruderten Corinna Bachmann, Martine Schraml, Peter Gärtner und Harald Schwager sowie Marion Peltzer-Lehr an den Steuerseilen schon auf der ersten Streckenhälfte den Gegnern auf und davon, so dass der Sieg nie gefährdet und schnell in trockenen Tüchern war.

Auch in der Königsklasse, dem Achter, ging es im Mixed-Boot an den Start. Steuerfrau Julia Hoffmann dirigierte ihre Masters-Crew mit Schlagmann Peter Gärtner, Lutz Fiedler, Corinna Bachmann, Marion Peltzer-Lehr, Michaela Maier, Martine Schraml, Martin Gärtner und Harald Schwager zum verdienten Sieg.

„Am meisten haben wir uns gefreut, dass wir in allen Altersklassen Siege mit nach Hause nehmen konnten und Regattaneuling Emma Flörchinger ihren ersten Sieg mit nach Speyer durfte, zeigten sich die Speyerer nach dem tollen Gesamterfolg zufrieden. Mit je vier Siegen waren Nicolas Bohn, David Martirosyan, Marvin Walter und Peter Gärtner die erfolgreichsten Teilnehmer bei der Regatta in Limburg, gefolgt von Alexander Martirosyan, Corinna Bachmann, Norbert Herbel und Harald Schwager mit je drei Erfolgen.