Der DRV hat ein schönes Video dazu bereitgestellt.
Mit Muskelkraft übers Wasser - das gibt es schon seit Tausenden von Jahren. Doch erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde aus dem Arbeits- und Transportboot ein Sportboot, in das auch in der Region immermehr Athleten steigen. Der Grund: Beim Rudern werden nahezu alle Muskelpartien gleichermaßen beansprucht, steht Teamgeist an erster Stelle und wird die Natur aus einem ganz anderen Blickwinkel erlebbar.
Ein uferloses Vergnügen ist es mit dem Sportgerät durch das Wasser zu pflügen, den Körper zu trainieren und dabei der Natur verbunden zu sein. Ein Erlebnis, das gemessen an dem, was Freizeit heute kosten kanngar nicht teuer ist.
Verein und Bootshaus sind Ausgangspunkt für Sport und Geselligkeit
Wir Ruderer in Rheinland-Pfalz genießen eine der reizvollsten und abwechslungsreichsten Landschaften und Gewässer in Deutschland und der Welt. Dies ist nicht unser Verdienst, sondern ein Geschenk der Natur. Da Rudern eine der schönsten Natursportarten ist, müssen wir ein hohes Interesse an der Wahrung dieses Geschenkes haben.
Schon lange vor Beginn der Umweltschutzbewegung waren Ruderreviere und Umwelt zentrale Themen in den Rudervereinen unseres Landes, den regionalen Ruderverbänden und im Landesruderverband. Wir Ruderer gehören auch zu den Ersten, die erkannt haben, daß Umwelt und Technik kein Widerspruch sein müssen, sondern eine angemessene Technik umweltschützend sein kann.
Nicht ohne Stolz verweisen wir darauf , daß wir Ruderer mit den vielfältigen Aktivitäten der Rudervereine und dem großen Engagement von Hans Gustav Schug bei der Erstellung des Wassersportbedarfsplanes zu einem vergleichsweise hohen Standard des Umweltschutzes in unserem Land beigetragen haben.
Quellennachweis: “LEO” vom 06.07.2000
“Landesruderverband Rheinland-Pflaz” 2. Landesrudertag