Alle Beiträge von Günter Schuff

Offenbacher Ruderregatta

Ausgabe 36/2016

Von Harald Schwager

 

 

Zwei Siege bei 92. Offenbacher Ruder-Regatta geholt

 

Von der 92. Offenbacher Ruder-Regatta über die 1000-Meter-Strecke auf dem Main brachte unsere Masters-Truppe zwei Siege und einen zweiten Platz mit nach Hause zurück.

Im Masters-Frauen-Doppelzweier C machten Elke Müsel und Corinna Bachmann schnell alles klar und dominierten ihr Rennen. Nach 3:38,48 Minuten standen die beiden Ruderinnen als Sieger fest, zweites Boot wurde klar distanziert der RV Hellas Offenbach in 3:43,75 Minuten. Ganz eng ging es im Masters-Männer-Doppelzweier D für Peter Gärtner und Ralf Burkhardt zu. Insbesondere der Flörsheimer RV wehrte sich über die Gesamtdistanz. Am Ende behielten die Speyerer den Bugball vorn und siegten in 3:14,97 Minuten mit 39 hundertstel Sekunden Vorsprung denkbar knapp. Den harten Kampf der beiden führenden Boote belegt auch der Rückstand der nachfolgenden Doppelzweier. Offenbach lag zehn und Siegburg gar siebzehn Sekunden zurück. Im abschließenden Masters-Mixed-Doppelvierer machten die beiden Speyerer Sieger-Duos dann gemeinsame Sache. Wie schon im Masters-Männer-Doppelzweier boten auch die Mixed-Crews den Zuschauern ein spannendes Rennen. Leider mit dem kürzeren Ende für die RGS. Die Renngemeinschaft RC Möve Großauheim/Hanauer RG gewann knapp mit 40 hundertstel Sekunden Vorsprung auf das Quartett Bachmann, Burkhardt, Gärtner und Müsel. Auch hier lag der drittplatzierte RC Aschaffenburg mit mehr als einer Länge weit zurück.

„Schade, dass es im Doppelvierer nicht für den gemeinsamen Sieg gereicht hat, da mussten wir sicher den Doppelzweier-Rennen und dem langen Tag als Kirchboot-Regattahelfer und Fußball-Fans, es lief Deutschland – Italien, am Regattavortag Tribut zollen“, waren sich die vier Speyerer einig. „Dennoch sind wir sehr zufrieden, im letzten Jahr hatten wir noch eine Länge Rückstand auf den siegreichen Doppelvierer, dieses Mal waren es vier Zehntel, im nächsten Jahr gewinnen wir“, blickte Corinna Bachmann schon nach vorn.

Die 9. Speyerer Kirchbootregatta

 von Dr. Harald Schwager

Viel Spaß trotz Regen bei Kirchboot-Regatta 2016

Von 26 teilnehmenden Mannschaften, kamen die zeitschnellsten Acht aus zwei Läufen ins Viertelfinale: Männerlauftreff Berghausen, die Physiotherapie Richter, die Schdäddische, das Marienkrankenhaus Ludwigshafen (die Mannschaft ruderte im ersten Durchgang mit 52,99 sec. Streckenrekord), der Landesbetrieb für Mobilität, die Diakonissenanstalt, die Vorjahresgewinner vom Kanu-Club und die späteren Sieger des SWS Energieteams.

Das Marienkrankenhaus Ludwigshafen ruderte im ersten Durchgang mit 52,99 sec. Streckenrekord

Sieger beim Schülercup, einem Mix aus Ergometer-Zeitfahren und Kirchbootrennen wurden die Jungs vom Schwerd-Gymnasium, vor den Teams vom Niki, dem GaK und der IGS.

Die Pokalgewinner:

Das zeitschnellste Team unter den Newcomern waren die Handballer des TuS Heiligenstein, erstmals dabei auch der DAV – Sektion Speyer, die Haie aus der Hafenstrasse („Wir beißen nicht, wir fressen am Stück“) und die LUFA Speyer.

Das schnellste Mixed-Team, dazu noch umwerfend kostümiert („Buggel schrubb!“) waren die Physiotherapeuten der Praxis Matthias Richter.

Den Pokal für das originellste Outfit bekamen die Schnakenjäger vom Männerlauftreff Berghausen (mit weiblicher Schnook an Bord!).

Den Pokal für die reine Frauenmannschaft errangen mit perfekter Wasserarbeit und Bootsgefühl die Ladys der Sparkasse Vorderpfalz.

Gesamtsieger 2016 wurde das pfeilschnelle Energieteam der SWS, vor dem Vorjahressieger Kanu-Club Speyer.

Großartige Arbeit leisteten neben allen 60 ehrenamtlichen Helfern die Organisatoren Felix Gard, Moritz Durein und Tim Lauer, der als Betreuer von Alicia Bohn beim Trainingslager in Berlin per Telefon dabei war. Die Versorgung war bei Volker Holl und seinem Team in besten Händen.

 

Viele Bilder wird es im kommenden Ruderblatt geben

Gold für Alicia Bohn

Ausgabe 34/2016

von Dr. Harald Schwager 

Alicia Bohn dominiert den Einer und holt Silber im Doppelvierer

Bei den Deutschen Meisterschaften auf der Hamburger Regattastrecke, war auch Alicia Bohn, im U19-Bereich unterwegs, sie sicherte sich Gold und Silber.

Eine reichlich einseitige Angelegenheit war der Weg ins Finale des Juniorinnen-A-Einers für Alicia Bohn. Im Vorlauf lag Alicia bei ihrem Sieg ganze sechszehn Sekunden vor Nora Peuser, RU Arkona Berlin, die als eine der Mitfavoritinnen als Zweite ins Ziel kam. Auch das Halbfinale zeigte lediglich, dass Alicia Bohn auf den Punkt fit war. Sie landete einen Sieg mit elf Sekunden Vorsprung auf eine weitere Mitfavoritin Anneke Mau vom RC Würzburg. Im Finale zeigte sich dann, dass Alicia Bohn ihren härtesten Widersacherinnen in Vorlauf und Halbfinale den Schneid abgekauft hatte. Früh setzte sie sich an die Spitze, zog einsam ihre Bahn.

Bezeichnend war der Streckenkommentar: „Das einzig spannende an diesem Rennen ist der Kampf um Platz zwei zwischen Anneke Mau und Nora Peuser, Alicia Bohn zieht einsam davon und ist nicht zu gefährden“. Selten hat eine Einer-Ruderin bei den Deutschen Jugendmeisterschaften die Konkurrenz so dominiert wie Alicia Bohn bei ihrer Titelverteidigung.

Nach Gold im Einer wollte Alicia Bohn dann auch im Doppelvierer noch Edelmetall. Im Bahnverteilungsrennen gab es einen Sieg für die Renngemeinschaft RG Speyer/RC Potsdam/Rathenower RC mit Alicia Bohn, Maren Völz, Svenja Karen Kornack und Elisa Döbertin. Das bedeutete eine gute Ausgangsbasis fürs Finale wo erneut die härtesten Widersacherinnen die Renngemeinschaft Vegesacker RV/ARC Würzburg/RC Düsseldorf/Pirnaer RV mit Luise Asmussen, Anneke Mau, Leonie Menzel und Sophie Leupold warteten. Das Quartett um Alicia Bohn kam nach 6:37,39 Minuten als zweites Boot ins Ziel. Die Siegerzeit lag bei 6.34,97 Minuten. Die Bronzemedaillen-Gewinner, eine ebenfalls starke Mannschaft, waren 6:45,17 Minuten unterwegs. Das belegt den extrem intensiven Kampf um Gold und Silber, der den nachfolgenden Booten keine Chance ließ. Das vierte Boot überquerte die Ziellinie nach 6:51,88 Minuten.

Die angereisten Speyerer konnten sich mit Alicia Bohn über Gold im Einer und Silber im Doppelvierer freuen, insbesondere weil dies bedeutete, dass nach 2015 erneut die Qualifikation für die Junioren-WM geschafft war.

Schäden an Privat-Pkws bei RGS-Aktivitäten

Hinweis durch unseren Vorsitzenden Alfred Zimmermann

Bei Schäden an Privat-Pkws, die im Rahmen von RGS-Aktivitäten benutzt werden (z.B. Ruderertransporte bei Regatten oder Wanderfahrten, Arbeitseinsätze im Bootshaus und Reffenthal etc.) immer die Polizei rufen – auch bei Bagatellschäden! – sonst erfolgt keine Regulierung durch unsere Sportbund-Versicherung.

Wenn kein Streifenwagen geschickt wird, unbedingt die „Wachbuch-Nummer“ der Meldung mitteilen lassen, damit es einen Nachweis der Polizei-Verständigung gibt.

Deutsche Meisterschaften U23 in Hamburg

Ausgabe 33/2016

Von Harald Schwager

 

Gold und Bronze für Elias Dreismickenbecker bei U23-DM

Bei den Deutschen Meisterschaften auf der Hamburger Regattastrecke, Allermöhe durfte sich Elias Dreismickenbecker über Gold und Bronze freuen.

Zunächst sicherte sich der junge Speyerer im U23-Leichtgewichts-Doppelzweier mit seinem Partner Julian Schneider, Mainzer RV, mit Rang drei im Bahnverteilungsrennen eine gute Startbahn fürs Finale. Im Finale legte bis zur 500-Meter-Marke die Renngemeinschaft Mainzer RV/Crefelder RC deutlich vor und führte mit mehr als zwei Sekunden, Elias Dreismickenbecker lag mit Julian Schneider gut im Feld auf Platz drei. Bei Streckenhälfte hatte sich das Feld in drei Gruppen geteilt. Der Abstand zu den beiden führenden Boote war etwas größer geworden, aber Rang drei stand. Bei der 1500-Meter-Marke hatte sich dann die Renngemeinschaft RC Allemania/Der Hamburger und Germania RC eine Sekunde vor Speyer/Mainz gelegt. Damit ging Elias Dreismickenbecker von Rang vier aus in den Endspurt. Dieser wurde fulminant gerudert und in 1:35,32 Minuten absolviert. Ganze sechs Sekunden lag das Duo Dreismickenbecker/Schneider am Ende vor den Hamburgern und sicherten sich die Bronzemedaille hinter RV Erlangen/ARC Würzburg mit Gold und Mainzer RV/Crefelder RC mit Silber.

Im U23-Leichtgewichtsdoppelvierer machten Elias Dreismickenbecker und Julian Schneider, dann gemeinsame Sache mit den Siegern im Doppelzweier Jonathan Schreiber und Joachim Agne. Ein klarer Sieg im Bahnverteilungsrennen lies gutes fürs Finale erwarten. Diese Erwartung wurde nicht enttäuscht. Das Quartett um Elias Dreismickenbecker setzte sich vom Start weg an die Spitze des Feldes und gab diese bis in Ziel nicht mehr ab. Gleichmäßig wie ein Uhrwerk baute der Doppelvierer seine Führung aus. Jeweils eine knappe Sekunde pro 500-Meter-Teilabschnitt führte letztlich zu drei Sekunden Vorsprung. Nach 6:03,53 Minuten war Gold für die Renngemeinschaft RG Speyer/Mainzer RV/RV Erlangen/ARC Würzburg gesichert. Exakt drei Sekunden danach kam die Renngemeinschaft RC Allemania/RG Hansa/WSV Honnef/Der Hamburger und Germania ins Ziel, nur drei zehntel Sekunden dahinter die Bronzemedaillengewinner RC Allemania/Ratzeburger RC/Mainzer RV/Crefelder RC.

„Ein toller Triumph für Elias Dreismickenbecker, der sich noch am gleichen Tag durch die Gold und Bronze im Doppelzweier und -vierer einen Platz im Doppelvierer bei der im August anstehenden U23-Weltmeisterschaft sicherte“, jubelte die RGS-Fangemeinde.

Regatta Ratzeburg

Ausgabe 32/2016

Von Harald Schwager

Spitzenplätze für Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker

Bei der 57. Ratzeburger Ruderregatta waren Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker am Start und erfolgreich in den Endläufen vertreten.

Julia Hoffmann war im Frauen-Einer A unterwegs und schaffte es zwei Mal sich im Endlauf ganz vorn zu platzieren. Am ersten Regattatag ging Julia Hoffmann das Rennen im Sechs-Boote-Feld scharf an und führte nach den ersten 500 Metern mit zwei Sekunden vor der Dänin Anneta Cecilia Eidesgaard, die am Ende als drittes Boot ins Ziel kam. Bei Streckenhälfte hatte sich Judith Anlauf, RC Süderelbe Hamburg, bis auf knappe acht zehntel Sekunden an Julia Hoffmann herangearbeitet. Auf den zweiten 1000 Metern machte die Hamburgerin alles klar und siegte vor Julia Hoffmann. Mit der Erfahrung des ersten Tages ging Julia Hoffmann das Rennen etwas verhaltener an, so lagen bei der 500-Meter-Marke alle Boote eng beisammen. Bei Streckenhälfte begann sich das Feld dann auseinanderzuziehen. Julia Hoffmann blieb erneut an Judith Anlauf dran und holte sich verdient zum zweiten Mal den Silberplatz.

Über den Vorlauf drang Elias Dreismickenbecker mit seinem Partner Julian Schneider, Mainzer RV, ins Finale des Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier vor. In einem engen Rennen, bei der 1500-Meter-Marke lagen noch alle acht Boote innerhalb einer Bootslänge zusammen, fiel die Entscheidung erst auf den letzten 500 Metern. Die junge Mannschaft Dreismickenbecker/Schneider wurde am Ende achtes Boot. Sehr gut lief es für Elias Dreismickenbecker mit seinen Bootskameraden Julian Schneider, Jonathan Schreiber und Joachim Agne in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mainzer RV/RV Erlangen/ARC Würzburg im Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer ohne Steuermann. Im vollen Feld setzten sich erwartungsgemäß Frankreich vor Dänemark und deutschen Männer-A-Doppelvierer durch. Dann folgte nur knappe zwei Sekunden das Quartett um Elias Dreismickenbecker als bei weitem schnellster U23-Doppelvierer im Rennen der Offenen Kategorie. Mit diesem Erfolg im Gepäck möchte Elias Dreismickenbecker mit seinem Team nun in 14 Tagen bei den Deutschen U23-Meisterschaften ganz vorne landen und endgültig das Ticket zur U23-Weltmeisterschaft in Rotterdam lösen.

„Wenn´s richtig läuft sind wir bei den Deutschen vorne dabei und rudern bei der WM um Medaillen mit“, zeigte sich das Quartett selbstbewusst.

Regatta in Bamberg

 

von Harald Schwager

RGS bringt sechs Siege aus Bamberg mit

Auf dem Main-Donau-Kanal Bug bei Bamberg ging es für unsere Rennruderer über die 1000-Meter-Strecke um Medaillen. Aus neun Rennen brachten die Speyerer Ruderer gleich sechs erste, zwei zweite und einen dritten Platz mit nach Hause.

Besonders erfolgreich waren Elke Müsel und Corinna Bachmann, sie holten bei drei Starts drei Siege. Dabei trauten sich die beiden Masterinnen nicht nur den Start in ihrer Altersklasse zu, sondern griffen auch in der Offenen Frauenklasse ins Renngeschehen ein. Im Frauen-Doppelzweier A ruderten sie auf der ersten Streckenhälfte eine knappe Länge hinter dem führenden Boot, um dann mit hoher Schlagzahl auf den zweiten 500 Metern zu brillieren und sicherten sich nach 3:55,76 Minuten den Sieg. „Elke ist auf Schlagzahl 39 hochgegangen“, zeigte sich Peter Gärtner beim Regattabericht noch ganz begeistert. Dabei verwiesen sie die folgenden Boote mit acht, den Passauer RV, neun, die Rgm. SV Planeta Radebeul/Pirnaer RV und gar achtzehn Sekunden, den RV Erlangen, auf die Plätze. Den zweiten Lauf gingen sie zielorientiert an, führten schnell mit einer Länge, die bis ins Ziel verteidigt wurde. Auch der Masterinnen-Doppelzweier war letztlich eine ziemlich einseitige Angelegenheit für die beiden Speyrerinnen. Im vollen Feld ruderten sie auf und davon, selbst der zweitplatzierte WSV Neckarrems lag siebzehn Sekunden zurück.

Im Männer-Zweier-ohne Steuermann A übernahmen Marvin Degen und Elias Kolbenschlag zunächst deutlich die Führung, mussten dann allerdings dem hohem Tempo Tribut zollen und wurden hinter dem Münchener Ruder- und Segelverein zweites Boot, dicht gefolgt von der Renngemeinschaft Schleissheimer RC/RG Zeltingen. Im zweiten Rennen ging es über die volle Strecke ganz eng her. Leider hatte das Duo Degen/Kolbenschlag mit Rang drei, bei einem Zieleinlauf der Boote innerhalb von einer Sekunde, das kurze Ende für sich.

Gerhard Kayser und Norbert Herbel kämpften als eingespieltes Doppelzweierteam mit dem RV Nürnberg um jeden Zentimeter und rangen die Gegner im ersten Lauf verdient nieder und siegten in 4:27,27 Minuten. Das bedeutete den ersten Sieg eines Masters-G-Bootes, Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre, für die RGS. Im zweiten Rennen folgte ein zweiter Platz hinter den Kaidel-Brüdern vom Schweinfurter RC Franken, aber deutlich vor dem drittplatzierten Doppelzweier.

Zwei Mal problemlos siegte der Masters-Doppelvierer D in der Renngemeinschaft RG Speyer/Post SV Koblenz mit Schlagmann Peter Gärtner, Martin Gärtner, Ralf Mattil und dem Koblenzer Wolfgang Bernd. „Auch wenn wir technisch nicht sehr sauber über die Strecke gekommen sind, so waren wir doch deutlich kraftvoller unterwegs und konnten die Gegner jederzeit gut kontrollieren“, kommentierte Peter Gärtner nach den Rennen.

„Leider musste die Regatta aufgrund eines aufziehenden Unwetters abgebrochen werden, sodass unser Masters-Mixed-Doppelvierer im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel“, zeigten sich die Speyerer über das unschöne Regattaende enttäuscht.

Viel schlimmer waren aber die durch die Sturmböen und das Unwetter entstandenen Bootsschäden, da das Material nicht mehr schnell genug verstaut werden konnte. Erfreulicherweise blieb das Speyerer Bootsmaterial weitestgehend verschont.

DRV Junioren-Regatta

Ausgabe 29/2016

von Harald Schwager

Alicia Bohn rudert ganz an die Spitze.

Bei der 2. Internationalen DRV-Junioren-Regatta im Wasserpark Dove-Elbe, Hamburg-Allermöhe, vertrat Alicia Bohn die Farben der Rudergesellschaft Speyer und das mehr als würdig.

Am ersten Regattatag standen die Rennen zur bundesdeutschen Rangliste an. Für Alicia Bohn ging es in ihrer Lieblingsbootsklasse dem Juniorinnen-Einer A um die Frage, ob sie wie in den beiden Vorjahren ganz in die Spitze rudern kann. Diese Frage war nach drei bravourösen Läufen mit Ja beantwortet. Ihren Vorlauf über die 2000-Meter-Strecke beendete die Speyrerin mit einem acht Sekunden Vorsprung vor Elisa Döbberlin, Rathenower RC Wiking, ebenso erfolgreich, wie den Zwischenlauf. Hier lag Alicia Bohn fünf Sekunden vor Sophie Leupold vom Pirnaer RV. Damit war der Einzug ins Große Finale gesichert. Im Finale machten bekannte Gesichter an den Startnachen fest. Nach 500-Meter führte noch Luise Asmussen vom Vegesacker RV mit 1:59,44 Minuten und Alicia Bohn lag auf dem sechsten und letzten Platz in 2:01,92 Minuten. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Gegnerinnen keinen Spaß mehr am Rennen. Wie ein Uhrwerk spulte Alicia Bohn die vier 500-Meter-Teiletappen herunter. Nach 8:05,78 Minuten blieb die Uhr stehen, das Zielfoto hielt Alicia Bohn als deutliche Siegerin fest. Die zweitplatzierte Ruderin vom Pirnaer RV kam nach 8:09,67 Minuten ins Ziel. Damit hatte sich Alicia Bohn nicht nur den Sieg sondern auch Platz eins in der Rangliste und das Ticket zur Junioren-Weltmeisterschaft gelöst.

Fast entspannend war, nach den drei 2000-Meter-Rennen im Einer, dann der zweite Regattatag. Die Bundestrainerin hatte aus den besten Ruderinnen zwei Doppelvierer ohne Steuerfrau gesetzt. In der Renngemeinschaft RG Speyer/RC Potsdam/Rathenower RC Wiking griff Alicia Bohn mit Maren Volz, Svenja Karen Kornack und Elisa Döbbertin ins Renngeschehen ein. Nach 6:49,06 Minuten harter Arbeit stand auch der Sieg im Doppelvierer fest. Alicia Bohn sicherte sich den Erfolg mit ihrem Quartett vor dem zweiten gesetzten Doppelvierer der Renngemeinschaft Vegesacker RV/ARC Würzburg/Pirnaer RV/RC Germania Düsseldorf, der 6:49,84 Minuten benötigte.

„Jetzt sind wir gut vorbereitet und können uns in den nächsten drei Wochen den letzten Feinschliff vor den Deutschen Jugendmeisterschaften holen“ war sich die Speyerer Equipe mit Alicia Bohn und Trainer Tim Lauer sicher.  

Regatta in Kreuzlingen

 

Ausgabe 26/2016

von Gerhard Kayser

Kreuzlinger Prolog & „3 MILES OF CONSTANCE“

Die Speyerer Ruderer, Gerhard Kayser und Michael von Stumberg, starteten in der Renngemeinschaft Limburger Club für Wassersport/Mühlheimer RV/Hassia Gießen/RG Speyer im Rahmen der Internationalen Bodenseewoche am 21. Mai 2016 bei dem 350m Sprint „Kreuzlinger Prolog“ und der Langstrecke „3 MILES OF CONSTANCE“. Gemeldet hatten insgesamt 13 Achter unterschiedlichster Art, Frauen, Offen-Gig, Mix und Offen in der Gesamtalterspanne von 223 – 473 Jahre. Das Gesamtalter der Renngemeinschaft betrug 473 Jahre, besonders zu erwähnen ist Hans-Joachim Martin vom LCfW, der mit seinen 79 Jahren problemlos die Rennen absolvierte.

Wegen des Schiffsverkehrs und des Wellengangs, der sich gegen Abend auf dem Bodensee beruhigt, starteten die Boote bei sommerlichen Temperaturen zum Einzelsprint um 19 Uhr im Kreuzlinger Hafen, anschließend ging es zum Start der Langstrecke im „Trichter von Konstanz“. Die 350m-Sprintstrecke wurde bei Schlagzahl 36 im Gig-Achter in der Zeit von 01:01,0 min zurückgelegt. Der Starter kommentierte den Sprint „ Hier kommt ein etwas breiteres Boot, etwa eine Tonne muss beschleunigt werden.“

Bei herrlicher Abendstimmung wurden die Achter in zwei Gruppen um 20 Uhr auf die Strecke geschickt. Der Holz-Gig-Achter der Renngemeinschaft kämpfte sich mit einer konstanten Schlagzahl 28 über den 5,5 km langen Rundkurs und erreichte das Ziel im Konstanzer Hafen vor großer Kulisse nach einer Zeit von 20:40,0 Minuten, was in der Gesamtwertung Platz 10 bedeutete. Die Ruderer waren mit ihrer Leistung und dem Ergebnis unter Berücksichtigung der Bedingungen, älteste Mannschaft im Gig-Boot gegen jüngere Mannschaften im Rennachter, sehr zufrieden.

Um 23 Uhr fand bei guter Stimmung, Essen, Bier und Musik, die Siegerehrung im Festzelt bei offenem Ende statt. Die Ruderer aus Limburg, die mit zwei Renngemeinschaften und einem Mix mit drei Achter-Mannschaften vertreten waren, erlebten eine besondere Überraschung. Trotz drittbester Zeit wurde die Renngemeinschaft LCfW/ WSV Honnef/Würzburger RG, wegen des Altersfaktors, als Sieger gefeiert, natürlich mit open end.

 


 

Regatta in Heidelberg

Ausgabe 28/2016

von Harald Schwager

Zufriedene Gesichter der Speyerer Ruderer

Mit zwei Doppelsiegen und drei zweiten Plätzen kehrten die Masters-Ruderer von der 82. Heidelberger Regatta über die 1000-Meter-Distanz auf dem Neckar nach Hause zurück.

Der Auftakt am frühen Morgen gehörte in Heidelberg an beiden Regattatagen traditionsgemäß den Doppelzweiern. Lars Seibert und Arnd Garsuch verwiesen zwei Mal den Mannheimer RC auf Platz zwei. Nachdem die beiden Speyerer am ersten Tag in 3:25,35 Minuten mit 32 hundertstel Sekunden Vorsprung siegten, war es dann am zweiten Tag etwas mehr als eine halbe Bootslänge beim Erfolg. Mit einer knappen Bootslänge Rückstand auf die Renngemeinschaft RC Aschaffenburg/WSV Offenbach kamen nach 3:44,44 Minuten Elke Müsel und Corinna Bachmann im Masterinnen-Doppelzweier, deutlich vor dem RV Nürnberg, ins Ziel.

In der Doppelvierer-Konkurrenz dominierte die Renngemeinschaft Hersfelder RV/Koblenzer RC/Frankfurter RG klar. Die RG Speyer mit Lars Seibert, Arnd Garsuch, Gerrit Poggenpohl und Ingo Janz sicherte sich den zweiten Platz vor dem Donau RC Ingolstadt und dem Karlsruher RV Wiking. Ihrer Favoriten-Rolle gerecht wurden die World-Masters-Sieger Corinna Bachmann, Elke Müsel, Peter Gärtner und Ralf Burkhardt im Mixed-Doppelvierer. Am ersten Tag konnte das eingefahrene Team des RC Aschaffenburg in 3:22,94 Minuten hinter dem Speyerer Quartett, das 3:20,01 Minuten benötigte, auf den zweiten Rang rudern. „Im Endspurt haben wir den lange Widerstand leistenden Gegnern den Schneid abgekauft“, kommentierte Schlagmann Peter Gärtner. Am zweiten Tag gestalteten die Speyerer den Rennausgang noch eindeutiger. In 3:06,54 Minuten ließen sie der Konkurrenz keine Chance. Die zweitplatzierte Renngemeinschaft Stuttgart-Cannstatter RC/Stuttgarter RG/Offenbacher RV lag fast zwei Längen zurück, gefolgt vom Offenbacher RV.

Den abschließenden Masters-Achter gewann die Renngemeinschaft Heidelberger RK/Frankfurter RG Germania verdient vor der Renngemeinschaft RG Speyer/Mannheimer RG Rheinau mit Ralf Burkhardt, Thomas Dresel, Lutz Fiedler, Arnd Garsuch, Martin Gärtner, Peter Gärtner, Ingo Janz, Lars Seibert gesteuert von Silke Pattloch. „Den Achter haben wir im Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten gestaltet und hatten viel Spaß beim Rennen“, so die Crew.

„Mit vier Siegen nach Hause fahren zu können ist schon prima“, gab es bei den Speyerern zufriedene Gesichter nach den beiden Regattatagen.


 

KLeinbootüberprüfung in Hamburg

Ausgabe 25/2016

von Harald Schwager

Elias Dreismickenbecker rudert im Finale auf Rang fünf

Der Deutsche Ruderverband hatte seine besten U23-Ruderer zur 2. Kleinbootüberprüfung nach Hamburg eingeladen. Über die 2000-Meter-Strecke in Hamburg Allermöhe dabei war Elias Dreismickenbecker von der Rudergesellschaft Speyer. Im Leichtgewichts-Einer wollte er in jedem Fall ins Finale und dort möglichst vorne mitrudern.

Im Vorlauf ging es gleich ganz hart zur Sache. Innerhalb von acht Sekunden kamen die ersten fünf Einer ins Ziel. Elias Dreismickenbecker lieferte sich um den ersten Platz einen harten Kampf mit Joachim Agne vom Akademischen RC Würzburg. Letztlich beendete der Speyerer seinen Vorlauf in 7:18,43 Minuten nur um 25 hundertstel Sekunden vom Würzburger auf Rang zwei verwiesen, aber mehr als vier Sekunden vor dem drittplatzierten Julian Schneider vom Mainzer RV. Damit war Elias Dreismickenbecker fürs A-Finale qualifiziert. Im Finale ging es im vollen Acht-Boote-Feld über die Strecke und alle acht Ruderer blieben zunächst auf Tuchfühlung. Erneut hatte Joachim Agne aus Würzburg das gute Ende für sich und siegte knapp vor Jonathan Schreiber, RV Erlangen. In 7:19,32 Minuten ruderte Elias Dreismickenbecker auf Platz fünf und blieb damit leider ohne Edelmetall.

 


 

Regatta in Gießen

Ausgabe 23/2016

von Harald Schwager

Johannes Buchholz debütiert im Junior-Einer

Bei der traditionellen Gießener Pfingst-Regatta, in ihrer 104. Auflage, wollten auch die Rennsportler der Rudergesellschaft Speyerer beim Kampf um die Medaillen auf der Lahn nicht fehlen. Das durch ein hervorragendes Meldeergebnis volle Programm meisterten die Organisatoren gewohnt präzise. Schwierige Bedingungen für die Wettkämpfer verursachte das Wetter, das nicht immer mitspielte. Es gab kurze Regenschauer und kalten Wind, auch die kurzen Sonnenmomente konnten nicht für Erwärmung sorgen.

Im Junior-Einer B III stellte sich erstmals Johannes Buchholz der Konkurrenz bei einer Regatta und das gleich über die 1000-Meter-Distanz. Von Trainer Martin Gärtner gut auf das Rennen eingestellt war dennoch eine gewisse Nervosität nicht zu verkennen. Nach gutem Kampf auf der engen und gerade auch für Neulinge schwierig zu rudernden Regattastrecke kam Johannes Buchholz hinter der Binger RG und dem RC Darmstadt auf den dritten Platz. Ebenfalls über die 1000-Meter-Strecke ging es im Masters-Doppelvierer für Peter Gärtner, Ralf Burkhardt, Martin Gärtner und Harald Schwager. Die Absprache „mit Schlagzahl 37/38 sauber aus dem Start“ klappte, nach etwa der halben Strecke war ein komfortabler Vorsprung erarbeitet. Nach 3:15,80 Minuten stand der Sieg vor der Renngemeinschaft Gießener RC Hassia/RG Wetzlar fest.

Am Pfingstmontag stand dann der Sprint über 350 Meter auf dem Programm. Elke Müsel und Corinna Bachmann gingen aufgrund mangelnder Konkurrenz in ihrer Altersklasse bei den jüngeren Masterinnen B im Doppelzweier an den Start und ließen sich aber auch da die Butter nicht vom Brot nehmen und siegten deutlich vor dem Offenbacher RV. Auch bei den Jüngeren schlugen sich Elke Müsel und Peter Gärtner im Mixed-Masters-Doppelzweier bravourös. Die Zuschauer durften ein Herzschlagrennen erleben. Lange dauerte die Zielfotoauswertung, bis das Zielgericht entschied: Totes Rennen. Es konnte kein alleiniger Sieger ausgemacht werden, ein im Rudersport extrem seltenes Ergebnis. Die RG Speyer hatte gemeinsam mit dem Creuznacher RV vor dem Gießener RC Hassia gewonnen. Auf den zweiten Platz, knapp geschlagen von der Renngemeinschaft Koblenzer RC/RG Tries-Karden, sprinteten Corinna Bachmann und Harald Schwager im Mixed-Masters-Doppelzweier D. Der Masters-Doppelvierer wurde, wie über die 1000-Meter-Strecke, Beute der RGSler vor der Renngemeinschaft Gießener RC Hassia/RG Wetzlar, anstelle von Ralf Burkhardt, komplettierte Ralf Mattil das Quartett mit Peter Gärtner, Martin Gärtner und Harald Schwager.

Letztlich standen vier Siege, ein zweiter und ein dritter Platz für Speyer in den Ergebnislisten. „Mit dieser Ausbeute können wir sehr zufrieden nach Hause fahren“, war sich die Speyerer Regattamannschaft einig.

Regatta in Gent

Ausgabe 22/2016

von Harald Schwager

Julia Hoffmann rudert zu Bronze

Bei der Internationalen Regatta im belgischen Gent waren über die 2000-Meter-Strecke von der RGS Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker am Start.

Für Elias Dreismickenbecker waren neben seinem Stamm- und Lieblingsboot dem Leichtgewichts-Einer von den Trainern auch Tests im Leichtgewichts-Doppelzweier vorgesehen. Mit einem klaren Vorlaufsieg in 7:47,68 Minuten qualifizierte sich Elias Dreismickenbecker vor Ward Lauwers vom TRT Hazewinkel und ruderte dabei auch die schnellste Zeit aller Vorlaufteilnehmer. Leider konnte er dann im Finale nicht antreten, da aufgrund seines Einsatzes im Doppelzweier, die Regularien, die eine Maximalzahl an Starts über die 2000-Meter-Strecke vorsehen, verletzt worden wären. Im gesetzten Doppelzweier des Deutschen Ruderverbandes (DRV) kam er mit seinem Partner Jonas Ningelgen hinter dem zweiten DRV-Duo Fassbender/Menke nur knapp geschlagen auf den zweiten Vorlaufplatz und verpasste den Einzug ins Finale. Am zweiten Regattatag folgte dann nach einem Vorlaufsieg für das Duo Dreismickenbecker/Ningelgen der Einzug ins Finale. Hier ruderten die beiden in 7:42,20 Minuten auf den fünften Platz.

Julia Hoffmann stieg nach ihrem guten Abschneiden im Zweier-ohne-Steuerfrau wieder in den Frauen-Einer um. Die Ergebnisse belegen, dass diese Entscheidung von Erfolg gekrönt war. Mit dem zweiten Platz im Vorlauf zog die Speyererin in 8:41,89 Minuten ins Finale ein. Hier ging es dann hoch her. Constanze Duell vom Münchner RC siegte letztlich verdient, eng wurde es jedoch um die Plätze zwei bis vier. Silber ging an Annick De Decker, Gent RS und Julia Hoffmann durfte sich über die Bronzemedaille vor der Ruderin aus Tel Aviv freuen, der KRS Gent lag deutlich zurück. Am zweiten Tag hatte Julia Hoffmann im Finale leider das kürzere Ende für sich und kam auf den undankbaren vierten Platz.

„Über Edelmetall in Gent können wir uns schon mächtig freuen“, beklatschten die Mannschaftskameraden Julia Hoffmanns Erfolg.

Die Europäische Rheinregatta

Ausgabe 21/2016

von Martina Schott

 

  1. Europäische Rheinregatta – und ein Platz auf dem Treppchen

Der Tag:        Samstag, der 7. Mai 2016

Die Regatta:            45 km von Neuwied nach Bonn

Das Wetter: 27 Grad, leichter Wind

Unser Dank:            Vielen Dank an Norbert Herbel für die perfekte Organisation und den Landdienst, unterstützt durch Christiane Herbel und Ulrike Durein.

Unser Dank gilt insbesondere auch den Steuerleuten Beate Wettling, Bernd Marczinke und Frank Durein: Ihr habt uns sicher und schnell ans Ziel gebracht.

Und hier die beachtenswerte Ergebnisse unserer Mannschaften:

Bei den Männer Masters C gingen mit der Startnummer 51 Ralf Mattil, Thomas Zimmermann, Klaus Wies und Hubert Doser gesteuert von Beate Wettling als eines von sieben Booten auf die Strecke und konnten mit einer Zeit von 2:28:22 Stunden Platz 5 belegen. In derselben Klasse starteten, gesteuert von Bernd Marczinke, Gunter Piller, Joachim Laibe, Dieter Guhl mit Schlagfrau Sabine Marczinke. Sie legten mit 2:38:32 Stunden an und kamen auf den 7. Platz. Es siegte der Bonner RV in 2:16,26 Stunden.

 

Für die Regattaüberraschung des Tages sorgte das Team um den Schlagmann Gerd Jakobs, Birgit Dillmann, Jochen Hartmann und Martina Schott im 10-Boote-Feld. Steuermann Frank Durein brachte sie in einer Zeit von 2:30:55 Stunden auf den 3. Platz bei den Mixed Masters C und damit erstmals aufs Treppchen. Toll! Dabei gab es auch gleich eine große Besonderheit: Der GTRV Neuwied ruderte exakt die gleiche Zeit von 2:30:55 Stunden und stand mit den Speyerer auf dem Treppchen. Das kommt bei den Langstrecken gaaaaaanz selten vor. Denn beide Boote waren exakt 9055 Sekunden unterwegs. Es siegte die Bonner RG in 2.17,18 Stunden.

An dieser Stelle danken wir unserem Trainer Philipp Nowicki ganz besonders herzlich. Ohne Dich und Deine Quälerei hätten wir das nicht geschafft! Und Martin Gärtner hat uns diesen Erfolg möglich gemacht, weil er den „4-Gewinnt“ perfekt eingestellt hat.

 

 

Wer die Ergebnisse im Detail sehen will:

Strecke B (45KM) 2016

Internationale Juniorenregatta in München

Ausgabe 19/2016

von Harald Schwager

Alicia Bohn bei Internationaler Regatta mit Gold und Silber

Nach vielen Trainingseinheiten im heimischen Reffenthal aber auch in Berlin und Würzburg unter den Augen der Bundestrainerin durfte Alicia Bohn von der Rudergesellschaft Speyer mit den besten Deutschen Juniorinnen bei der Internationalen Juniorenregatta in München auf der Olympiastrecke über die 2000-Meter-Distanz im Doppelzweier und Doppelvierer zeigen, dass sie auch 2016 wieder zu den Besten gehört.

Der erste Regattatag gehörte dem Juniorinnen A-Doppelzweier. In 7:41,47 gewann Alicia Bohn mit Anneke Mau, ARC Würzburg den Vorlauf gleich souverän mit fast 14 Sekunden vor Großbritannien und schaffte damit die Qualifikation fürs A-Finale. Hier ging es auch gegen die eigenen Partnerinnen Paula Vosgerau und Sophie Leupold aus dem Doppelvierer. Diese Renngemeinschaft Pirnaer RV/Lübecker RG legte sich auch gleich an die Spitze des Feldes, gefolgt vom RC Potsdam und der Renngemeinschaft RG Speyer/ARC Würzburg. So blieb es auch bis zur 1500-Meter-Marke, dann zog das Duo Bohn/Mau einen gewaltigen Endspurt überruderte den RC Potsdam und blieb mit nur acht zehntel Sekunden hinter den Siegern aus Pirna und Lübeck. „Mit Silber am ersten Tag können wir leicht in den zweiten Regattatag gehen“, waren sich die Speyerer Schlachtenbummler einig.

Diese Vorfreude auf den Juniorinnen A-Doppelvierer muss sich auch auf die vier jungen Damen übertragen haben. Mit einem klaren Vorlaufsieg gegen die Renngemeinschaft Düsseldorf/Heidelberg/RC Potsdam zog das Quartett Alicia Bohn, Anneke Mau, Paula Vosgerau und Sophie Leupold ins A-Finale ein. Hier erwischte das britische Team den besten Start und lag nach 500-Metern mit 1,4 Sekunden vorn, doch bei Streckenhälfte hatte sich das Team um Alicia Bohn schon mit vier zehntel Sekunden an die Spitze geschoben und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf 1,24 Sekunden gegenüber den letztlich zweitplatzierten Ruderinnen der Renngemeinschaft Düsseldorf/Heidelberg/RC Potsdam aus. Großbritannien folgte fünf, Schweiz zehn, Polen achtzehn und Schweiz II achtundzwanzig Sekunden zurück. „Silber im Doppelzweier und Gold im Doppelvierer sind ein optimaler Start in die noch junge Saison und geben Motivation bis zu den Jugendmeisterschaften im Frühsommer“, waren sich die Speyerer einig.

Regatta in Offenbach

Gibt es „Ruder halt“ bei einer Regatta?

Der Saisonstart der Masters war bei der Regatta in Offenbach mit zwei Achter- und zwei Doppelviererrennen geplant. Leider kamen mangels Gegner keine Achterrennen und nur ein Doppelviererrennen am Sonntag zustande. Nachdem die Offenbacher Regatta im vergangenen Jahr wegen des Brückenumbaus noch ausgefallen war, machten die Organisatoren dieses Jahr mächtig Werbung mit der „Regatta ohne Brückenpfeiler“. Dazu später mehr. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Schwierigkeiten für die Schiedsrichter beim Steuern der Boote, die direkt auf den Brückenpfeiler zuhielten.

Bei bestem Wetter und durch intensives Training gut gerüstet sollte der Bugball der „Kannonenkugel“ (nein, nein kein Tippfehler, das Boot braucht wirklich vier n) im Masters-Doppelvierer als erster über die Ziellinie.

Vom Start weg kam der Doppelvierer gut ins Laufen, alle Boote lagen recht nah beisammen. Nach etwa 600 Metern, kurz vor der Brücke kam das entscheidende Signal von Ralf Burkhardt zum Endspurt. Es gab ja keinen Brückenpfeiler. Nahezu gleichzeitig das Signal vom Schiedsrichter „Speyer nach Steuerbord“, was Schlagmann Ingo Janz auch gleich umsetzte. Auf der Brücke hingegen zeigte sich Angelika Schwager, mit Foto bewaffnet, einigermaßen erstaunt, dass auf Bahn eins die Renngemeinschaft Mannheim/Heidelberg, eine Bahn zu weit auf Steuerbord, ins Bild kam. Das war doch die Speyerer Startbahn. Wenige Schläge nachdem der Schiedsrichter sein Kommando „Speyer nach Steuerbord“ gegeben hatte, rief er „Speyer Achtung Boje“. Ja, es gibt das Kommando „Ruder halt“ nicht nur bei einer Regatta, sondern sogar im Rennen! Prompt stoppten die Speyerer, nachdem Bugmann Harald Schwager „Ruder halt“ gerufen hatte. Nach Backbord ging es nicht, da ruderte das gegnerische Boot, nach Steuerbord ging es nicht, da legten Boote ab, weiter rudern ging auch nicht da lag die Boje. Klassisches „Abseits“ und kein Ausweg.

Das Ergebnis des Rennens ist schnell erzählt: Fast hätten unsere Ruderkameraden Thomas Dresel und Lutz Fiedler, sie waren mit Hersfeld und Offenbach unterwegs noch gewonnen. In 3:06,7 Minuten, eine schnelle Doppelviererzeit, lagen sie nur drei zehntel hinter den Siegern. Beim Ausrudern überquerte der RGS-Doppelvierer dann auch noch als Dritter die Ziellinie: 4:03 Minuten 

Was nutzt eine Regatta ohne Brückenpfeiler, wenn Bojen eine magische Anziehungskraft haben? Einig waren sich die vier Speyerer, dass auch mehr als 100 Jahre Regattaerfahrung im Boot nicht nutzen, um bei Regatten „nix Neues mehr zu erleben: „Ruder halt!“

Ingo:

Bis zur Boje und dann wieder am Getränkestand hat´s Spaß gemacht!

Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Köln

Ausgabe 18/2016

von Harald Schwager

Alicia Bohn dringt ins Finale vor

Zur Deutschen Kleinbootmeisterschaft und der Leistungsüberprüfung der Junioren A waren Alicia Bohn, Julia Hoffmann und Elias Dreismickenbecker nach Köln gereist um sich über die 2000-Meter Distanz mit den stärksten Ruderinnen und Ruderern Deutschlands zu messen. Auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen herrschten am ersten Tag bei Vor- und Zwischenläufen nicht die besten Ruderbedingungen. Zeitweise gab es stärkere Regenschauer und immer wieder waren Windböen zu verzeichnen. Am zweiten Regattatag verbesserte sich das Wetter deutlich, so schien bei den Finalläufen zwischenzeitlich sogar die Sonne.

Alicia Bohn stellte sich im Juniorinnen-Einer A der Leistungsüberprüfung unter den Augen der Bundestrainerin. Die Speyerin verschaffte sich mit einem Vorlaufsieg, sie gewann mit zwei Sekunden Vorsprung vor Hannah Reif, RK Wannsee, eine gute Ausgangsbasis für den Zwischenlauf. Hier wartete die Mitfavoritin auf einen Platz im A-Finale Leonie Menzel vom RC Germania Düsseldorf. Die beiden Ruderinnen dominierten den Lauf im Sechs-Boote-Feld und lagen bis zur 1500-Meter-Marke Boot an Boot. Auf den letzten 500-Metern musste Alicia Bohn etwas abreisen lassen, sicherte sich mit Platz zwei und einer Zeit von 8:15,60 Minuten dennoch den Einzug ins A-Finale. In einem sehr spannenden Rennen lagen lange Zeit alle Boote dicht beisammen, bis sich erst auf den letzten 500 Metern das Feld etwas auseinander zog. Erneut hieß die Siegerin Leonie Menzel aus Düsseldorf. Platz zwei ging an Sophie Leupold, Pirnaer RV, vor der Lübeckerin Paula Vosgerau. Alicia Bohn schaffte in 8:00,25 Minuten den sehr guten fünften Platz.

Im Frauen-A-Zweier-ohne Steuerfrau griff Julia Hoffmann in Renngemeinschaft mit ihrer Partnerin aus dem Vorjahr Karolina Farr, Mainzer RV, in die Riemen. Mit dem zweiten Platz im Vorlauf schaffte das Duo hinter der Renngemeinschaft Greifswalder RC/ORC Rostock klar den Direkteinzug ins Halbfinale. Hier wurde hart um den Einzug ins A-Finale gerungen und die ersten vier Boote lagen bis zur 1500-Meter-Marke nah beisammen, lediglich Hanau und Stuttgart/Ulm waren bereits zurückgefallen. Mit dem letztendlich vierten Platz fanden sich Hoffmann/Farr im B-Finale wieder und ruderten hier in einem engen Rennen auf den fünften Platz.

Gleich mit vierzig Konkurrenten musste sich Elias Dreismickenbecker im Leichtgewichts- Männer-Einer A auseinandersetzen. Der zweite Platz im Vorlauf hinter der RG Wiking Berlin bedeutete den Einzug in Viertelfinale, das der junge Speyerer als viertes Boot in 7:09,05 Minuten beendete. Im gesetzten Halbfinale wollte sich Elias Dreismickenbecker in jedem Fall fürs C-Finale qualifizieren, was mit Rang zwei auch gelang. Im C-Finale lag Elias Dreismickenbecker bis zur Streckenhälfte nah am führenden Boot, drehte dann noch einmal deutlich auf und sicherte sich auf den letzten 500-Metern in 7:11,80 Minuten den Sieg, vier Sekunden vor dem Stuttgarter Florian Roller, eine weitere Länge zurück lag Siegburg. Im Endspurt des vierten 2000-Meter-Rennens in zwei Tagen zeigte deutlich welche Leistungsreserven Elias Dreismickenbecker bereits aufgebaut hat.

Völlig abgekämpft aber zufrieden mit den Platzierungen konnten die drei Topathleten der Rudergesellschaft den Heimweg antreten.

Regatta in Gent

Ausgabe 17/2016

von Julia Hoffmann

Zwei Siege in Gent

Wie jedes Jahr machte sich der Landesruderverband Rheinland-Pfalz traditionell auf in Richtung Gent, um dort auf der internationalen belgischen Meisterschaft die Chance zu nutzen, vor Saisonbeginn einige Rennen über die Wettkampfdistanz von 2000 Meter zu absolvieren und so die Wettkampfhärte vorzubereiten. Mit dabei von der Rudergesellschaft Speyer waren Elias Dreismickenbecker und Julia Hoffmann. Beide nutzten die eher schwierigen Wasserbedingungen und den dauernd wechselnden Wind um sich auf die bevorstehende Deutsche Kleinbootmeisterschaft in Köln vorzubereiten. Für Elias Dreismickenbecker ging es im Leichtgewichts-Männer-Einer A, 32 Boote waren am Start, über die Strecke, hier zeigte er eine starke Leistung und gewann seinen Lauf souverän. Allerdings musste er sein Rennen am zweiten Regattatag auf Grund einer allergischen Reaktion abmelden. Dennoch ein guter Start in die Saison 2016.

Julia Hoffmann, auf der Langstrecke in Leipzig noch im Frauen-Einer A unterwegs, stieg in Gent wie im Vorjahr mit Karolina Farr vom Mainzer RV in den Frauen-Zweier-ohne-Steuerfrau A. Das Duo konnte seinen Lauf gewinnen und sich mit der zweitschnellsten Gesamtzeit für den A-Lauf qualifizieren. Leider lief es dann nicht ganz so rund wie im ersten Rennen. Am Ende gab es Bronze im gesetzten Lauf und die viertschnellste Gesamtzeit. Trotz einer kurzen Vorbereitung fiebert der überraschend wieder zusammengesetzte Zweier-ohne Hoffmann/Farr nun den Kleinbootmeisterschaften in Köln entgegen. Nach diesem spannenden Saisonauftakt geht es nun in Köln gegen die schnellsten deutschen Boote, die Kleinbootmeisterschaft bietet nach dem bereits absolvierten Ergometertest und der Langstrecke in Leipzig eine weitere Möglichkeit, sich für die Nationalmannschaft anzubieten. Nun heißt es mitfiebern und Daumendrücken für Alicia, Elias und Julia, Live-Ergebnisse vom Fühlinger See gibt es unter dem Link:

http://results.koelner-regatta-verband.de/regattas/43/races

Anrudern 2016

Ausgabe 16/2016
von Harald Schwager

RGS bringt zum Anrudern viele Boote aufs Wasser

Bei bestem Ruderwetter freute sich unser Erster Vorsitzender Alfred Zimmermann gleich eine ganze Flottille zur ersten offiziellen Ausfahrt des Jahres 2016 auf den Rhein in Richtung Trompeterbau zu schicken. Er wünschte den Besatzungen, es waren ein Achter, vier Vierer, ein Dreier sowie zwei Einer unterwegs, immer „eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“. Viele Blicke auf sich zog die Besatzung des Frauen-Achters, die im „Weck, Worscht un Woi“ mit von Steffi Haase-Goos gefertigten Blumengirlanden unterwegs war. Unser frischgewählter Verwaltungsvorsitzender Peter Josy zog zum Saisonstart die neue große RGS-Flagge am Fahnenmast auf, den Peter Gärtner, in Nachfolge von Hermann Fuchs, festlich beflaggt hatte.
In seiner Ansprache berichtete Alfred Zimmermann über den Fortgang der Bauarbeiten am neuen Bootshaus im Reffenthal und stimmte die Mitglieder darauf ein, dass „dies das letzte Anrudern am alten Standort sei und ab dem nächsten Jahr der Saisonstart dann von neuer Stätte erfolgen könne.“ Alfred Zimmermann versäumte auch nicht sich bei Karin Lischer und Thomas Zimmermann für die Vorbereitung des Geländes, inklusive der Neubepflanzung der Blumenkübel, zu bedanken. So konnte das Offizielle Anrudern in angemessenem Ambiente erfolgen
Im Rahmen des Offiziellen Anrudern freute sich Jugendbetreuer Moritz Durein insgesamt acht Rudersport-Fertigkeitsabzeichen in Bronze verleihen zu können. Ole Bartenbach, Nicolas Bohn, Paul Bohnenstiel, Florian Kunert, Georg Melchiori, Alexander Strasser, Konstantin von Pückler und Elias Wissemeier erhielten das Abzeichen je zum ersten Mal. Zur Erlangung des Rudersport-Fertigkeitsabzeichens wird neben dem Beherrschen des Einer und dem Steuern eines Mannschaftsbootes insbesondere auch Gewässerkunde geprüft.
Vom Team um Volker Holl, je nach Geschmack, bestens und Dank der vielen Kuchenbäckerinnen auch ausreichend mit Würstchen und Brot oder Kaffee und Kuchen versorgt, erlaubte das Wetter ein längeres Verweilen am Floßhafen.

Langstrecke Leipzig

Ausgabe 15/2016

Von Harald Schwager

Alicia Bohn rudert bei Leipziger Langstrecke auf Platz zwei

Zum ersten großen Saisontest trafen sich die Spitzenathleten des Deutschen Ruderverbandes in Leipzig um über die 6000-Meter-Strecke eine erste Leistungsorientierung für die Saison 2016 zu bekommen. Die Ruderer werden im Minutenabstand gestartet und kämpften gegen die Uhr. Dabei setzte Alicia Bohn im Juniorinnen-A-Einer gleich eine hervorragende Duftmarke. In 25:29 Minuten ruderte sie hinter Paula Vosgerau, Lübecker RG, nur um acht zehntel Sekunden geschlagen auf den zweiten Platz und ließ dabei weitere 18 Konkurrentinnen hinter sich. Bis zur 4000 Meter-Marke hatte noch die spätere Dritte Maren Völz von der Potsdamer RG geführt, musste dann ihrem hohem Anfangstempo Tribut zollen und fiel letztlich acht Sekunden hinter die hart kämpfenden Bohn und Vosgerau zurück. Elias Dreismickenbecker startete im Männer-Einer A/B, ruderte dabei mit 23:46 Minuten die elftschnellste Zeit und wurde Fünfter in seiner Klasse (U23). Bei den Männern B siegte Moritz Moos vom Mainzer RV. Einen nicht ganz so guten Tag erwischte Julia Hoffmann die erstmals bei den Frauen A im Einer unterwegs war und auf den zwanzigsten Gesamtrang kam.

Anrudern

Ausgabe 14-2016

Anrudern

Am kommenden Samstag, den 9. April findet ab 13:30 Uhr im RGS-Bootshaus das tradi- tionelle Anrudern der Saison 2015 statt.

Unser Vergnügungswart sucht noch „ein paar fleißige Hände“ und bittet um Information wer Kuchen backen würde.

Rückmeldungen bitte bis Donnerstag an: volker-rgs@online.de

 

 

Die neue Bootshalle in Betrieb genommen

Ausgabe 13/2016

von Harald Schwager

  1. „Das Ende einer Ära“ – 19. März 2016

Es begann schleichend, bereits mit der ausgehenden Saison 2015 war allen vom Bundeswehrgelände startenden Aktiven klar: Es geht zu Ende! Insbesondere bei den Masters zog auch Wehmut ein, denn eine 45-jährige Ära würde bald ausklingen. „Unsere Eiche nehmen wir aber mit, schließlich war sie von einem kleinen Bäumchen zu einem ansehnlichen Baum angewachsen und spendete mittlerweile einer großen Gruppe beim „Blitz-Pils“ nach dem Training vor dem alten Holzschuppen Schatten“, sagte nicht nur einer. Die Eiche wird wohl auf dem Bundeswehrgelände völlig unbeeindruckt von Sentimentalitäten weiterwachsen und wir werden eine Neue pflanzen müssen.

Drängend wurde die Sache nachdem klar war, dass die offene Halle bis Ende Januar geräumt sein musste. Das wurde in einer ersten Hauruck-Aktion erledigt. Durch den Druck, Ende März das Bundeswehrgelänge geräumt haben zu müssen und wissend, Ostern findet am letzten Märzwochenende statt, gab es nur eine Möglichkeit. So wurde das Datum zur zweiten Hauruck-Aktion geboren: auf den letzten Drücker mussten am 18./19. März die Bootsauflieger in der neuen Halle montiert und am 19. März die Boote eingeräumt werden.

Mail-Aufruf vom 10. März 2016 zum Arbeitseinsatz an die BW-Rudergelände-Nutzer:

Liebe Ruderfreunde,

 nach 45 Jahren geht ein großes Kapitel der Speyerer Rennruderei als Gast bei der Bundeswehr im Reffenthal zu Ende.

Leider mit einigen Misstönen: Auch wenn es in Anbetracht der baldigen Fertigstellung der neuen Halle absurd erscheint: wir müssen ohne Chance auf Verlängerung zum 31. März 2016 das BW-Gelände komplett geräumt haben.

Natürlich wäre es sinnvoller gewesen, den Transfer der Boote, ohne den Umweg der Zwischenlagerung, nach Installation des Aufliegersystems in der neuen Halle vorzunehmen. Leider sind nun bis zur Fertigstellung der Lager in der neuen Halle auch Rudereinschränkungen nicht zu vermeiden, da die Boote abgeriggert auf den Hängern liegen werden.

Da das Osterwochenende vom 25. – 28.3. für einen großen Arbeitseinsatz nicht geeignet ist (Osterferien 18.3. – 1.4.), bleibt uns nur

Samstag, 19. März (Treffpunkt 10 Uhr auf dem RGS-Gelände im Reffenthal)

um die Halle (inkl. aller Boote, Skulls/Riemen, Bootsauflieger, Schränke, etc.) zu räumen, die Pritsche zu unserem Gelände zu transferieren und die Trainer-Motorboote vom BW-Anleger zu entfernen und auf unser Gelände zu schaffen. Dazu wird jede Hand gebraucht. Bitte Werkzeug (Riggerschlüssel etc.) nicht vergessen.

Ralf Burkhardt und Frank Becker haben sich als Ansprechpartner für die Aktion zur Verfügung gestellt.

Dies ist keine Abfrage – wie sonst für Regatten üblich – wer Zeit und Lust hat und teilnehmen möchte, sondern der dringende Appell in jedem Fall zu kommen, sonst schaffen wir das an einem Tag nicht. Viele Hände, der Arbeit schnelles Ende. Wir zählen auf Euch!

Besten Gruß

Harald

Zum Glück ist es unserem Ersten Vorsitzenden Alfred Zimmermann gelungen, die Fertigstellung des neuen Aufliegersystems gerade noch rechtzeitig zum „Umzugstermin“ sicherzustellen und in einer beispiellosen Aktion mit kleiner Truppe am Freitag, den 18. März in die neue Halle weitgehend einzubauen. Ein großer Dank an alle, die an einem normalen Arbeitstag im Reffenthal mit angepackt haben. Damit fiel die „Reise nach Absurdistan“, das Abriggern der Rennboote und Zwischenlagerung auf Hängern, erfreulicherweise ins Wasser.

Schon am Sonntag, den 20. März, konnte die neue Ära der Rudergesellschaft beginnen. Jetzt sind wir wieder EIN Verein! Nach 45 Jahren müssen wir nicht mehr an getrennten Orten dem Rudersport nachgehen und die einzelnen Gruppen des Vereins können zusammenwachsen.

Die Sentimentalitäten aufgrund der Aufgabe der Holzhütte bei der Bundeswehr werden bald abgeklungen sein. Im Rückblick wird letztlich nicht nur das Schöne in Erinnerung bleiben, sondern auch die Unzulänglichkeiten, beispielsweise der Staub und die Blätterhaufen, was in der offenen Halle kaum zu vermeiden war.

Lasst uns eine neue Eiche pflanzen! Auch wenn das „Blitz-Pils“ schon ohne Eiche am neuen Standort mundete (s. Bilder).

„Der Beginn einer neuen Ära“ – 20. März 2016

Gleich am ersten Sonntag nach Inbetriebnahme der neuen Halle ging es gemeinsam los. Rennruderer, Breitensportler, Amateurchamps und Masters waren gemeinsam auf dem Wasser.

Es starteten zwei Doppelvierer, drei Zweier und fünf Einer beim gemeinsamen Training in die neue Ära.

19. März in Amsterdam

Ausgabe 12/2016

von Norbert Herbel

„Silberrücken“ am 19. März 2016 in Amsterdam

 Nach 10 Jahren griffen die drei Ältesten aus dem damaligen „Silberrücken-Achter“ wieder ins Langstreckengeschehen ein. Gemeinsam mit den Ruderkameraden vom Limburger Club für Wassersport starteten sie beim „Head of the River Amstel“ über 8 Kilometer vom Amsterdamer Zentrum nach Oudekerk.

Die Limburger brachten zwei Teams an den Start; ein „junger“ Achter (Durchschnittsalter 40 Jahre), der in der Offenen Klasse der Vereinsachter antrat, und einen „älteren“ Achter, der zusammen mit Gerhard Kayser, Klaus Disqué und Norbert Herbel in der Masters F-Klasse (MDA 60 Jahre) ruderte. Am Schlag saß der Limburger Vereinsvorsitzende Christoph Bendel, weiter waren an Bord Jochen Förster, Christoph Mehlmann, Reiner Stein und der Initiator dieses Gemeinschaftsprojekts Lothar Rompel. Am Steuer saß Christoph Sohr, Sportwart des Limburger CfW. Gestartet wurde unser Achter im 30-Sekunden-Abstand in einem „Block“ von 56 Achtern der Altersklassen E bis H.

Bei trockenem bedecktem Wetter und kräftigem Nordwest-Schiebewind lief unser Boot außerordentlich gut an; bei der ersten Zwischenzeit lagen wir sogar auf Platz 2 der gestarteten elf Masters-F- Achter. Aber jetzt lassen wir Lothar Rompel zu Wort kommen, der seinen Rennkommentar nach seiner Rückkehr nach Limburg direkt am Sonntag danach morgens um 5:23 Uhr übermittelte: „Moin Ihr Männer, die Speyerer Ruderkameraden waren zufrieden, und wir alle können es auch sein.

Unser Vereinsachter incl. 2 international bewährter Youngsters incl. Deutschland-Einteiler war im Schnitt 40,0 Jahre alt und sehr kompakt mit viel Schub unterwegs. Trotzdem waren wir mit 60,4 Jahren wahrscheinlich auch begünstigt durch mehr Schiebewind nicht mehr wie der Altersabschlag langsamer.

Aus meiner persönlichen Sicht haben wir es im Rennen optimal hinbekommen, die unterschiedlichen Voraussetzungen wie Alter, Größe, körperliche Möglichkeiten, Ruderstile und vor allem Schlaglänge und nach vorne gehen zusammenzubringen. Für uns alle auch eine große geistige Herausforderung, die wir alle und besonders unsere Schlagleute bravourös gemeistert haben.

Neben dem Schiebewind hatte daran auch unser nicht „ganz so leichter“ Stm. Christoph Sohr großen Anteil. Mit seiner nur im Boot sehr dominanten Art, auch geprägt von sehr viel ruderischer Erfahrung (er war mal Deutscher Meister als Stm.), hatte er uns stets sehr zielorientiert im Griff. Von mir waren deshalb während des Rennens auch keine Kommentare erforderlich und ich hatte mich nicht getraut, mal raus zu schauen. Aber so geht´s halt nun mal am besten, denn schließlich war das ein offensives Ruderrennen und kein gemütliches Golfen.

Der Start in die Rudersaison 2016 ist geglückt. So kann´s weiter gehen!

Freundliche Grüße

Lothar

Am Ende landeten wir in einer Zeit von 30:21,4 Minuten auf Platz 5 von 11 Masters-F-Achtern; unser Anfangstempo war erwartungsgemäß nicht durch zu halten, aber nach nur dreimaligem gemeinsamem Training in Limburg war es für uns doch ein sehr respektables Ergebnis. Und wir waren auch über 44 Sekunden schneller als der 2008er-Silberrücken-Achter (damals Masters E). In jedem Fall war es für uns Speyerer wieder ein grandioses Erlebnis, und wir haben einen ganz herzlichen Dank an die Limburger Crew geschickt, die uns dieses Rennen acht Jahre nach unserer Premiere nochmal hat erleben lassen!

Es wäre schön, wenn man auch einigen unserer ambitionierten „Amateur-Champs“ – vielleicht mit der Unterstützung der etablierten Masters und unseres RGS-Trainerteams – einmal das Erlebnis eines großen River Heads vermitteln könnte.

Mitgliederversammlung 2016

Ausgabe 11/2016

von Harald Schwager

 

RGS-Mitglieder wählen Peter Josy zum Verwaltungsvorsitzenden

Die Mitgliederversammlung der RGS stand ganz im Zeichen des Baufortschritts des Neubaus im Reffenthal und die damit verbundene Neuausrichtung. Unser Erster Vorsitzender Alfred Zimmermann begrüßte im gut besetzten Saal des Naturfreundehauses neben den vielen Mitgliedern, es waren 76 stimmberechtigte Mitglieder anwesend, gerne sowohl Ehrenmitglied Jutta Kopf als auch den frisch zum Vorsitzenden des Ehrenrates gewählten Gerhard Kayser. Beim Totengedenken gedachte die RGS-Familie dem im vergangenen Jahr verstorbenen Herrmann Fuchs, der über Jahrzehnte die Sportgeschicke bei der Jugendausbildung und im Jugendrennsport mitgestaltet hatte.

Der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden Alfred Zimmermann, der auch den Verwaltungsbericht abgab, zeigte auf, dass 2015 erneut ein sehr erfolgreiches Ruderjahr für die RGS war. Bedauerlich ist es, dass die Mitgliederzahl nach dem Zwischenhoch von 331 im Vorjahr auf 324 gefallen ist und damit nahezu wieder auf dem Niveau von 2013 liegt. Alfred Zimmermann ging besonders auf die durch die Baumaßnahme im Reffenthal belastete Finanzsituation ein. Aufgrund der Einnahmestruktur beendete die RGS das abgelaufene Jahr „trotz des angelaufenen Baues sehr gesund, dennoch sind die eingegangenen Spenden alles andere als selbstverständlich oder gar planbar“, so Zimmermann. Sehr zufrieden zeigte sich Alfred Zimmermann mit der Gastronomie und dem RGS-Parkplatz am Standort am Alten Hafen, ebenso bedankte er sich bei Norbert Herbel für alle geleisteten Aktivitäten rund um die nunmehr zwei Kirchboote. An alle Helfer ging der Dank für die Mithilfe bei den gesellschaftlichen Ereignissen. Beispielhaft wurde die organisatorisch stets sehr anspruchsvolle Kirchbootregatta hervorgehoben und insbesondere Felix Gard und seinem jungen Team gedankt.

Aufgrund der Abwesenheit des Sportvorsitzenden Andreas Kabs trug Harald Schwager über das Sportgeschehen 2015 vor. „Was macht ein Sportjahr der RGS erfolgreich? Zunächst natürlich die Daten und Fakten, am Ende aber die gemeinsame Zeit und das gemeinsame Engagement der Ruderkameraden, also die Menschen“, stieg Harald Schwager in den Spontanvortrag ein. Neben den 72 Regattasiegen bei 26 Regatten, stachen besonders natürlich die Titel von Alicia Bohn, der „Sportlerin des Jahres 2015“, als Deutsche Jugendmeisterin im Einer und Vizemeisterin im Doppelvierer, Elias Dreismickenbecker als Deutscher Meister im U23-Leichtgewichts-Einer sowie die Bronze- und Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften von Julia Hoffmann heraus. Nicht vergessen wurden natürlich die WM-Erfolge der drei Topathleten. Vier Rennruderernadeln davon drei in Bronze und eine in Silber waren 2015 errudert worden. Über Silber durfte sich Elias Kolbenschlag freuen, Bronze ging an Arnd Garsuch, Elke Müsel und Thomas Zimmermann.

Insgesamt legten die Ruderer im Jahr 2015 erneut mehr als 100.000 Kilometer auf dem Wasser zurück, weshalb auch wieder zahlreiche Wanderruderabzeichen des Deutschen Ruderverbandes verliehen werden konnten. Unser fürs Wanderrudern zuständige Dieter Daut freute sich, dass Franziska Küenzlen und Andrea Vogel, je zum ersten Mal, Ingrid Kramer-Schneider und Reinhold Eppel, je zum dritten Mal, Beate Wettling (4. Erwerb), Steffi Haase-Goos (6. Erwerb), Ria Baron (12. Erwerb), Günter Schuff (14. Erwerb) und er selbst (19. Erwerb) erfolgreich waren. Ein besonderer Dank ging an Gerd Jakobs, der unser elektronisches Fahrtenbuch programmiert hatte. Er durfte die Kilometerpreisträger des Jahres 2015 auszeichnen (s. Schnellinfo 10/2016). Hierzu hatte Beate Wettling originelle Preise für Jung und Alt besorgt. Die große Erfolgsgeschichte der Kirchboot-Regatta im Floßhafen wurde um ein weiteres Kapitel ergänzt: der Teilnahme am Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf im Kirchboot. Besonders hervorgehoben wurde das verbesserte Verschmelzen der Rennruderer und Masters bei Regatten mit den „Amateur-Champs“, dies gelang besonders in Limburg und in Sursee.

„Die Ernte, die wir im Leistungssport heute einfahren, ist die Saat in den Breitensport und das Jugendrudern der Vergangenheit, deshalb gilt es im Jahr 2016 wieder die mittlerweile viel zu kleine Gruppe der Jungen und Mädchen sowie Juniorinnen und Junioren besser zu betreuen, als auch für den Übergang aus dem Schulrudern zu sorgen. Wir müssen wieder sähen, sonst wird es in den nächsten Jahren keine gute Ernte geben“, schloss Harald Schwager das Thema Sport.

Die Erfahrung zeigt, dass die Infektion mit dem Rudervirus eine nahezu unheilbare Krankheit ist. Deshalb konnte Lisa Gärtner mit der Silbernen Ehrennadel für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt werden. Lars Seibert und Matthias Zimmermann erhielten die Goldene Ehrennadel für 25 Jahre im Verein. Schon 40 Jahre dabei sind Peter Janson, Jochen Krieger und Bernd Peters, dafür gibt es die Silberne Ehrenplakette. Nicht nur mit der Goldenen Ehrenplakette der RGS, sondern auch mit der „DRV-Ehrennadel für 50 Jahre“ wird anlässlich 50-jähriger aktiver Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das schafften Robert Huber, Michael Schug und Kurt Wolski. Eine besondere Freude war es für Alfred Zimmermann gleich sieben Mitglieder mit 60 Jahren Vereinszugehörigkeit zu feiern. 1956 traten Jutta und Helmut Kopf, Peter Gdanietz, Günter Schuff, Sigrid Schuh, Jürgen Weschka und Friedrich Jung in die RGS ein.

Nach dem Bericht der Rechnungsprüfer, den Peter Gärtner verlas, folgte die einstimmige Entlastung, verbunden mit Applaus und Dank für die geleistete Arbeit. Zuvor hatte Ehrenratsvorsitzender Gerhard Kayser die Mitglieder um Zustimmung gebeten, die Entlastung trotz der Abwesenheit des Sportvorsitzenden, gesamthaft zu erteilen. Da die Entlastung auf Basis der Jahresberichte zu erfolgen hat, wurden die zuvor gegebenen Ausführungen zum Sport hilfsweise anerkannt.

Für die anstehenden Wahlen bestimmte die Versammlung Harald Schwager als Wahlleiter. Einstimmig wählten die Anwesenden Rainer Bohn als Nachfolger von Elke Müsel zum Rechnungsprüfer. Als Mitglied des Ehrenrates wurde für weitere fünf Jahre Gerhard Kayser ebenfalls einstimmig bestätigt.

Aufgrund des von Robert Gard zur Verfügung gestellten und von Alfred Zimmermann seit dem Abrudern mit übernommenen Amtes des Verwaltungsvorsitzenden stand eine Ergänzungswahl an. Peter Josy hatte sich bereit erklärt, das Amt bis zum Ende der laufenden Wahlperiode 2017, für ein Jahr übergangsweise zu übernehmen. Dafür bedankten sich die Mitglieder mit einer einstimmigen Wahl und viel Applaus, nachdem er die Wahl angenommen hatte.

Zuvor hatte der Wahlleiter den Mitgliedern die Situation erläutert in der sich die RGS aus satzungsrechtlicher Sicht befand. Laut Satzung §11(4) hätte der Erweiterte Vorstand einen Verwaltungsvorsitzenden bis zum Ende der Wahlperiode 2017 berufen können. Damit wäre die Geschäftsführung wieder komplett gewesen. Da jedoch Andreas Kabs anlässlich der Siegesfeier erklärt hatte, sein Amt demnächst zur Verfügung stellen zu wollen, hielten es die Verantwortlichen für richtig, die Mitgliederversammlung um ihr Votum zu fragen und dadurch eine noch stärkere Legitimation zu erhalten. Die Mitglieder stimmten dem vorgeschlagenen Vorgehen vor der Wahl von Peter Josy einstimmig zu. Damit ist die Geschäftsführung mit drei Mitgliedern zum Ende der Mitgliederversammlung derzeit komplett besetzt.

Das Jahr 2016 soll insbesondere genutzt werden, um den Neubau im Reffenthal zu beenden. Hier erläuterte Peter Josy, dass die noch offene Zu- und Abwasserfrage bis Juni erledigt sein soll. Die Außenanlage soll schon zuvor in einen Zustand versetzt werden, dass das Rudern einschränkungsfrei vonstattengehen kann. Das Anbringen der Bootslager in der neuen Halle steht kurzfristig auf dem Programm.

Der letzte und große Dank, seitens des Vorsitzenden, ging an Robert Gard für sein langes Engagement als Verwaltungsvorsitzender. Hier hob Alfred Zimmermann die stets freundschaftlich geprägte und pragmatische Diskussion bei den Sachthemen sowie das immer zupackende Engagement hervor. Beispielhaft zeigte er auf, dass er selbst manchmal auch erst überzeugt werden musste. „Dass der Parkplatz für die RGS eine hervorragende Investition ist und ein Erfolg wird, das hat Robert Gard mir gegenüber viel Überzeugungskraft gekostet. Zum Glück hat er es geschafft“, bedankte sich Alfred Zimmermann. Zum Abschluss baten Peter Josy und Alfred Zimmermann, vor dem obligatorischen Hipp-Hipp-Hurra, die Mitglieder verstärkt mitzuhelfen und sich schon jetzt intensiv darum zu bemühen, dass bei der Mitgliederversammlung 2017 ein neuer dreiköpfiger Vorstand gewählt werden kann.