Deutsche Meisterschaften in München

von Harald Schwager

Zwei Bronze- und zwei Silbermedaillen bei DM geholt

Bei den Deutschen Meisterschaften in München war die Rudergesellschaft Speyer mit Alicia Bohn und Elias Dreismickenbecker vertreten. Dabei trat Alicia Bohn, frisch aus der Juniorenklasse aufgestiegen, erstmals bei den U23-Ruderern, Senioren B genannt, an. Elias Dreismickenbecker rudert bereits im dritten Jahr bei den U23. Für beide Speyerer ging es in zwei Bootsklassen auf der Olympiastrecke über die 2000-Meter-Distanz ran und um Medaillen.

Im Frauen-Einer kämpfte sich Alicia Bohn über Rang zwei im Vorlauf und einen Sieg im Hoffnungslauf ins Finale. Hier warteten, nicht überraschend, starke und bestens motivierte Gegnerinnen. In einem kampfbetonten Rennen konnte sich Pia Greiten vom Osnabrücker RV langsam vom Feld absetzen und erruderte sich einen Vorsprung von knapp zwei Längen. Doch dann kam zur Überraschung aus Speyerer Sicht ein Bord-an-Bord-kampf von Juliane Faralisch, Frankfurter RG und Alicia Bohn um Silber. Mit nur vier zehntel Sekunden geschlagen sicherte sich Alicia Bohn in ihrem ersten U23-Jahr zur Freude der Speyerer Schlachtenbummler gleich die Bronzemedaille im Frauen-Einer. Und es sollte weitergehen. Im Finale des Frauen-Doppelvierers hatte sich Alicia Bohn dann mit der Silbermedaillengewinnerin Juliane Faralisch, ergänzt durch Laura Kampmann, TVK Essen und Melanie Göldner, RC Potsdam, zusammengetan. Hinter dem souveränen Sieger der Renngemeinschaft Hanauer RC/Osnabrücker RV/Crefelder RC/RV Waltrop ruderte Alicia Bohn auf Platz zwei mit mehr als fünfzehn Sekunden Vorsprung auf die drittplatzierten vom Hanauer RC.

Auch Elias Dreismickenbecker sollte sich ein Bronze und Silber-Set am Siegersteg abholen. Doch im Einzelnen. Im Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer saß Elias Dreismickenbecker in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mainzer RV/Frankfurter RG mit Julian Schneider, Philipp Grebner und Leo Felix Schwartzkopff im Boot. Das Quartett war gut unterwegs, konnte in der Spitze mitrudern. Nach 6:08,33 Minuten war die 2000-Meter-Strecke geschafft und Bronze mit zwei Längen Rückstand auf Silber, das sich RC Tegel/RK am Wannsee/Hannoverscher RC/WSV Honnef sicherte, gewonnen. Im Leichtgewichts-Doppelzweier lief es noch besser. Gemeinsam mit Philipp Grebner vom Mainzer RV lieferte sich Elias Dreismickenbecker einen heißen Kampf mit der Renngemeinschaft RV Erlangen/Mainzer RV, Jonathan Schreiber und Julian Schneider. 6:27,25 Minuten lautete die Siegerzeit, Silber gab es für das Duo Dreismickenbecker/Grebner in 6:30,09 Minuten. Die Dritten aus Ulm/Mannheim lagen zwei Längen zurück.

„Ein Viererpack an Medaillen durfte sicher nicht erwartet werden, deshalb ist die Freude besonders groß“ jubelten auch die aufgrund der Kirchbootregatta in Speyer gebunden Fans als die Nachricht von je zwei Mal Bronze und Silber aus München eintraf.    

Landesentscheid in Saarburg

Ausgabe 42/2017

von Harald Schwager

Zwei zweite Plätze beim Landesentscheid der Ruderjugend

Beim Landesentscheid der Ruderjugend Rheinland-Pfalz auf der Mosel in Saarburg waren unsere Nachwuchsruderer mit zwei Doppelzweiern vertreten. Der Landesentscheid wird über die 3000-Meter-Distanz ausgetragen, die Sieger qualifizieren sich für den Bundesentscheid.

Im Leichtgewichts-Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre kämpften Leon Gimmy und Alexander Martirosyan um jede Sekunde. Nach 13:42,3 Minuten blieb die Uhr stehen, das bedeutete den Silberrang hinter dem RV Treviris, der in 13:37,9 Minuten gewann. Der drittplatzierte Doppelzweier vom Bernkasteler RV wurde um 10 Sekunden distanziert. Den Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre gewann in 12:55,6 Minuten der Bernkasteler RV vor Ole Bartenbach und Nicolas Bohn von der RG Speyer in 13:10,6 Minuten.

Wanderfahrt auf der Oste

Ausgabe 38/2017

von Steffi Haase-Goos

Doppelte Portion mit Nachschlag

Am Freitag, 9.6.2017 machen wir, Andrea und Steffi, uns auf die Reise nach Norden. Unterwegs sammeln wir Ursel in Hann. Münden ein und Ellen, die bis dorthin mit dem Zug angereist ist. Im kleinen Friesendorf Hemmoor an der Oste treffen wir auf Kathrin und Ulrich aus Hamburg und letztlich auf ihr nigelnagelneues Boot, welches aus Berlin mitgebracht wird. Okay, richtig gezählt: Wir sind sechs, deshalb bin ich als Einzelruderin gemeldet und freue mich auf ein Wiedersehen mit meiner Mannschaft aus Wanderruderfreundinnen (laut Veranstalter die „rüstig Kilometer schrubbenden Rentnerinnen“) Maria und Dagmar. Christa ist verletzt und daher nicht gekommen, wir werden um den vereinseigenen Rentner Klaus ergänzt und um Jason, einen relativen „Jungspund“, der immerhin verhindert, dass ich das Nesthäkchen an Bord bin.

Am Samstag ist es soweit: 5h Aufstehen, 6h Frühstück am Bootshaus, bei strahlendem Wetter Start der Boote zwischen 7h und 8h die Oste stromab bei einer Strömung von maximal 8km/h. Am Sperrwerk wird eine Zeit genommen, danach fahren wir gemächlich weiter zum „Riff“, einer bei Ebbe freiliegenden Sandbank zwischen Ostemündung und der weit ins Wattenmeer hinausführenden Fahrrinne der Elbe. Pause, snacken (sprich a) und snacken (sprich ä) und Schiffe gucken, bis die Flut einsetzt.

Jetzt geht es mit dem Tidenstrom stromauf, am Sperrwerk wird wieder eine Zeit genommen, am späten Mittag sind wir zurück am Bootshaus und haben ca. 50 Ruderkilometer hinter uns gebracht. Mittagspause mit Powerverpflegung und/oder Powernap, Start der Boote zwischen 15h und 16h mit der noch vorhandenen Strömung nochmal ca. 20 km Richtung Ostequelle, Zeitnahme und Umdrehen an der Eisenbahnbrücke, zurück mit Stillstand bzw. langsam wieder einsetzender Ebbströmung = Marathon Nummer zwei. Am Abend werden wir mit preiswerten kühlen Getränken, Gegrilltem und leckeren Salaten versorgt. In dieser Nacht schlafen wir gut.

Am nächsten Morgen erst 6h Aufstehen, 6.30h Frühstück am Bootshaus! Mein Boot wird neu zusammengestellt, außer mit Maria und Dagmar rudere ich heute mit Gunda aus Benrath und Thomas aus Berlin. Wir wollen 13h zurück sein, ich bin mit Andrea, Ellen und Ursel verabredet, Thomas will das Boot der Berliner Mannschaft, mit der er gekommen ist, verladen helfen, Gunda muss auf den Zug. Deshalb starten wir wieder ca. 8h mit der Strömung, müssen aber leider kurz vor dem Sperrwerk umdrehen, denn auf das Umschlagen der Tide können wir heute nicht warten: wir powern gegen die Strömung zurück. Werden wir es schaffen? Unterwegs entdecke ich das Hamburger Boot an einem Steg und kurz darauf ruft, winkt und lacht es 5-köpfig und gut gelaunt von einem Café-Schiff zu uns herunter: Andrea und ihre Mannschaft haben den „Nachschlag“ als etwas kürzere Genussvariante gewählt! Auch nicht schlecht…..

Irgendwann geht alles zu Ende, der Abschied naht mit dem Versprechen, sicher mal wieder miteinander zu rudern, egal wo? Die Hamburger verladen ihr Boot auf den Hänger eines befreundeten Hamburger Vereins, Krümel aus Berlin gibt mir noch einen Gruß an Ria mit auf die Reise, und wir steigen zu viert in Andreas Auto wie wir gekommen sind, zwischen 10h und halb 11h abends ist die letzte von uns zu Hause.

Bei mir waren es 128 Ruderkilometer an den beiden Tagen und wir („rüstig…. „ siehe oben) belegten immerhin Platz 8 im 12 Boote-Feld der gesteuerten Doppelvierer. Wetter und Landschaft waren an beiden Tagen traumhaft. „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ Wenn es so schön ist, gerne!

Raumreservierung Altes Bootshaus

Hallo liebe Mitglieder,

hier findet Ihr die vom Vorstand genehmigten Raumreservierungen für das Alte Bootshaus.

Wenn Ihr den Raum reservieren möchtet, sendet bitte über das Kontaktformular eine Nachricht an unseren Verwaltungsvorstand.

Oktober 2017
Übernachtungsgäste GRTV Neuwied
28.10.17 16:00 - 29.10.17 10:00
November 2017
Partyzone Speyer Hr. Steven Meyer + Fuchsbau
04.11.17 12:00 - 05.11.17 12:00 : Partyzone Speyer Hr. Steven Meyer
Partyzone Speyer Hr. Steven Meyer
Dezember 2017
Partyzone Daniel Fischer ohne Fuchsbau
21.12.17 15:00 - 22.12.17 20:00 : Partyzone Daniel Fischer ohne Fuchsbau
Partyzone Daniel Fischer ohne Fuchsbau
Stella Ludwig
31.12.17 - 01.01.18

Helfer für Kirchbootregatta

 

Ausgabe 35/2017

von Tim Lauer

Kirchbootregatta – Helfer gesucht!

 

Unser alljährliches Großereignis, die Kirchbootregatta, feiert dieses Jahr ihr 10. Jubiläum.

Um eine genauso erfolgreiche Regatta wie in all den Jahren zuvor auf die Beine zu stellen, benötigen wir für Samstag den 24. Juni jede helfende Hand !!!!

Vorab ein paar allgemeine Informationen zur Regatta:
Wir haben dieses Jahr 32 Mannschaften am Start und beginnen ab 10 Uhr. Je nachdem, wie wir durchkommen, enden wir ca. gegen 17:30 Uhr.

Jedes Team hat in der Woche vorher im Reffenthal ein Training. Wundert Euch also nicht, falls es etwas voller wird. Im Vorlauf der Regatta fährt jedes Team zwei Rennen. Die 8 insgesamt schnellsten Teams kommen dann in die KO-Runde mit Viertel-, Halb- und Finale. Wir verleihen wieder Preise für das schnellste Gesamt-, Mixed- und Frauen-Team, den schnellsten Newcomer sowie für das originellste gekleidete Team. Dieses Jahr neu ist ein Preis für den schnellsten Ergometer-Ruderer.

Zudem findet auch wieder ein Schülercup statt, bei dem sich um den Titel der schnellsten Speyerer Schule gestritten wird.

Informationen zu den Helferdiensten:

Sucht Euch eine Schicht aus und gebt bitte Rückmeldungen bis spätestens 17. Juni, damit wir gut im Voraus planen und im Notfall noch weitere Helfer suchen können. Gerne dürft Ihr Euch auch für mehrere Schichten melden.

Bitte zieht zu eurer Schicht ein RGS-Polo, ein Brustring-Shirt oder im Notfall ein weißes T-Shirt an, so dass wir alle einheitlich auftreten.

Für alle Helfer gibt es kostenlos Wasser sowie Apfelsaftschorle, Kaffee und Würstchen zu fairen Preisen.

Außerdem würden wir uns freuen, wenn nach Ende der Regatta noch möglichst viele von Euch im Bootshaus bleiben, damit wir den erfolgreichen Tag in lockerer Runde zusammen ausklingen lassen können!

Bittet meldet Euch frühzeitig an, in den Vorjahren lief das schleppend und wir konnten nicht richtig planen. Vielen Dank dafür!

 

Für folgende Schichten könnt Ihr Euch melden:

Ich backe einen oder gerne auch mehrere Kuchen

Wir benötigen 50 – 60 Kuchen!!!

Die Kuchen können auch schon am Freitag ab 18.00 Uhr gebracht werden

Ich helfe beim Verkauf

Arbeiten hinter der Theke oder im Fuchsbau. Verkauf von Kaffee, Kuchen, etc. Hier werden 6 Leute pro Schicht benötigt

o 09.00 – 12.00

o 12.00 – 14.00

o 14.00 – 16.00

o 16.00 – Ende

 

Ich helfe an der Pritsche

         Helfen der Mannschaften beim Ein- und Ausstieg. 3 Leute pro Schicht

 

o 09.45 – 12.00

o 12.00 – 14.00

o 14.00 – 16.00

o 16.00 – Ende

 

Ich helfe am Start bzw. Ziel

Ausrichten, Starten und Zeitnahme. Regattaerfahrung ist hier von Vorteil, gerne dürfen aber auch andere! 2 Leute am Start & 2 am Ziel

 

o 09.45 – 12.00

o 12.00 – 14.00

o 14.00 – 16.00

o 16.00 – Ende

 

Ich helfe am Sonntag, 25. Juni ab 10.30h beim Abbau

Rückmeldungen zu den Schichten bitte an:

Tim Lauer, telefonisch unter 0160 / 91937787 oder per Mail an: timlauer93@gmail.com

 Ihr könnt auch gerne unter folgendem Link bei der Doodle-Umfrage mitmachen:

http://doodle.com/poll/t8gamup85vrpt55g

 

Falls es im Nachgang Änderungen geben sollte, werde ich diese vorher natürlich mit Euch abstimmen. Den fertigen Helferplan werde ich allen Helfern rechtzeitig zuschicken und auch am Regattatag aushängen.

Bei Fragen oder sonstigen Anliegen könnt Ihr mich selbstverständlich jederzeit kontaktieren.