4 Siege beim „Grünen Mosel-Pokal“

Bei der 73. Langstreckenregatta um den „Grünen Moselpokal“ über die 4-Kilometer-Distanz auf der Mosel bei Bernkastel-Kues gelangen den RGS-Aktiven vier Siege, vier zweite Plätze, je ein dritter und vierter Rang und zwei fünfte Plätze. Beim Moselpokal werden die Boote im Zeitabstand von 1 bis 1 ½ Minuten auf die 4 Kilometer-Strecke, die ersten 2 Kilometer mit der Moselströmung, dann nach einer Wende 2 Kilometer gegen die Strömung, geschickt. Aufgrund des trockenen Sommers und des damit verbundenen Wasserstandes floss die Mosel träge vor sich hin. Das erlaubte den Mannschaften sich auf technisch saubere Rennen zu konzentrieren.

Oskar und Annett Zelder, Falk Bodenstein, Ulla Goost-Erren und Stm. Norbert Herbel
17:40 Minuten unterwegs

Im Masters-Mixed-Gig-Doppelvierer C (Mindestdurchschnittsalter 43 Jahre) griffen Karin Emde, Christine Bodenstein, Klaas Pietsch, Ralf Burkhardt gesteuert von Marion Peltzer-Lehr ins Renngeschehen ein. Mit den geruderten 17:14 Minuten landete das Quartett auf dem zweiten Platz. Es siegte im Vier-Boote-Feld der Bonner RV in 16:30 Minuten. Auf den fünften Rang in 17:40 Minuten ruderte das Team mit Oskar Zelder, Falk Bodenstein, Annett Zelder, Ulla Goost-Erren und Steuermann Norbert Herbel in der Altersklasse E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) im Neun-Boote-Feld. In der Altersklasse F (Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre) saß Klaus Guth im Mixed-Gig-Doppelachter der Renngemeinschaft RG Speyer/RV Eltville/Limburger ClfW/Weilburger RV und sicherte sich mit seiner Mannschaft den Sieg in 17:04 Minuten vor Lübeck/Ratzeburg.

Im Masters-Gig-Doppelvierer C lagen Christian Gerbes, Mario Hölzig, Klaas Pietsch, Roland Gosebruch und Steuerfrau Gabriele Mülberger nach geruderten 17:24 Minuten im Ziel auf Rang vier. Ein fünfter Platz im Acht-Boote-Feld ging an den Masters-Gig-Doppelvierer E gesteuert von Monika Wels ruderten Gerd Jakobs, Oskar Zelder, Markus Prüfe, Philipp Krubasik mit einer Zeit von 17:07 Minuten ins Ziel. Einen klaren Sieg in 16:29 Minuten sicherte sich in der Altersklasse G (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) das Quartett Frank Durein, Martin Gärtner, Georg Agrikola und Harald Schwager mit Christine Bodenstein an den Steuerseilen vor der Renngemeinschaft RC Saar/Hannover RC in 17:08 Minuten. Nach 19:31 Minuten hatte die älteste Speyerer Mannschaft mit Norbert Herbel, Gerhard Kayser, Ludwig Mülberger, Norbert Speth und Steuerfrau Steffi Haase-Goos das Ziel und den dritten Platz in der Altersklasse H (Mindestdurchschnittsalter 70 Jahre) des Masters-Gig-Doppelvierers erreicht. Mangels Gegner in der eigenen Klasse durften die vier Recken bei den „Jungen“ starten.

Norbert Herbel, Gerhard Kayser, Ludwig Mülberger, Norbert Speth und Stfr. Steffi Haase-Goos
19:31 Minuten unterwegs

Auf dem zweiten Rang landete der Masterinnen-Gig-Doppelvierer B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) mit Beate Pfundstein, Laura Fohs, Michaela Schnell, Karin Emde und Steuerfrau Steffi Haase-Goos nach 19:06 Minuten, die Sieger der Rugm. Angaria/Hannover RV waren 17:11 Minuten unterwegs. Ebenfalls auf Platz zwei in 20:11 Minuten ruderten Andrea Vogel, Gabriele Mülberger, Cornelia Paßberg, Monika Wels mit Steuerfrau Claudia Mößner in der Altersklasse E hinter der Rgm. RK am Baldeneysee/RC Witten in 18:34 Minuten, deutlich vor den folgenden Booten.

Souverän in exakt 17:00 Minuten siegte der Masters-Mixed-Doppelzweier E mit Marion Peltzer-Lehr und Ralf Burkhardt vor der Mainzer RG.

Im Masterinnen-Achter E ruderten in der Renngemeinschaft RG Speyer/Creuznacher RV/Bremer RC//RKV Bad Kreuznach Gabriele Mülberger, Monika Wels und Christine Bodenstein mit ihren Bootskameradinnen in 18:19 Minuten auf Platz zwei. Im siegreichen Frauen-Achter A hatte Alicia Bohn Platz genommen und durfte sich in einem engen Rennen, die ersten fünf Boote kamen innerhalb von 30 Sekunden ins Ziel, über die Siegermedaille freuen.

Eine Überraschung folgte dann bei der Siegerehrung. Neben den Medaillen für die vier Sieger wurde die Rudergesellschaft Speyer im Wettbewerb um den Vereinspreis, wie bereits im Vorjahr, erneut mit dem zweiten Platz geehrt. Damit war der Speyerer Jubel kaum zu überhören.