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Trainingszeiten Winter

Gültig ab 30.10.2017

Montag

17:00 – 18:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugendtraining (Freizeitsport) mit Martin Gärtner

17:00 – 19:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugendtraining (Rennsport) mit Martin Gärtner und Julia Hoffmann

18:30 – 20:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training Erwachsene (Freizeitsport)  mit Lars Seibert & Gerd Jakobs

Dienstag

10:00 – 12:00 Uhr Reffenthal
Rudern Senioren mit Dieter Daut

13:45 – 15:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Schul AG Nikolaus von Weis Gymnasium mit Gerd Trützler 

18:30 – 20:00 Uhr Zeppelinhalle
Jugentraining (Alle)  mit Julia Hoffmann und Moritz Durein

18:30 – 21:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training Masters mit Peter Gärtner

Mittwoch

17:00 – 19:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugendtraining (Rennsport) mit Julia Hoffmann und Martin Gärtner

17:30 – 19:00 Uhr Bademaxx
Schwimmen für alle mit Ulrike Durein (Eintritt 2€)

Donnerstag

14:00 – 16:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Schul-AG IGS mit Fritz Bicker

ab 18:00 Uhr Trainingshalle
Lauftreff, alle Jugendliche   

18:30 – 20:00 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Training Erwachsene (Freizeitsport und Masters)  mit Norbert Herbel und Peter Gärtner

ab 20:00  Uhr Clubzimmer imPorto Vecchio 
Clubabend

Freitag

13:45 – 15:15 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Schulrudern Nikolaus-von Weis-Gymnasium mit Beate Wettling

ab 16:00  Uhr Reffenthal (solange es hell genug ist)
Rudern Senioren mit Dieter Daut

19:00 – 20:30 Uhr Kraftraum und Ergohalle
Jugendtraining (Alle) mit Philipp Nowicki

18:30 – 20:30 Uhr  Uhr Kaiserdomhalle
Erwachsene (Alle)  mit Dieter Daut

Samstag

09:30 – 11:30 Uhr Reffenthal
Rudern Erwachsene (ambitioniert) mit Andrea Vogel

14:00 – 16:00 Uhr Reffenthal
Rudern Jugend (Alle) mit  Martin Gärtner und Helfer

14:00 – 16:00 Uhr Reffenthal
Rudern Erwachsene  (nur nach Absprache)

 

Sonntag

09:30 – 12:00 Uhr Reffenthal
Rudern Masters

09:30 – 12:00 Uhr Reffenthal oder Bootshaus Alter Hafen
Rudern Erwachsene Freizeitsport nach Absprache. 

Raumreservierung Altes Bootshaus

Hallo liebe Mitglieder,

hier findet Ihr die vom Vorstand genehmigten Raumreservierungen für das Alte Bootshaus.

Wenn Ihr den Raum reservieren möchtet, sendet bitte über das Kontaktformular eine Nachricht an unseren Verwaltungsvorstand.

Dezember 2017
Weihnachtsfeier Jugend mit Moritz Durein ohne Fuchsbau
15.12.17
Partyzone Daniel Fischer ohne Fuchsbau
21.12.17 15:00 - 22.12.17 20:00 : Partyzone Daniel Fischer ohne Fuchsbau
Partyzone Daniel Fischer ohne Fuchsbau
Stella Ludwig
31.12.17 - 01.01.18
Juli 2018
Picknick-Konzert 2018 im Alten Hafen
08.07.18 09:00 - 20:00

Trainingszeiten Sommer

Hurra, die Sommerrudersaison beginnt in unserem schönen neuen Bootshaus.

Die Trainingszeiten gelten ab 27.03.2017.

Montag

17:00 – 19:00 Uhr Reffenthal
Jugendtraining Leistungssport mit  Martin Gärtner

18:00 – 20:00 Uhr Bootshaus Alter Hafen
Rheinrudern Erwachsene Freizeitsport. Nach Absprache.

Dienstag

10:00 – 12:00 Uhr Reffenthal
Rudern Senioren mit Jürgen Große

17:00 – 19:00 Uhr Bootshaus Alter Hafen
Jugendtraining mit  Julia Hoffman

17:00/18:00 – 20:00 Uhr Reffenthal
Training Masters mit Lars Seibert
Boote bitte freihalten, berufsbedingt erscheinen einige Teilnehmer erst zu späterer Zeit

18:00 – 20:00 Uhr Reffenthal
Ausbildung Erwachsene Freizeitsport mit Steffi Haase-Goos und Andrea Vogel

Mittwoch

17:00 – 19:00 Uhr Reffenthal
Jugendtraining mit  Martin Gärtner

Donnerstag

17:00/18:00 – 20:00 Uhr Reffenthal
Training Masters mit Lars Seibert
Boote bitte freihalten, berufsbedingt erscheinen einige Teilnehmer erst zu späterer Zeit

18:00 – 20:00 Uhr Reffenthal
Ausbildung Erwachsene Freizeitsport mit Beate Wettling und Angelika Schwager

Freitag

13:45 – 15:15 Uhr Reffenthal
Schulrudern Nikolaus-von Weis-Gymnasium mit Beate Wettling

ab 16:00  Uhr Reffenthal
Rudern Senioren mit Dieter Daut

17:00 – 19:00 Uhr Reffenthal
Jugendtraining mit Martin Gärtner

Samstag

14:00 – 16:00 Uhr Reffenthal
Jugendtraining mit Martin Gärtner und Philipp Nowicki

 

Sonntag

09:30 – 12:00 Uhr Reffenthal
Training Masters mit Lars Seibert

09:30 – 12:00 Uhr Reffenthal oder Bootshaus Alter Hafen
Rudern Erwachsene Freizeitsport nach Absprache

45. Düsseldorfer Rheinmarathon: Silber für Frauenmannschaft und Kapriole des Schicksals

Wie transportiert man ein Boot nach Leverkusen zum Rheinmarathon? Ja klar, man rudert es hin!

Am Sonntag den 25. September fängt das „Trainingslager“ Rheinmarathon an. Die Speyerer Besetzung, Steffi, Günter, Reinhold und Ingrid, unterstützt von Harald Schewski (Rudergesellschaft Heidelberg) startet vom Alten Hafen Speyer nach Erfelden. Die ersten 84 km Ausdauertraining mit hohen Wellen und regem Schiffsverkehr werden gemeistert. Die gute Leistung wird abends in der Altrheinschänke gemeinsam mit den Wanderruderfreunden gefeiert.

Jetzt wechselt die Mannschaft. Ingrid ruft das Berufsleben. Andrea, zurück von einer Wanderruderfahrt in Saalburg, steigt ein. In 5 weiteren Rudertagen bewältigen wir die Strecke Erfelden – Leverkusen und 210 Rheinkilometer. Gut geeicht auf hohe Wellen, regen Schiffsverkehr und teilweise heftigen Gegenwind können wir mit unserem intensiven Ausdauertraining zufrieden sein.

Am Freitag nutzt unsere Renngemeinschaft bestehend aus Steffi, Ursel Ries vom Mündener Ruderverein e.V.   und mir die 45 km von Bonn nach Leverkusen als letzte Trainingseinheit. Die Einstellungen im 100% Pälzer werden überprüft, der Schlag abgestimmt.

Angekommen beim RTHC Bayer-Leverkusen werden zunächst die Boote der Wanderruderfahrt abgeriggert, bevor der 3er Mary-Ann aus Ludwigshafen und unser 100% Pälzer für den Rheinmarathon vorbereitet werden. Die Ausleger abgeklebt, die Abdeckung festgetapet und ganz wichtig für Samstag: die elektrische Pumpe eingebaut und getestet. Wir sind bereit.

Freitagabend ist unsere Renngemeinschaft dann komplett. Katrin Martinen und unsern Steuermann Ulrich Rothe von der Wanderrudergesellschaft Die Wikinger e.V. treffen wir in Köln in der Schreckenskammer. Bei kühlem Kölsch lernen wir uns kennen und besprechen unsere Strategie.

Samstagmorgen: Jetzt wird es ernst. Mit einer Mischung aus Nervosität und Gelassenheit fahren wir nach Leverkusen.

 

Vorher: Reinhold, Steffi, Detlef, Andrea, Ursel, Ellen
Vorher: Reinhold, Steffi, Detlef, Andrea, Ursel, Ellen

 Rennen 4: Frauen Gig-Doppelvierer m. ST. (Masters) E, MDA 55

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Unsere Mannschaft:

Ulrich Rothe, Wanderrudergesellschaft, Die Wikinger e.V., am Steuer.

Katrin Martinen, Wanderrudergesellschaft, Die Wikinger e.V., als erfahrene Marathonruderin auf Schlag.

Ursel Ries, Mündener Ruderverein e.V., übernimmt Platz 3 und bedient die wichtige Pumpe.

Andrea Vogel, Rudergesellschaft Speyer 1883 e.V., Platz 2.

Steffi Haase-Goos, Rudergesellschaft Speyer 1883 e.V., Bugplatz und Wellenbrecher.

Durchschnittsalter 60, Durchschnittsgröße 1,60m. Katrin Martinen ist erstmals die Größte im Boot und unser Steuermann Ulrich sieht locker über uns weg und hat alles im Blick.

Es geht los! Katrin Martinen auf Schlag lässt bald vergessen, dass wir zum ersten Mal gemeinsam im Boot sitzen. Das Wetter ist perfekt. In der Nacht hatte es geregnet, die Temperatur ging auf 12 Grad Celsius runter. Nun bleibt der Regen aus. Bei niedrigem Wasserstand gilt es die 42,8 km zu meistern.

Unser Boot läuft von Anfang an gut. Nach 10 km sichten wir unsere Mitkonkurrenten vom Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V. und überholen sie in einem Zwischensprint. Den Abstand können wir ausbauen und halten. Mit diesem Motivationsschub geht es kontinuierlich weiter.

Der Rhein zeigt sich zunächst von seiner guten Seite, relativ glattes Wasser (da hatten wir schon ganz andere Tage) und wenig Schiffsverkehr. Ulrich Rothe, unser erfahrener Steuermann, steuert sicher und souverän. Dann aber doch Schiffsverkehr und der hat es in sich, richtig hohe Wellen: das Boot voll in Fahrt – Zeit wird nicht verschwendet – wir spitz durch! Die Welle duscht alle im Boot gründlich, und Ursel bedient die leistungsstarke Pumpe, um uns wieder vom Wasser (im Boot) zu befreien. Dank Steffi als Wellenbrecher bleibt der Rest der Mannschaft von größeren Wassermassen verschont und Steffi immerhin ab den Ohren aufwärts trocken.

Nach 30 km erhöhen wir nochmals unseren Druck. Ulrich motiviert uns mit Zwischenständen, wenige Boote ziehen an uns vorbei. 3 km vor dem Ziel: jetzt ist Endspurt angesagt. Schlagzahl hoch – nochmals alles geben – die Boote hinter uns holen nicht auf. Dann läutet die Glocke bei 2 Stunden, 44,58. Ein tolles Gefühl. Wir haben es geschafft!

Die Belohnung: Mit tatsächlich nur einer Sekunde Rückstand auf die Lokalmatadoren und traditionellen Siegerinnen Dormagener Ruder-Gesellschaft Bayer e.V. stehen wir auf dem Treppchen und freuen uns über die Silbermedaille.

 

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Im dritten Speyerer Team war Reinhold Eppel in Rennrudergemeinschaft mit Ellen Brandenburger und Detlef Döhnert (Bamberger Rudergesellschaft / Ludwigshafener Ruderverein) im Rennen GIG Doppeldreier MDA 43 am Start. Trotz Handicap Fußsteuer schlugen sie sich wacker gegen die ortskundigen Rudervereine und belegten den 5. Platz.

Mit 02:36:48 Stunden erreichten sie die beste Zeit der Speyerer Rudergesellschaft beim 45. Rheinmarathon. Herzlichen Glückwunsch!

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Vielen Dank an Detlef Döhnert, der die Rennrudergemeinschaften zusammenstellte und uns die Teilnahme an dieser tollen Regatta ermöglichte.

Andrea Vogel

 

Gold für Kirchbootteam beim 45. Rheinmarathon

Der Rheinmarathon (42 km) von Leverkusen nach Düsseldorf ist der Saisonhöhepunkt der Langstrecken Ruderer der RG Speyer.

Dieses Jahr kam erstmalig eines unserer neuen Kirchboote (Konrad II) zum Einsatz.

Aus unserer Amateur-Champs Abteilung hatten sich 10 wackere Männer gefunden, die sich unter der Leitung und Organisation von Norbert Herbel dem Abenteuer Rheinmarathon stellen wollten.

Da Michael Picht kurzfristig erkrankte, galt es einen Ersatz zu finden. Die Organisatoren des Rheinmarathons, der Ruderclub Germania Düsseldorf von 1904, waren hier wie auch sonst perfekt und gewannen Hedwig Werhahn-Glade, vom Neusser Ruderverein e.V. für unser Team.

Um es vorweg zu nehmen. Hedwig hat eine tolle Leistung geliefert, insbesondere da sie erst im März diesen Jahres mit dem Rudern begonnen hat.

Liebe Hedwig. vielen Dank für Deinen Einsatz!

Am Freitag brachten wir das Kirchboot sicher in den Kölner Hafen, um es dort mit einem Kran, der einen Platz im Deutschen Museum verdient hätte, ins Wasser zu heben.

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Wie auch im letzten Jahr, war der Kran unwillig seine Arbeit zu verrichten. Diesmal war es die Batterie. Zuerst opferte sich die Sicherung eines Ladegeräts und dann fast die Elektrik einer Mercedes M Klasse. Aber alles half nichts, der Kran bewegte sich nicht.

Gleich steigt Qualm aus dem Motor auf.
Gleich steigt Qualm aus dem Motor auf.

Also sondierten wir das Gelände. Eine unbefestigte Rampe war unsere Rettung. Schnell wurde ein Traktor herbeigezaubert und das Kirchboot in null Komma nix zu Wasser gelassen.

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Zwischenzeitlich waren auch unsere Gegner eingetroffen. Der Neusser Ruderverein e.V. mit Ihrem Kirchboot „Quirinus“ und der Karlsruher Ruder-Verein Wiking von 1879 e.V / Ruderriege der Universität Karlsruhe Hochschulsport mit Ihrem Kirchboot „Der Wikinger“. Beide Kirchboote bieten im Gegensatz zu Konrad II 14 Ruderplätze.

Somit konnten sich die Mannschaften schon einmal beschnuppern und eine Einschätzung abgeben, wie denn morgen wohl das Rennen ausgehen würde. Man war sich schnell einig:

  1. Karlsruhe, Mixed Team, Durchschnittsalter 34, 14 Ruderplätze
  2. Speyer, fast reines Männer Team, Durchschnittsalter 52, 10 Ruderplätze
  3. Neuss, Mixed Team, Durchschnittsalter 58, 14 Ruderplätze

Jetzt konnten endlich Norbert Herbel, Ralf Mattil, Frank Durein, Thomas Zimmerman und Gerd Jakobs weiter nach Düsseldorf fahren. Der Trailer wurde am Ziel platziert und nach einen kurzem Stopp im Hotel, wo gerade Dieter Guhl und Volker Holl eingetroffen waren, ging es mit einstündiger Verspätung zur „Taktikbesprechung“ in die Brauerei Schumacher in der Düsseldorfer Altstadt. Dort warteten bereits Gunter Piller, Andreas Walter und Hubert Doser. Jetzt waren alle glücklich vereint und es wurde ein wunderbar entspannter Abend.

Taktibesprechung
Taktibesprechung

Am nächsten Tag starteten wir nach einem reichlichen Frühstück um 09:00 Uhr mit dem Shuttlebus zum Start nach Köln.

In den letzten Jahren hat der Rheinmarathon seinen Schrecken als Wetterhölle ein wenig verloren. Auch diesmal, 12 Grad Celsius, kein Regen, leichter Schiebewind. Einzig der niedrige Wasserstand ließ schon vermuten, dass es kein besonders schnelles Rennen würde.

Nach ein wenig Kletterei waren alle 3 Mannschaften in ihren Booten und es wurde langsam Richtung Start gerudert, der 3 km stromabwärts in Leverkusen lag.

Jetzt ging es endlich los. Die Karlsruher Mannschaft fuhr als erste über die Startlinie, dann folgte mit 10 Minuten Abstand Neuss und knapp 2 Minuten später unser Konrad II.

Mit Frank Durein und Gerd Jakobs am Schlag, sicher und schnell gesteuert von Norbert Herbel, nahm unser Boot Fahrt auf. Immer wieder galt es die Wellen, ausgelöst durch die Berufsschiffahrt, zu meistern, die aufgrund des niedrigen Wasserstand selbst einem Kirchboot alles abverlangten.

Ab der Hälfte des Rennens (ca. 20 Km) näherten wir uns dem Neusser Boot auf Schlagdistanz. Damit war klar, es würde kein Spaziergang, um an der Neusser Mannschaft vorbei zu kommen. Es entwickelte sich ein spannender Kampf um jeden Meter. Jeder Angriff unseres Bootes wurde von den Neussern gekontert. Das Elefantenrennen zog sich bestimmt 10 km hin, gefühlt 100 km. Irgendwann mussten wir anerkennen, dass wir nicht vorbeiziehen konnten. Um den Endspurt nicht zu gefährden, beschlossen wir eine kurze Trinkpause zu machen, da die erste Müdigkeit der Mannschaft zu spüren war.

Der Endspurt begann 10 km vor dem Ziel. Angefeuert von Norbert hat die Mannschaft wirklich alles gegeben. Es kam zu keinem Einbruch, trotzdem konnten wir das Neusser Boot nicht mehr einholen.

Im Ziel herrschte neben der Freude, dass wir es geschafft hatten, eine gewisse Unsicherheit, ob wir in der Gesamtzeit wirklich schneller als die Neusser Mannschaft waren.

Auf jeden Fall gratulierten wir ihnen zu ihrem großen Kampf und beide Teams waren sich einig, dass es ein faires Duell auf Augenhöhe war.

Jetzt kam der eigentlich harte Teil der Regatta. Alle Speyerer hatten ihre „Körner“ verbraucht, aber das Kirchboot musste noch 3 km stromauf gerudert werden, in den Segelhafen Düsseldorf, da es nur dort aus dem Wasser geholt werden konnte. Für alle waren es wohl die längsten 3 km ihres Ruderlebens. Aber irgendwann war es dann doch geschafft.

Müde, aber glücklich: v.l. Thomas Zimmermann, Norbert Herbel, Huber Doser, Gunter Piller, Frank Durein, Gerd Jakobs, Andreas Walter, Volker Holl, Ralf Mattil, Dieter Guhl, Hedwig Werhahn-Glade (Neusser Ruderverein e.V.)
Müde, aber glücklich: v.l. Thomas Zimmermann, Norbert Herbel, Huber Doser, Gunter Piller, Frank Durein, Gerd Jakobs, Andreas Walter, Volker Holl, Ralf Mattil, Dieter Guhl, Hedwig Werhahn-Glade (Neusser Ruderverein e.V.)

Nach dem Verladen des Bootes ging es zum verdienten Duschen. Beim Duschen sickerten die Rennergebnisse durch und wir waren ziemlich überrascht:

RG Speyer, schnellste Zeit , 1. Platz !

Dass wir schneller als das Neusser Boot waren, konnten wir uns noch vorstellen (am Ende waren es nur 30 Sekunden). Dass wir jedoch junge Karlsruher Mannschaft geschlagen hatten, war eine echte Überraschung.

Und das Schönste zum Schluss! Die Regattaleitung hatte spontan entschieden das Kirchbootrennen doch in 2 Bootsklassen aufzuteilen (14 Ruderplätze/ 10 Ruderplätze), so dass auch die Mannschaft des Neusser Rudervereins eine Goldmedaille bekam, denn auch sie waren schneller als das Karlsruher Boot. Somit hatte ein spannendes Rennen zwei verdiente Siegermannschaften.

Ergebnis:

 

Zwischenzeit in Dormagen

Gesamtzeit in Düsseldorf

RG Speyer + Hedwig

01:09:43

02:41:31

Neusser Ruderverein

01:10:27

02:42:03

Karlsruher Ruder-Verein Wiking von 1879 e.V. / Ruderriege der Universität Karlsruhe Hochschulsport

01:07:42

02:42:08

Danke an Norbert Herbel, der nicht nur in bewährter Manier die Teilnahme an der Regatta organisiert hat, sondern uns auch sicher, schnell und motivierend durchs Rennen führte.

An Frank Durein, der kurzfristig eingesprungen ist und am Schlag für den nötigen Dampf gesorgt hat.

An Alle, da sie alles gegeben haben.

 

Steffi Haase Goos und Andrea Vogel erreichten im Rennen Frauen-Gig-Doppelvierer m. Steuermann MDS 55 in Renngemeinschaft mit Katrin Martinen und Ursel Ries, (Mündener Ruderverein e.V. und Wanderrudergesellschaft ‚Die Wikinger‘ e.V. ) einen hervorragenden 2. Platz in 02:44:58 nur um 1 Sekunde geschlagen von Dormagener Ruder-Gesellschaft ‚Bayer‘ e.V.

Reinhold Eppel erreichte im Rennen GIG Doppeldreier MDA 43 in Renngemeinschaft mit Ellen Brandenburger und Detlef Döhnert (Bamberger Rudergesellschaft / Ludwigshafener Ruderverein) mit 02:36:48 den 5. Platz.

Ihren Bericht findet Ihr hier.

Gerd Jakobs